Lieber schlechte Laune als krank!

25. Februar 2011

Arbeiten Sie als Stewardess, Verkäuferin oder Messehostess und müssen von Berufswegen ein Dauerlächeln aussetzen? Dann wird Sie die folgende Studie interessieren.Der Psychologe Brent Scott hat herausgefunden, dass Menschen, die gezwungen sind, ständig ein unechtes Lächeln zur Schau zu tragen,  auf Dauer ihrer Gesundheit schaden.

Zu diesem Schluss kam er, nachdem Scott  für zwei Wochen Busfahrer im US-Bundesstaat Michigan bei ihrer täglichen Arbeit beobachtete. In Amerika sind die Busfahrer angehalten, stets freundlich zu lächeln – egal, ob ihnen nun gerade danach zumute ist oder nicht. Freundlichkeit und Kundenservice steht an erster Stelle. Dass das längerfristig ein Eigentor für die Unternehmen ist, scheint noch nicht aufgefallen zu sein.

Wie die Morgenpost Online heute berichtet, beobachtete und befragte Scott die  Fahrer. Besonders interessierte ihn das Gefühl nach Beendigung der Arbeit. Sein Fazit:  An den Tagen, an denen den Busfahrern nicht zum Lächeln zumute war, sie aber “gute Miene zum bösen Spiel machten”, fühlten sie sich am Abend erschöpft und die  Laune hatte sich im Lauf des Tages eher verschlechter. Dieses Ergebnis widerspricht anderen Versuchen, die zeigen, dass durch ein aufgesetztes Lächeln seine Gefühle positiv beeinflussen kann.

Fakt ist jedoch: wer lächelt, auch wenn ihm eigentlich zum Heulen zumute ist, muss seine Gefühle zwangsläufig unterdrücken. Das erzeugt  Stress und führt, sollte es ein Dauerzustand sein, früher oder später  zur emotionalen Erschöpfung. Das wirkt sich auf die Motivation aus und letztendlich auf die Gesundheit. Ein Burn Out ist dann nicht ausgeschlossen.

Übrigens sind Frauen davon stärker betroffen als Männer. Sie zeigen halt gern Gefühl. halten sie es zurück oder überspielen es durch aufgesetzte Freundlichkeit, betrügen sie damit nicht nur den, den sie anlächeln, sondern vor allem sich selbst.

Raus aus der Schuldenfalle

23. Februar 2011

Laut einem Bericht in der Berliner Morgenpost, hat die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Demnach haben 2010 fast 140.000 Bundesbürger diesen Weg aus der Schuldennot gewählt. Ein Anstieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009, so die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Betroffen sind vor allem junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren. Und in dieser Altersgruppe besonders junge alleinerziehende Frauen. Laut Bürgel sind die Hauptursachen für eine Privatinsolvenz: Arbeitslosigkeit, dauerhaftes Niedrigeinkommen, eine gescheiterte Selbständigkeit, Trennung und Scheidung. Oft führen aber auch mangelnde Erfahrungen in Geldangelegenheiten, unpassendes Konsumverhalten und Einkommensrückgang in die Schuldenfalle.

Vielleicht liegt es daran, dass die Jugendlichen heutzutage den Umgang mit Geld nicht mehr erlernen. Oft stecken schon die Eltern in der Schuldenfalle oder demonstrieren einen verschwenderischen Umgang mit Geld, den die Kinder dann übernehmen.

Geht man in die Privatinsolvenz, kommt man nicht umhin, seine Einnahmen und Ausgaben bis ins kleinste Detail zu überprüfen. Es werden Pläne erarbeitet, wie die Schulden abzuzahlen sind und der Schuldner wird verpflichtet, alle Zahlungen auch wirklich einzuhalten. Für viele ist das erst einmal Neuland. Zu verlockend sind Kreditkarten, Dispo und ungedeckte Schecks.

Aber der Weg lohnt sich, denn nach sechs Jahren ist man schuldenfrei. Betroffene wenden sich am besten an eine regionale Schuldnerberatungsstelle.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollten Sie – sobald sie merken, dass Sie aus dem Dispo nicht mehr rauskommen, oder die Rechnungen sich bei Ihnen stapeln, das Gespräch mit der Bank suchen. Da ein gegenseitiges Interesse an einem Schuldenabbau besteht, kann man dort mit einem Mitarbeiter sicher über mögliche Lösungen sprechen.

