Posts Tagged ‘Beziehung’

Partner fürs Leben

Tuesday, November 2nd, 2010

Obwohl unser allgemeiner Lebenswandel eigentlich dagegen etwas anderes zeigt – Studien und Umfragen belegen immer wieder, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen die eine große Liebe wünschen. Einen einen Traumpartner, mit dem man sein Leben lang Freud und Leid teilt.

Daher sind die  Erwartungen an eine Beziehung hoch und manchmal wirft man wegen Kleinigkeiten das Handtuch und versucht bei der oder dem nächsten sein Glück. Dabei gibt es eindeutige Zeichen, die darauf hindeuten, dass eine Beziehung das Potential für mehr als nur ein Wochenende hat.

Schau dir den Menschen an deiner Seite genau an. Wenn du dir vorstellen kannst, mit ihm auch in zehn oder zwanzig Jahren noch zusammen zu sein, dann ist das eine gute Basis. Manchmal können wir uns das eben nicht vorstellen und dann ist der Partner in der Regel auch nicht geeignet für eine lebenslange Bindung.

Schmiedet ihr gemeinsam Pläne? Und du hast ein gutes Gefühl dabei? Prima. Gemeinsam in dieselbe Richtung zu planen, deutet auf ein längeres Glück hin.
Bist du nur auf Friede-Freude-Eierkuchen-Zweisamkeit aus? Soll dich dein Partner glücklich machen? Dann Vorsicht. Damit überforderst du ihn glatt. Sorge selbst für dich, dann ist alles, was dein Partner dir gibt, ein Geschenk obendrauf.

Wenn deine Freunde und die Freunde deines Partners oder der Partnerin zusammenwachsen, dann ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass ihr gut zusammen passt.

Ebenso ein Zeichen sind die kleinen und großen Gesten. Wer liebt, der gibt gern. Kleine Aufmerksamkeiten, sei es eine kleine SMS Botschaft, ein Blumenstrauß oder etwas anderes, worüber der Partner sich freut. Hält dieses Gefühl, dem anderen etwas Gutes tun zu wollen an, dann kann man sicher sein, dass man liebt!

Beziehung retten

Wednesday, July 28th, 2010

Leider muss gleich am Anfang gesagt werden, dass in dem Moment wo die Worte “Beziehung retten” im Spiel sind, für viele Paare das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Denn mal ehrlich – wie soll man eine Liebe retten, allenfalls kann man sie neu entdecken. Das ist jedoch nicht leicht und oft auch ohne professionelle Hilfe und Beratung nicht zu bewerkstelligen.

Am Anfang ist alles ganz frisch. Der Reiz des Neuen liegt in der Luft, man umgarnt sich, ist an dem anderen Menschen interessiert und erfüllt ihm gern Wünsche und Bedürfnisse. Die Liebe ist aufregend, der Sex prickelt und keiner der Beiden kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, aus diesem paradiesischen Zustand je wieder herauszufallen.

Aber der Alltag belehrt uns stets eines besseren. Gewohnheiten schleichen sich ein. Kleine Machtspiele entstehen und weil wir glauben, den anderen in und auswenig zu kennen, lässt unser Interesse allmählich nach. Jeder konzentriert wieder mehr auf sich, oder im anderen Fall lebt einer mehr das Leben des anderen, als sein eigenes.

Und “plötzlich” wie aus heiterem Himmel stecken wir in der ersten großen Krise. Der Humor des Partners, der am Anfang noch komisch war, ist nun lächerlich. Die kleinste Marotte wird augenblicklich zum Dauerthema. Was ist passiert? Warum gleicht die einst heile Liebeswelt mit einem Mal mehr einem Wüstentrip?

Die Probleme sind natürlich nicht urplötzlich in unser Liebesnest geplatzt. Eher sind sie die Summe vieler kleiner Versäumnisse in Sachen gegenseitiger Aufmerksamkeit.
Merkmale sind:

Sie hören sich einander nur noch mit halbem Ohr zu, interessieren sich nicht wirklich für das, was der andere sagt.
Sie fallen sich (auch vor anderen) gegenseitig ins Wort.
Sie kritisieren sich öffentlich.
Sie lassen sich zu Hause hängen und legen auf Ihr Äußeres nur dann Wert, wenn Sie ausgehen.
Sie begrüßen und verabschieden sich beiläufig, ohne Umarmung oder gar Kuss.
Sie vergessen, Kleinigkeiten mitzubringen, um die der andere gebeten hat.
Es ist eine Weile her, dass Sie den anderen mit einem spontanen Geschenk überrascht haben.
Komplimente werden Mangelware

Wenn Sie also ihre Liebe wieder auffrischen wollen, dann gehen Sie den ersten Schritt auf Ihren Partner zu und knüpfen Sie da an, wo Sie irgendwann einmal nachgelassen haben.