Öfter mal neidisch?

Neid ist ein ungutes Gefühl. Ohne, dass wir so richtig benennen können, was da eigentlich mit uns passiert, merken wir nur, dass es in uns gährt und brodelt. Wir reagieren zickig, gemein oder werden wütend, weil wir einem anderen etwas  nicht gönnen.

Würden wir genau hinsehen, dann könnten wir allerdings feststellen, dass Neid eine wunderbare Landkarte zu unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen ist. Wo der Neid ist, ist der Weg, denn: sind wir neidisch, fehlt uns offensichtlich selbst etwas.

Manchmal ist es Mut. Da wagt ein anderer etwas, das wir selbst gern gewagt hätten. Und plötzlich haben wir das Gefühl, dass diese Tür nun für uns verschlossen ist, weil schon ein anderer durchgegangen ist. Statt uns das nun aber  selbst ehrlich einzugestehen, meckern oder lästern wir über den anderen. Und sind tief im Innersten traurig.

Würden alle Menschen so auf die gute Leistung eines anderen reagieren, gäbe es keinen Sport, keine Wirtschaft, keine Entwicklung. Aber Gott sei Dank gibt es einen anderen Weg, um mit Neid umzugehen. Statt zu Schmollen, sollten wir die Gelegenheit nutzen, uns zu fragen, was wir denn eigentlich wollen. Egal ob nun im Job oder Privat.
Fährt der Nachbar das tolle Auto, das Sie auch gern hätten? Dann schauen Sie doch mal, wie er das geschafft hat, statt schlecht über ihn zu reden. Und dann überprüfen Sie mal. Sind Sie bereit einen Weg zu finden, auch zu solch einem Wagen zu kommen? Oder ist es Ihnen eigentlich doch gar nicht so wichtig?

Ehrlichkeit ist gefragt! Damit entkommen Sie der Neidfalle und können die Energie, die Sie mit Meckern und Nörgeln verbraten, für den eigenen Weg nutzen.

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