Halt den Mund, hör auf zu heulen…

08. März 2011

und lebe endlich!

So der Titel von einem Buch, das in Amerika lange in den Bestsellerlisten der Beratungsliteratur stand. Autor Larry Winget ist erfolgreicher Coach und Speaker und nimmt absolut kein Blatt vor den Mund.

Für ihn steht fest, dass jeder genau das Leben hat, das er haben will. Und dass jedes Jammern und Klagen darüber nur verschwendete Energie ist.
Halt den Mund, hör auf zu heulen… ist kein Selbsthilfebuch im klassischen Sinne. Es wird Ihnen nicht die Seele streicheln und Sie in Ihrer Opfer-Rolle bestätigen. Vielmehr schreit der Autor Sie an, doch endlich mal den Hintern hoch zu kriegen und sich für Ihr Leben wirklich einzusetzen.

Das ist nicht immer angenehm, aber Larry Winget will auch nicht bequem und angenehm sein. Und er will auch nicht, dass Sie ihn mögen. Im Gegenteil. Was Sie von ihm halten, ist ihm so ziemlich egal.

Und vielleicht macht das den Charme dieses Buches aus. Da wird man von einem Menschen gemaßregelt, beschimpft und beleidigt und muss am Ende feststellen, dass Larry Winget natürlich Recht hat mit all dem, was er über Opfer-Rollen und Selbstbetrug sagt. Er bringt es ungeschminkt auf den Tisch und bietet sich sogar noch dafür an, dass man den Frust und Ärger, den man eigentlich auf sich selbst hat, kurzzeitig auf ihn projizieren darf.

Insofern ist es ein unterhaltsames Buch, das den ein oder anderen sicher dazu bringt, endlich den Hintern von der Couch zu erheben und Dinge anzupacken, die schon lange getan werden müssen.
All die anderen werden das Buch wahrscheinlich schon nach den ersten Seiten weglegen.

Älterwerden – ja bitte!

06. März 2011

Die meisten Menschen fürchten sich davor, älter zu werden. Sie glauben, dass mit zunehmendem Alter die Lebensqualität und damit auch die Zufriedenheit abnimmt. Eine amerikanische Studie hat nun etwas gänzlich anderes ermittelt. Demnach steigt die Zufriedenheit im Alter sogar an und so mancher 80-Jährige ist glücklicher als er es mit 18 war.

Für die Studie wurden in den USA 340.000 Teilnehmern zwischen 18 und 85 ausgewählt und befragt. Fragenthemen waren: Sex, Finanzen, Gesundheit und vieles mehr. Darüberhinaus sollten die Befragten auf einer Skala von 1-10 ihre persönliche Gesamt-Zufriedenheit einschätzen.
Ausschlaggebend für das Ergebnis waren aber letztlich sechs ganz konkrete ja/nein-Fragen:
Haben Sie gestern über einen längeren Zeitraum Freude empfunden?
- Glück empfunden?
-  Stress empfunden?

-  Zorn empfunden?
-  Ärger empfunden?
-  Traurigkeit empfunden?
Nach Aussage der Forscher geben die Antworten auf diese Fragen unmittelbar und absolut unverfälscht Auskunft über das momentane Befinden. Die Antworten darauf sind unmittelbar – kommen also aus dem Bauch und sich nicht durch rationale Überlegungen verfälscht.

Dabei ist es noch sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich die einzelnen Emotionen im Laufe eines Lebens verteilen und bis ins hohe Alter zu- oder abnehmen.
So nimmt zum Beispiel der Stress etwa kontinuierlich vom 22. bis zum 85. Lebensjahr ab. Ärger dagegen  hält sich relativ konstant auf einem Niveau bis 50 und nimmt erst danach drastisch ab. Zorn legt sich kontinuierlich ab dem 18. Lebensjahr. Traurigkeit steigert sich bis 50, vergeht allerdings bis 73, um dann wieder zu kehren. Und ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem Glück und der Freude.

Wohl also dem, der ein hohes Alter erreicht und die Zufriedenheit, die sich dann einstellt, in vollen Zügen genießen kann.

