Scheitern – na und?

Sind Sie in der letzten Zeit an irgendetwas gescheitert? Haben Sie Ihre eigenen Erwartungen oder die der anderen nicht erfüllt? Na dann herzlichen Glückwunsch – denn entgegen der landläufigen Meinung, das Scheitern blamabel, beschämend  und peinlich ist, finden immer mehr Forscher heraus, dass ein Scheitern sogar glücklich machen kann.

Wie denn das, fragt sich sicher so mancher angesichts eines herben Verlustes?

Zunächst einmal die gute Nachricht: Sie sind nicht allein! Denn jeder von uns ist schon mal auf die ein oder andere Art und Weise gescheitert. Die Kunst, daraus einen Gewinn zu ziehen,  ist letztendlich die Art und Weise, wie wir damit umgehen. Scheitern sollte auf gar keinen Fall ein Tabu-Thema sein. Rückzug, Verharren, Mutlosigkeit und Aufgeben wäre der falsche Weg, denn Scheitern ist absolut menschlich und birgt bei der richtigen Betrachtungsweise den Keim für Erfolg in sich.

Ja – vielleicht haben Sie einen Verlust erlitten. Was Sie aber gewonnen haben, sind wertvolle Erfahrungen, auf die Sie Zeit Ihres weiteren Lebens immer wieder zurückgreifen können. Es gibt Studien, die zeigen, dass Unternehmen deren Gründer schon einmal eine Pleite hingelegt hat, beim zweiten Anlauf stets überdurchschnittlich erfolgreich sind.

Also Kopf hoch, statt Kopf in den Sand. Es gibt mittlerweile jede Menge gute Literatur über die Kunst des Scheiterns. Auch im aktuellen Heft der Psychologie heute finden Sie einen themenbezogenen Beitrag.

Denken Sie daran: Wer gescheitert ist, ist danach auch gescheiter! Gehen Sie konstruktiv mit Ihren Fehlern um. Analysieren Sie – ohne sich jedoch in akribischer Fehlersuche zu verlieren. Holen Sie sich Rat. Fragen Sie andere nach ihrer Meinung.

Und vor allem: Entspannen Sie sich. Das Leben ist eine Berg- und Talfahrt und wenn Sie gerade unten sind, dann ist Ihnen der nächste Aufstieg ganz gewiss!

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