Keine Überraschung!

Dass kinderlose Paare sich weit weniger in die Wolle kriegen, als Paare mit Nachwuchs ist wohl jedem klar. Meint man doch, die Kinder bieten genug Reibungsfläche, um sich darüber zu zoffen.

Dabei ist das Kind meist nicht der Grund für die Auseinandersetzungen. Am häufigsten streiten Paare über Geld und über “ungerechte” Arbeitsaufteilung. Dass das sekundär natürlich am Ende doch wieder mit den Kindern zu tun hat, darüber sagt die Befragung nichts.

Aber unterm Strich sind genau das die Themen. Seit sich auch die Frauen wieder auf Karriere besinnen wollen oder aus rein wirtschaftlichen Gründen darauf besinnen müssen, gibt es natürlich auch vermehrt Streit über die Arbeitsaufteilung und Kinderbetreuung. Da leisten Frauen nach wie vor den Hauptanteil und das trotz beruflichem Engagement. Natürlich bleibt da so manches auf der Strecke – Zweisamkeit, Zeit für die eignen Bedürfnisse und Wünsche. Am Ende schlägt die Unzufriedenheit darüber und natürlich auch der Stress schneller in Aggressivität um, als den meisten lieb ist.

So kommt es häufiger zum Streit, als bei kinderlosen Paaren – bei denen die Selbstbestimmung und die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen schlichtweg mehr Raum haben.

Paaren mit Kindern sei deshalb geraten, sich gegenseitig um eine faire Teilung der Aufgaben zu bemühen oder, wenn das nicht machbar ist – eine Alternative zu finden, die für beide eine befriedigende Lösung darstellt. Engagieren Sie öfter mal einen Babysitter und dann gehen Sie gemeinsam oder auch mal getrennt aus. Nehmen Sie sich Raum und Zeit für sich selbst. Sie können in der Beziehung nur gut sein – wenn Sie auch zu sich selbst gut sind!

Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst und kommunizieren Sie diese auch gegenüber Ihrem Partner!
Wenn Sie Fragen rund um das Thema Beziehung haben, oder einen Rat benötigen, dann rufen Sie uns an! Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter!

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