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Zwanghaftes Essverhalten

Monday, August 30th, 2010

Man mag es kaum glauben, aber Essstörungen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen.
Essen oder Nicht-Essen wird mehr und mehr zum Ersatz – Essstörungen ein Ausdruck schwerer seelischer Konflikte, die sich auf der Ebene Nahrungsaufnahme ihre Bühne suchen.

Betroffen sind längst nicht nur Frauen. Auch immer mehr Männer hungern sich die Pfunde in einem ungesunden Maß ab, um dem gängigen Schönheitsideal unserer Zeit zu entsprechen. Oft endet der Versuch jedoch im Jo-Jo – oder im Schlimmsten Fall in einer Störung der Körperwahrnehmung. Man erkennt die körpereigenen Signale nicht mehr, jedes Gramm ist zuviel, selbst wenn die Waage schon anzeigt, dass das Verhältnis von Gewicht und Größe nicht mehr stimmt.

Menschen mit Essstörungen sind dringend auf therapeutische Hilfe angewiesen, denn allein schaffen sie meist den Ausstieg aus dem Teufelskreis nicht.

Teste, ob du betroffen bist und eventuell Hilfe brauchst:

Frage dich, ob du:

  • viel an Essen oder Nichtessen denkst.
  • dein Essen sehr genau planst.
  • nervös wirst, wenn spontane Änderungen deinen Plan durcheinanderbringen.
  • ein schlechtes Gewissen hast, wenn du isst.
  • dich mit Essen beruhigst.
  • gern für andere kochst, aber selbst nichts isst.
  • nicht mehr erkennst, ob du hungrig oder satt bist.
  • dich ständig zu dick fühlst.
  • dich ständig wiegst.
  • meinst, dein Leben wäre besser, wenn du nur dünner wärst.
  • dich nicht gern anschaust, anfasst.

Wenn du mehrere Fragen mit einem eindeutigen Ja beantwortest, kann das schon ein Hinweis darauf sein, dass dein Essverhalten mal unter die Lupe genommen werden sollte.
Lass dich beraten. Es gibt mittlerweile genug Anlaufstellen, wo du dir Hilfe holen kannst.

Dein Körper wird dir dankbar sein.