Parallel dazu sollte man sich einen genauen Überblick über alle Ausgaben und Einnahmen verschaffen und sich von unnötigen Verbindlichkeiten trennen.

Bin ich sexy?

17. Februar 2011

Es war Film-Diva Sophia Loren, die zu dem wunderbaren Schluss kam: „Sex-Appeal besteht zur Hälfte aus dem, was du hast, und zur Hälfte aus dem, was du in den Augen der Leute hast.“

Wie war, wie war. Denn selbst, wenn Sie in High Heels, kurzem Röckchen und mit blondem Engelshaar daherkommen – strahlen Sie Unzufriedenheit oder mangelnde Lebensfreude aus, nützt Ihnen das beste Styling nichts. Dann pfeifen Ihnen die Männer vielleicht hinterher, wenn Sie um die Ecke sind, hat man Sie jedoch bereits vergessen.

Ob das nun gerecht ist, oder nicht – die innere Haltung und der Charakter machen einen großen Teil unseres Sex -Appeals aus. Sex und Lebensfreude sind unmöglich voneinander zu trennen. Schauen Sie sich um – finden Sie Menschen sexy, die das Leben als Kampf betrachten. Die hinter jeder Ecke Unheil vermuten und missmutig durch die Welt gehen?

Sicher nicht. Stattdessen ziehen uns meist Charaktere an, die wenig verbergen – ohne nun deshalb gleich selbstverliebt zu sein. Authentizität ist das Zauberwort. Ich lebe das, was ich bin und das hat eine unglaubliche Strahlkraft.

Es lohnt sich also zu forschen. Sich selbst zu entdecken und sich dadurch wertzuschätzen, dass man diese Selbsterkenntnis auch zum Ausdruck bringt. Nichts ist abtörnender als ein Mensch, der eine Rolle spielt.

Also – bringen Sie Farbe in Ihr Leben. Finden Sie heraus, was Sie mögen und vor allem, was alles in Ihnen steckt. Und dann zeigen Sie es der Welt.

Wenn Sie das dann noch mit einem netten Accessoire, wie schicken High Heels oder einer tollen Frisur krönen, können Sie sich der Aufmerksamkeit, die man Ihnen entgegenbringen wird, ziemlich sicher sein!

Wie aus Liebe Freundschaft wird

14. Februar 2011

Wenn eine langjährige Beziehung in die Brüche geht, bleibt oft ein Scherbenhaufen übrig. Ein Berg auf dem sich unsortiert Unausgesprochenes, Wut, Trauer und Verletzungen türmen. Für viele Menschen ist darum die Vorstellung, zu dem Ex-Partner eine freundschaftliche Beziehung aufrechtzuerhalten, fast undenkbar. Obwohl es sich eigentlich fast jeder wünscht – manchmal allein schon wegen der Kinder.
Doch die wenigsten Paare schaffen es, Liebe in Freundschaft zu verwandeln. Woran das liegt, erklärt Mathias Voelchert, Familienberater und Autor des Buches „Trennung in Liebe“.

Was die meisten Therapeuten in solch einer Situation raten, ist,  dass beide Partner ausreichend Zeit zum Trauern haben, dass sie ihre Beziehung und die eigene Rolle erst aufgearbeitet müssen, bevor eine neue Ebene zwischen den Partnern von einst gefunden werden kann. Oftmals ist das gar nicht möglich und vor allem auch nicht sinnvoll – nämlich dann, wenn die Differenzen zu groß sind und auch die Freundschaft wieder in Streit enden würde.
Denn, wie Psychologen von der University of Connecticut herausgefunden haben, sind Freundschaften nach Trennungen ohnehin wesentlich konfliktreicher als andere.

War Freundschaft vorher ein Teil der Beziehung, muss sie nun ohne die anderen Aspekte der Partnerschaft auskommen, nämlich Sexualität und tiefe emotionale Bindung.

