Tipps gegen Prüfungsstress

Viele von uns kennen die Situation. Man steht vor einer Gruppe oder einer Kommission und soll etws präsentieren oder eine Prüfung ablegen. Und plötzlich passiert es. Die Hände werden nass, der Puls rast und im Kopf herrscht absolute Leere. Es scheint unmöglich, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen und manch einer musste schon die leidvolle Erfahrung machen, dass die Blockade anhält und man mit Pauken und Trompeten durchfällt.

Prüfungsangst und Prüfungsstress sind weit verbreitet und rings um dieses Phänomen ranken sich viele Angebote, die Hilfe versprechen. Ob nun Prüfungs-Coaching, Hypnose oder NLP – all das kann helfen, Prüfungsangst zu minimieren – ganz los werden wir sie nie, denn der Stress vor einer Prüfung hat auch die positive Funktion, dass wir in “Alarmbereitschaft” sind und im positiven Sinne wachsamer und aufmerksamer. Leider ist die Schwelle zum Dysstress schnell überschritten und der bewirkt genau das Gegenteil. Die rechte und linke Gehirnhälfte kooperieren nicht mehr, sodass der Denkprozess im wahrsten Sinne des Wortes unterbrochen ist.

Hilfe verspricht eine ganz simple Methode, wie amerikanische Wissenschaftler jetzt herausfanden. Bringt man vor der Prüfung seine Ängste und Sorgen aufs Papier, reduziert das den Stress deutlich und man kann entspannter in die Prüfung gehen.

Die Wissenschaftler rund um die Psychologin Sian Beilock nehmen an, dass das Aufschreiben der Ängste wertvolle Hirnkapazität freigibt. „Das Schreiben vor einer Prüfung ebnete das Feld, so dass jene Studenten, die während der Examen am ängstlichsten waren, ihre Ängste überwinden und ihr volles Potential erreichen konnten“, so Beilock.

Also bevor Sie in die nächste Prüfung gehen, schreiben Sie auf, welche Ängste Sie quälen und lassen Sie sie damit hinter sich!

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