Vergleichen hilft

04. März 2011

Eigentlich soll ja der Vergleich die Wurzel allen Übels sein. Meist verursacht er Neid, aber – und das ist das Ergebnis einer neuen Studie – manchmal tut Vergleichen richtig gut. Und zwar genau dann, wenn wir selbst eine falsche Entscheidung getroffen haben, im Anschluss natürlich mit uns hadern und Schwierigkeiten haben, uns damit zu arrangieren.
Suchen wir uns in solch einer Situation einen Menschen, dem es noch schlechter geht als uns, streichelt das die eignene Seele und lässt das Bedauern verschwinden.

Das Team um die Psychologin Isabelle Bauer von der Concordia-Universität im kanadischen Montreal stellte dieses Ergebnis aktuell im Fachmagazin „Personality and Social Psychology Bulletin“ vor.
Das genaue Ergebnis der Auswertung:
Hatten die Studienteilnehmer das Gefühl, anderen Menschen um sie herum gehe es schlechter als ihnen selbst, verloren die eigenen negativen Gefühle schneller an Bedeutung.
Scheint so, als sei ein unbewusster Vergleich mit anderen Menschen, denen es schlechter geht, als einem selbst, demnach eine gute Kompensationsstrategie für die eigenen Schwierigkeiten, so die Forscher.

„Spannenderweise verbessert dieser Vergleich mit schlechter Gestellten nicht nur das Wohlbefinden, sondern beugt auch gesundheitlichen Problemen vor“, sagt Carsten Wrosch, Psychologe an der Concordia-Universität und Mitautor der Studie.
Demnach waren Probanden, die mittels dieser Taktik ihre negativen Gefühle sich selbst gegenüber in den Griff bekamen, weit weniger anfällig für Erkältungskrankheiten. Das jedenfalls ergab der zweite Teil der Studie. „Der emotionale Stress durch Reuegefühle kann Hormonhaushalt und Immunsystem aus dem Takt bringen und Folgeerkrankungen begünstigen.“, so einer der Forscher.

Scanner und Taucher

01. März 2011

Haben Sie Schwierigkeiten, sich zu entscheiden?
Lassen Sie sich nie richtig auf etwas ein, aus Angst, Sie könnten etwas anderes verpassen?
Bringen Sie selten etwas zu Ende?

Falls die Antworten auf alle drei Fragen JA lauten, dann sind Sie nicht unfähig, faul oder unfähig. Nein – Sie gehören einfach zu einer Gruppe von Menschen, die Barbara Sher “Die Scanner” nennt. Menschen mit einem unglaublich großen Potential, tausend Ideen und ungezügelter Lebenslust. Scanner denken anders, Scanner handeln anders. Und gerade da liegt das Problem.

In einer Gesellschaft, die Gradlinigkeit fordert, die keine Schleifen duldet, ecken Scanner ständig an. Im günstigsten Fall bezeichnet man sie allenfalls als unstet. Doch manchmal reicht die Kritik ein Leben lang unter die Gürtellinie, was dazu führt, dass der Scanner sich und sein unerschöpfliches Potential sehr früh schon in Frage stellt.

Bin ich richtig so, wie ich bin? Müsste ich nicht in der Lage sein, mich für eine Sache zu entscheiden?

Schon die Frage nach dem geeigneten Beruf kann für Scanner zur Qual werden. Mal eben schnell etwas auszuprobieren, ist halt in unserer Arbeitswelt schwierig und der ewige Praktikant zu sein – das will niemand. Gleichzeitig ist man umgeben von Tauchern – Menschen, die schon in der fünften Klasse wussten, dass sie Polizist, Krankenschwester oder Verkäufer werden wollen und das auch durchziehen.

Viele Scanner stecken den Kopf in den Sand und lassen sich von ihren Zweifeln und Selbstvorwürfen einfangen.
Dass es allerdings auch anders geht, zeigt Barbara Sher in ihrem Buch : “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.” Ein Buch, geschrieben für alle Menschen, die die Tatsache, dass sie vielleicht anders ticken als der Rest der Welt als Herausforderung annehmen wollen. Denn eins ist klar. Ohne die Scanner mit ihren vielen Ideen, Träumen, Vorstellungen und ihrer unglaublichen Kreativität, wäre diese Welt ziemlich grau.

Energie gewinnen

27. Februar 2011

Wissen Sie, was uns tagtäglich die Energie raubt? Es sind nicht, wie Sie sicher denken, die großen Alltagssorgen oder -nöte. Vielmehr sind es Hundert Kleinigkeiten, die Sie vor sich herschieben und nicht erledigen. Ein abgerissener Knopf, eine übervolle Ablage, die nicht erledigte Steuererklärung, die abgelaufenen Schuhe, die schon längst mal einen neuen Absatz nötig gehabt hätten.