Nun fallen allerdings  Sexualität und Bindung weg und das verwirrt emotional und führt laut Aussage von Forschern zu einer Art Mangelgefühl. Von dem Wunsch, das von dem Expartner noch zu bekommen, muss man sich zunächst lösen – sonst hat die Freundschaft keine Chance. Und das kann eben sehr lange dauern.
Gelingt es allerdings, dann ist solch eine Freundschaft unglaublich bereichernd. Schließlich kennt man sich gut und weiß genau, woran man bei dem anderen ist.

Keine Überraschung!

11. Februar 2011

Dass kinderlose Paare sich weit weniger in die Wolle kriegen, als Paare mit Nachwuchs ist wohl jedem klar. Meint man doch, die Kinder bieten genug Reibungsfläche, um sich darüber zu zoffen.

Dabei ist das Kind meist nicht der Grund für die Auseinandersetzungen. Am häufigsten streiten Paare über Geld und über “ungerechte” Arbeitsaufteilung. Dass das sekundär natürlich am Ende doch wieder mit den Kindern zu tun hat, darüber sagt die Befragung nichts.

Aber unterm Strich sind genau das die Themen. Seit sich auch die Frauen wieder auf Karriere besinnen wollen oder aus rein wirtschaftlichen Gründen darauf besinnen müssen, gibt es natürlich auch vermehrt Streit über die Arbeitsaufteilung und Kinderbetreuung. Da leisten Frauen nach wie vor den Hauptanteil und das trotz beruflichem Engagement. Natürlich bleibt da so manches auf der Strecke – Zweisamkeit, Zeit für die eignen Bedürfnisse und Wünsche. Am Ende schlägt die Unzufriedenheit darüber und natürlich auch der Stress schneller in Aggressivität um, als den meisten lieb ist.

So kommt es häufiger zum Streit, als bei kinderlosen Paaren – bei denen die Selbstbestimmung und die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen schlichtweg mehr Raum haben.

Paaren mit Kindern sei deshalb geraten, sich gegenseitig um eine faire Teilung der Aufgaben zu bemühen oder, wenn das nicht machbar ist – eine Alternative zu finden, die für beide eine befriedigende Lösung darstellt. Engagieren Sie öfter mal einen Babysitter und dann gehen Sie gemeinsam oder auch mal getrennt aus. Nehmen Sie sich Raum und Zeit für sich selbst. Sie können in der Beziehung nur gut sein – wenn Sie auch zu sich selbst gut sind!

Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst und kommunizieren Sie diese auch gegenüber Ihrem Partner!
Wenn Sie Fragen rund um das Thema Beziehung haben, oder einen Rat benötigen, dann rufen Sie uns an! Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter!

Wink dem Glück!

07. Februar 2011

und es winkt dir zurück! So lautet das Geheimnis der japanischen Glückskatze Maneki Neko.
Der Münchner Autor Christopher Weidner ist tief in die Legenden rund um die Glückskatze eingetaucht und verrät in seinem Buch “Die Glückskatzen Philosophie”, wie wir selbst das Glück in unser Leben winken können.

Die Schlüssel-Botschaft des Buches lautet: “Du allein hast es in der Hand, eine Lösung zu finden oder dir deine Träume zu erfüllen. Und alles, was du dazu benötigst, steht dir zur Verfügung: dein Kopf, deine Hand und dein Herz.”
Und noch etwas – es gibt niemals nur eine Lösung, sondern stets eine Fülle an Möglichkeiten. Allerdings nur dann, wenn wir bereit sind, gewohnte Pfade zu verlassen und uns auch mal auf unbekanntes Territorium vorzuwagen.

In Weidners Buch nimmt uns die Glückskatze Mikeh mit auf diese Reise. Verpackt in eine kleine Geschichte zeigt sie uns, wie wir die Essenz erkennen und daraus neue Lösungsansätze kreieren. Sie öffnet uns damit die Tür zu einer traditionellen asiatischen Denkweise und Weisheit und zeigt, wie wir sie erfolgreich in unser Leben integrieren können.

Die “Glückskatzen Philosophie” ist mehr als ein herkömmliches Ratgeberbuch. Es lädt zum Umsetzen und Anwenden ein und gehört mit Sicherheit nicht zu der Lektüre, die – einmal gelesen – dann unbeachtet im Bücherregal einstaubt.