Tolerations nennt man diese Energiefresser. Jeder von uns schleppt eine ganze Liste davon mit sich herum. In der Regel so 60 bis 100. Eine beachtliche Zahl. Die Krux – wenn Sie all diese Unannehmlichkeiten jeden Tag aufs neue tolerieren, dann nehmen Sie höchstwahrscheinlich noch andere, meist größere Ärgernisse in Kauf, ohne sich dagegen zu wehren.
Tolerations rauben uns wichtige Kraft. Sie lenken uns von den eigentlichen Zielen ab und ziehen die Laune nach unten. Wer hat nicht schon mal beim Anblick der vertrockneten Balkonblumen, gestöhnt und sich dann trotzdem schnell mit etwas anderem belohnt, damit die Laune wieder besser wird.
Besser wäre, das Problem nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern gleich anzugehen.

Darum: Erstellen Sie eine Liste und schreiben Sie alles auf, was Sie erledigen müssten. Es reicht nicht, dass nur im Gedächtnis zu haben. Das hatten Sie ja vorher schon und es hat Sie nicht motiviert, die Dinge zu erledigen. Also raus damit aufs Papier.

Dann nehmen Sie sich für jede Woche fünf Punkte vor, die Sie abarbeiten. Bei größeren Aktionen lohnt es sich, Freunde dazuzuholen und es gemeinsam zu erledigen. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass gemeinsames “Großreinemachen” den sozialen Zusammenhalt ungemein fördert.

Sie werden schnell merken, wie viel Freude es macht, die unerledigten Dinge aus Ihrem Leben zu verbannen und den spürbaren Energiezuwachs in andere Kanäle zu stecken.

Scheitern – na und?

26. Februar 2011

Sind Sie in der letzten Zeit an irgendetwas gescheitert? Haben Sie Ihre eigenen Erwartungen oder die der anderen nicht erfüllt? Na dann herzlichen Glückwunsch – denn entgegen der landläufigen Meinung, das Scheitern blamabel, beschämend  und peinlich ist, finden immer mehr Forscher heraus, dass ein Scheitern sogar glücklich machen kann.

Wie denn das, fragt sich sicher so mancher angesichts eines herben Verlustes?

Zunächst einmal die gute Nachricht: Sie sind nicht allein! Denn jeder von uns ist schon mal auf die ein oder andere Art und Weise gescheitert. Die Kunst, daraus einen Gewinn zu ziehen,  ist letztendlich die Art und Weise, wie wir damit umgehen. Scheitern sollte auf gar keinen Fall ein Tabu-Thema sein. Rückzug, Verharren, Mutlosigkeit und Aufgeben wäre der falsche Weg, denn Scheitern ist absolut menschlich und birgt bei der richtigen Betrachtungsweise den Keim für Erfolg in sich.

Ja – vielleicht haben Sie einen Verlust erlitten. Was Sie aber gewonnen haben, sind wertvolle Erfahrungen, auf die Sie Zeit Ihres weiteren Lebens immer wieder zurückgreifen können. Es gibt Studien, die zeigen, dass Unternehmen deren Gründer schon einmal eine Pleite hingelegt hat, beim zweiten Anlauf stets überdurchschnittlich erfolgreich sind.

Also Kopf hoch, statt Kopf in den Sand. Es gibt mittlerweile jede Menge gute Literatur über die Kunst des Scheiterns. Auch im aktuellen Heft der Psychologie heute finden Sie einen themenbezogenen Beitrag.

Denken Sie daran: Wer gescheitert ist, ist danach auch gescheiter! Gehen Sie konstruktiv mit Ihren Fehlern um. Analysieren Sie – ohne sich jedoch in akribischer Fehlersuche zu verlieren. Holen Sie sich Rat. Fragen Sie andere nach ihrer Meinung.

Und vor allem: Entspannen Sie sich. Das Leben ist eine Berg- und Talfahrt und wenn Sie gerade unten sind, dann ist Ihnen der nächste Aufstieg ganz gewiss!