Also – statt auf das Glück zu hoffen oder zu warten, winken Sie es doch lieber zu sich! Mit der Glückskatzen Philosophie klopf es bestimmt bald auch an Ihre Tür!

Öfter mal neidisch?

17. Januar 2011

Neid ist ein ungutes Gefühl. Ohne, dass wir so richtig benennen können, was da eigentlich mit uns passiert, merken wir nur, dass es in uns gährt und brodelt. Wir reagieren zickig, gemein oder werden wütend, weil wir einem anderen etwas  nicht gönnen.

Würden wir genau hinsehen, dann könnten wir allerdings feststellen, dass Neid eine wunderbare Landkarte zu unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen ist. Wo der Neid ist, ist der Weg, denn: sind wir neidisch, fehlt uns offensichtlich selbst etwas.

Manchmal ist es Mut. Da wagt ein anderer etwas, das wir selbst gern gewagt hätten. Und plötzlich haben wir das Gefühl, dass diese Tür nun für uns verschlossen ist, weil schon ein anderer durchgegangen ist. Statt uns das nun aber  selbst ehrlich einzugestehen, meckern oder lästern wir über den anderen. Und sind tief im Innersten traurig.

Würden alle Menschen so auf die gute Leistung eines anderen reagieren, gäbe es keinen Sport, keine Wirtschaft, keine Entwicklung. Aber Gott sei Dank gibt es einen anderen Weg, um mit Neid umzugehen. Statt zu Schmollen, sollten wir die Gelegenheit nutzen, uns zu fragen, was wir denn eigentlich wollen. Egal ob nun im Job oder Privat.
Fährt der Nachbar das tolle Auto, das Sie auch gern hätten? Dann schauen Sie doch mal, wie er das geschafft hat, statt schlecht über ihn zu reden. Und dann überprüfen Sie mal. Sind Sie bereit einen Weg zu finden, auch zu solch einem Wagen zu kommen? Oder ist es Ihnen eigentlich doch gar nicht so wichtig?

Ehrlichkeit ist gefragt! Damit entkommen Sie der Neidfalle und können die Energie, die Sie mit Meckern und Nörgeln verbraten, für den eigenen Weg nutzen.

Tipps gegen Prüfungsstress

15. Januar 2011

Viele von uns kennen die Situation. Man steht vor einer Gruppe oder einer Kommission und soll etws präsentieren oder eine Prüfung ablegen. Und plötzlich passiert es. Die Hände werden nass, der Puls rast und im Kopf herrscht absolute Leere. Es scheint unmöglich, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen und manch einer musste schon die leidvolle Erfahrung machen, dass die Blockade anhält und man mit Pauken und Trompeten durchfällt.

Prüfungsangst und Prüfungsstress sind weit verbreitet und rings um dieses Phänomen ranken sich viele Angebote, die Hilfe versprechen. Ob nun Prüfungs-Coaching, Hypnose oder NLP – all das kann helfen, Prüfungsangst zu minimieren – ganz los werden wir sie nie, denn der Stress vor einer Prüfung hat auch die positive Funktion, dass wir in “Alarmbereitschaft” sind und im positiven Sinne wachsamer und aufmerksamer. Leider ist die Schwelle zum Dysstress schnell überschritten und der bewirkt genau das Gegenteil. Die rechte und linke Gehirnhälfte kooperieren nicht mehr, sodass der Denkprozess im wahrsten Sinne des Wortes unterbrochen ist.

Hilfe verspricht eine ganz simple Methode, wie amerikanische Wissenschaftler jetzt herausfanden. Bringt man vor der Prüfung seine Ängste und Sorgen aufs Papier, reduziert das den Stress deutlich und man kann entspannter in die Prüfung gehen.

Die Wissenschaftler rund um die Psychologin Sian Beilock nehmen an, dass das Aufschreiben der Ängste wertvolle Hirnkapazität freigibt. „Das Schreiben vor einer Prüfung ebnete das Feld, so dass jene Studenten, die während der Examen am ängstlichsten waren, ihre Ängste überwinden und ihr volles Potential erreichen konnten“, so Beilock.

Also bevor Sie in die nächste Prüfung gehen, schreiben Sie auf, welche Ängste Sie quälen und lassen Sie sie damit hinter sich!

So hält die Liebe – Teil 1

10. Januar 2011

Allgemein gültige Regeln für eine Beziehung aufzustellen, ist immer schwierig, weil die einzelnen Persönlichkeiten innerhalb einer Beziehung völlig unterschiedlich agieren. Trotzdem – ein paar Grundregeln gibt es dann aber doch, die helfen können, Stabilität in eine Partnerschaft zu bringen, oder sie zu erhalten.

Da wäre zum Beispiel die Sache mit der Überzeugung. Natürlich ist es so, dass wir unterschiedliche Auffasungen oder Einstellungen zu Ereignissen oder Gegebenheiten haben. Das muss auch so sein, denn schließlich sind wir Individuen. Nun kann man natürlich innerhalb der Beziehung seinen Standpunkt darlegen und äußern. Was man aber vermeiden sollte, ist, den anderen überzeugen zu wollen.

Nach dem Motto: “Das siehst du doch auch so Schatz, oder?” setzen wir im schlimmsten Fall den anderen unter Druck oder zwingen ihn, seine eigene Haltung aufzugeben. Das ist für die Beziehung kein guter Weg, da der, der sich anpasst einen Teil seiner Persönlichkeit aufgibt.

Ein anderer wunder Punkt innerhalb einer Beziehung, sind die Fehler und Schwachstellen der Partner. In einer guten Beziehung unterstützt man sich gegenseitig. Da räumt der eine mal schnell die Wohnung auf, weil er weiß, dass der andere den Dreck einfach nicht sieht. Falsch wäre allerdings, es zu tun und sich aber gleichzeitig stets und ständig lauthals darüber zu beklagen, dass man es tun muss, weil der andere so eine Schlampe ist. Wenn das dann auch noch vor Dritten geschieht, ist Stress vorprogrammiert, den niemand hat es gern, vorgeführt zu werden.

Darum: klären Sie das innerhalb Ihrer Beziehung. Finden Sie einen Kompromiss. Sehen Sie auch die eigenen Schwachpunkte und suchen Sie Wege, wie Ihr Partner Sie unterstützen kann, damit das System von Geben und Nehmen ausgeglichen ist.

Orakel

05. Januar 2011

Orakel sind vermutlich genauso alt wie die Menschheit selbst.
Schon immer wollte man wissen, wie sich die Zukunft gestaltet, was man erwarten kann. Dabei ging früher sicher eher um Themen, die das Überleben betrafen – heute sind es alltägliche Fragen, die wir dem Orakel stellen.

Die Formen der Orakel sind vielfältig. Ob nun Numerolgie – die Magie der Zahlen, das Tarot, das I-Ging, als ältestes chinesisches Orakel oder das Handlesen – Orakel helfen, den Blick vom Problem auf die Lösung zu richten.
Dabei ist das Orakel nie eine exakte Vorausschau – eher eine Möglichkeit oder ein Schlüssel zu Ihrer eigenen Weisheit. Denn ob wir es nun glauben oder nicht – das Wissen liegt bereits in uns.

Wenn Sie ein Orakel nutzen wollen, ist es zunächst wichtig, dass Sie eine konkrete Frage stellen. Aber Vorsicht! Wenn Sie innerlich schon die Antwort parat haben, wird Ihnen das Orakel keine Hilfe sein, denn dann bekommen Sie genau diese Antwort. Gehen Sie also besser spielerisch und offen an die Befragung heran.

Überprüfen Sie die Art, wie Sie fragen. Oft mischen wir suptile Botschaften in die Frage hinein, die dann zu einem unbefriedigenden Ergebnis führen. Statt: Wann werde ich wieder gesund?” fragen Sie lieber: “Was kann ich tun, um die derzeitige ungute Phase hinter mich zu bringen?” Mit solch einer Fragestellung gehen Sie selbst in die Schöpferkraft, statt das Zepter aus der Hand zu geben.

Denken Sie immer daran: Ein Orakel zeigt Ihnen eine Grundtendenz an und nicht die absolute Wahrheit. Was Sie daraus machen, liegt ganz allein in Ihren Händen.