Ausbildung in Psycho-Physiognomik

25. Februar 2011

Die Potsdamer Schule für Heilpraktik und Klassische Homöopathie – SCOLA ASCLEPIA – bietet seit etwa 1,5 Jahren eine “neue” Ausbildung in Psycho-Physiognomik an.

Diese faszinierende Lehre gibt uns die Möglichkeit zu “lesen”, was uns und unseren Mitmenschen “ins Gesicht geschrieben steht”.  Auf diese Weise lernen wir Potenziale, Talente und Anlagen zu erkennen, bzw. auch Schwachpunkte, die wir fördern können.

Psycho-Physiognomik ist angewandte Menschenkenntnis und erweitert enorm unsere Möglichkeiten in der beruflichen und privaten Kommunikation. Sie fördert mehr Verstehen des Gegenübers und damit unser positives Miteinander.

Im beruflichen Feld hilft Psycho-Physiognomik besonders UnternehmerInnen und Führungskräften bzw. allen, die viel mit Menschen arbeiten, Potenziale der MitarbeiterInnen zu erkennen, die Menschen an den “richtigen” (das heißt ihnen möglichen) Stellen zu fordern, sie andererseits zu fördern und zu motivieren.

Immer geht es darum, nicht vorschnell zu urteilen, sondern vielmehr um ein einfühlendes, respektvolles Beobachten und Erkennen nicht nur einzelner Aspekte, sondern der Gesamtheit des Menschen.

Das muss natürlich geübt werden!

In Deutschland hat Frau Wilma Castrian die Physiognomik in den letzten 50 Jahren stark geprägt.
Scola Asclepia ist stolz, drei ihrer SchülerInnen im Team zu haben! Damit ist eine kompetente Ausbildung auf allen Ebenen gesichert.

Scola Asclepia möchte Sie sehr herzlich zu folgenden Veranstaltungen einladen:

Nachmittag der offenen Tür am 27.02.2011,  ab 14.30 (ca. 17.30 mit Beitrag zur Physiognomik)

“Schnupper-Seminar” mit Arash Asadi am 19./20.03.2011, jeweils 10-17 Uhr (110 bzw. 125 Euro p.P.)

Lieber schlechte Laune als krank!

25. Februar 2011

Arbeiten Sie als Stewardess, Verkäuferin oder Messehostess und müssen von Berufswegen ein Dauerlächeln aussetzen? Dann wird Sie die folgende Studie interessieren.Der Psychologe Brent Scott hat herausgefunden, dass Menschen, die gezwungen sind, ständig ein unechtes Lächeln zur Schau zu tragen,  auf Dauer ihrer Gesundheit schaden.

Zu diesem Schluss kam er, nachdem Scott  für zwei Wochen Busfahrer im US-Bundesstaat Michigan bei ihrer täglichen Arbeit beobachtete. In Amerika sind die Busfahrer angehalten, stets freundlich zu lächeln – egal, ob ihnen nun gerade danach zumute ist oder nicht. Freundlichkeit und Kundenservice steht an erster Stelle. Dass das längerfristig ein Eigentor für die Unternehmen ist, scheint noch nicht aufgefallen zu sein.

Wie die Morgenpost Online heute berichtet, beobachtete und befragte Scott die  Fahrer. Besonders interessierte ihn das Gefühl nach Beendigung der Arbeit. Sein Fazit:  An den Tagen, an denen den Busfahrern nicht zum Lächeln zumute war, sie aber “gute Miene zum bösen Spiel machten”, fühlten sie sich am Abend erschöpft und die  Laune hatte sich im Lauf des Tages eher verschlechter. Dieses Ergebnis widerspricht anderen Versuchen, die zeigen, dass durch ein aufgesetztes Lächeln seine Gefühle positiv beeinflussen kann.

Fakt ist jedoch: wer lächelt, auch wenn ihm eigentlich zum Heulen zumute ist, muss seine Gefühle zwangsläufig unterdrücken. Das erzeugt  Stress und führt, sollte es ein Dauerzustand sein, früher oder später  zur emotionalen Erschöpfung. Das wirkt sich auf die Motivation aus und letztendlich auf die Gesundheit. Ein Burn Out ist dann nicht ausgeschlossen.

Übrigens sind Frauen davon stärker betroffen als Männer. Sie zeigen halt gern Gefühl. halten sie es zurück oder überspielen es durch aufgesetzte Freundlichkeit, betrügen sie damit nicht nur den, den sie anlächeln, sondern vor allem sich selbst.

Raus aus der Schuldenfalle

23. Februar 2011

Laut einem Bericht in der Berliner Morgenpost, hat die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Demnach haben 2010 fast 140.000 Bundesbürger diesen Weg aus der Schuldennot gewählt. Ein Anstieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009, so die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Betroffen sind vor allem junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren. Und in dieser Altersgruppe besonders junge alleinerziehende Frauen. Laut Bürgel sind die Hauptursachen für eine Privatinsolvenz: Arbeitslosigkeit, dauerhaftes Niedrigeinkommen, eine gescheiterte Selbständigkeit, Trennung und Scheidung. Oft führen aber auch mangelnde Erfahrungen in Geldangelegenheiten, unpassendes Konsumverhalten und Einkommensrückgang in die Schuldenfalle.

Vielleicht liegt es daran, dass die Jugendlichen heutzutage den Umgang mit Geld nicht mehr erlernen. Oft stecken schon die Eltern in der Schuldenfalle oder demonstrieren einen verschwenderischen Umgang mit Geld, den die Kinder dann übernehmen.

Geht man in die Privatinsolvenz, kommt man nicht umhin, seine Einnahmen und Ausgaben bis ins kleinste Detail zu überprüfen. Es werden Pläne erarbeitet, wie die Schulden abzuzahlen sind und der Schuldner wird verpflichtet, alle Zahlungen auch wirklich einzuhalten. Für viele ist das erst einmal Neuland. Zu verlockend sind Kreditkarten, Dispo und ungedeckte Schecks.

Aber der Weg lohnt sich, denn nach sechs Jahren ist man schuldenfrei. Betroffene wenden sich am besten an eine regionale Schuldnerberatungsstelle.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollten Sie – sobald sie merken, dass Sie aus dem Dispo nicht mehr rauskommen, oder die Rechnungen sich bei Ihnen stapeln, das Gespräch mit der Bank suchen. Da ein gegenseitiges Interesse an einem Schuldenabbau besteht, kann man dort mit einem Mitarbeiter sicher über mögliche Lösungen sprechen.

Parallel dazu sollte man sich einen genauen Überblick über alle Ausgaben und Einnahmen verschaffen und sich von unnötigen Verbindlichkeiten trennen.

Bin ich sexy?

17. Februar 2011

Es war Film-Diva Sophia Loren, die zu dem wunderbaren Schluss kam: „Sex-Appeal besteht zur Hälfte aus dem, was du hast, und zur Hälfte aus dem, was du in den Augen der Leute hast.“

Wie war, wie war. Denn selbst, wenn Sie in High Heels, kurzem Röckchen und mit blondem Engelshaar daherkommen – strahlen Sie Unzufriedenheit oder mangelnde Lebensfreude aus, nützt Ihnen das beste Styling nichts. Dann pfeifen Ihnen die Männer vielleicht hinterher, wenn Sie um die Ecke sind, hat man Sie jedoch bereits vergessen.

Ob das nun gerecht ist, oder nicht – die innere Haltung und der Charakter machen einen großen Teil unseres Sex -Appeals aus. Sex und Lebensfreude sind unmöglich voneinander zu trennen. Schauen Sie sich um – finden Sie Menschen sexy, die das Leben als Kampf betrachten. Die hinter jeder Ecke Unheil vermuten und missmutig durch die Welt gehen?

Sicher nicht. Stattdessen ziehen uns meist Charaktere an, die wenig verbergen – ohne nun deshalb gleich selbstverliebt zu sein. Authentizität ist das Zauberwort. Ich lebe das, was ich bin und das hat eine unglaubliche Strahlkraft.

Es lohnt sich also zu forschen. Sich selbst zu entdecken und sich dadurch wertzuschätzen, dass man diese Selbsterkenntnis auch zum Ausdruck bringt. Nichts ist abtörnender als ein Mensch, der eine Rolle spielt.

Also – bringen Sie Farbe in Ihr Leben. Finden Sie heraus, was Sie mögen und vor allem, was alles in Ihnen steckt. Und dann zeigen Sie es der Welt.

Wenn Sie das dann noch mit einem netten Accessoire, wie schicken High Heels oder einer tollen Frisur krönen, können Sie sich der Aufmerksamkeit, die man Ihnen entgegenbringen wird, ziemlich sicher sein!