Archive for the ‘Sex’ Category

Sexsucht im Netz

Friday, September 10th, 2010

Laut einer Analyse des Softwareunternehmens Optenet sind zeigen 37 Prozent aller Seiten im Netz pornographische Inhalte. Und ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Sex sell’s – die Kasse klingelt vor allem im Netz.

Ob es nun daran liegt, dass die sexuelle Befriedigung nur einen Klick entfernt ist, oder ob die Anonymität im Netz dafür sorgt, dass immer mehr Menschen süchtig nach Netzpornographie sind, bleibt ungeklärt. Fakt ist, die Zahl derer, die selbst nicht mehr herauskommen aus dem Teufelskreis von Lust, Begierde und schneller Befriedigung steigt rasant.

So haben sich Kirche und die Union bereits Gedanken gemacht, wie man diesem Problem Herr werden kann. Sie fordern Netzsperren für Pornoseiten. Ein Vorschlag, der wenig bringt, da die Sperren meist relativ schnell umgangen werden und man damit dem eigentlich tiefer sitzenden Problem wahrhaftig nicht zu Leibe rücken kann.

Wie bei jeder anderen Sucht, lenkt die Stimulation mit Pornovideos oder der wilde Austausch in Chatrooms von den wahren Problemen ab.

Leere, Einsamkeit, Stress, verdrängte Gefühle, Beziehungsprobleme – das sind nur einige der Faktoren, die mit der schnellen Lust und dem Kick umgangen werden wollen.
Meist merken die Betroffenen schnell, dass etwas nicht im Lot ist – doch Hilfe gibt es nach wie vor zu wenig. Auf  Online Sexsucht spezialisierte Therapeuten sind rar gesät – allenfalls kirchliche Träger bieten Beratung an.

Neben dieser Entwicklung gibt es allerdings auch noch einen ganz erfreulichen Trend. Denn trotz niedriger Eintrittsschwellen ins Land der Pornos und Sexbildchen besinnt sich die Jugend wieder auf traditionelle Werte. Die Generation Porno ist züchtiger und keuscher, als vermutet. Aktuell erschienen dazu das Buch: “Generation Geil” von Katharina Weiß.

Guter Sex – schlechter Sex

Wednesday, September 1st, 2010

Was heißt es eigentlich, “schlechten” Sex zu haben?
Gibt es eine allgemeine Richtlinie, an der sich bemessen lässt, ob ein Schäferstündchen gelungen ist, oder nicht?

Wahrscheinlich nicht, denn letztendlich ist Sex wie so vieles im Leben eine ganz individuelle Angelegenheit.
Was es jedoch mit Sicherheit gibt, sind psychologische Hemmschwellen oder Blockaden, die unser Sexualleben einschränken und dafür sorgen, dass der natürliche Fluss sexueller Energie unterbrochen wird.

Eine Ursache dafür kann eine strenge Erziehung, bei der körperliche Zuwendung zu kurz kam, sein.
Wenn Kinder ohne Körperlichkeit, Nähe und zärtliche, liebevolle Berührungen aufwachsen, gelingt es ihnen als Erwachsene häufig nicht, ein natürliches Verhältnis zu ihrem eigenen Körper zu entwickeln. Sie können Regungen und Bedürfnisse nicht erkennen und trauen sich nicht, eigene Wünsche zu kommunizieren, weil das in der Kindheit verpöhnt oder sogar bestraft wurde.
Das wird nicht nur im normalen Alltag häufig zu einem Stolperstein, sondern auch im Bereich der Sexualität. Wie soll der Partner wissen, was er tun und lassen soll, wenn man es selbst nicht einmal weiß?

Ein weiteres Hindernis für eine erfüllte Sexualität kann generell das Verhältnis zum eigenen Körper sein. Wenn ich mich so wie ich bin nicht mag, dann gehe ich auch nicht davon aus, dass andere mich mögen. Dann kann allein der Gedanke daran, dass der Mann im Bett auf meine Hüftpölsterchen schielt, die Lust zum Erlöschen bringen. Häufig passiert Frauen das nach einer Operation oder nach der Schwangerschaft. Plötzlich fühlen sie sich nicht mehr attraktiv, mehr als Mutter statt als Frau oder überhaupt nicht mehr fraulich.

In allen Fällen wäre es ratsam, sich Hilfe zu suchen. Bei einer Freundin, der Frauenärztin oder einen Sexualtherapeuten ins Vertrauen zu ziehen, statt dem Frust nachzugeben und aus Angst oder Scham ganz auf Sex zu verzichten. Sexualität ist eine ungemein große Energie- und Gesundheitsquelle, die auf gar keinen Fall eintrocknen sollte!

Sex mit dem Chef

Wednesday, July 21st, 2010

In Deutschland bahnt sich jede dritte Ehe zwischen Schreibtisch und Kopierer an. Kein Wunder, schließlich verbringen wir einen Großteil unseres Lebens am Arbeitsplatz. Im Grunde ist das auch kein Problem. Kollegen tolerieren das in der Regel. Brenzlig wird es meist dann, wenn du Liebelei zu öffentlich gemacht wird oder einer der Partner in einer Chefposition sitzt, während der andere untergeben ist. Hier ein paar Tipps, wie die Situation für alle erträglich bleibt.

Regel 1: Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob aus der Liebelei eine feste Beziehung wird, dann behalten Sie die Angelegenheit lieber für sich. Klatsch und Tratsch am Arbeitsplatz können ziemlich unangenehm sein und im schlimmsten Fall kann daraus Mobbing werden.

Regel 2: Wenn Sie schon ihr Glück herausposaunen müssen, dann vermeiden Sie es unbedingt, pikante Details auszuplaudern. Das wirkt peinlich und rückt Sie selbst in ein schlechtes Licht. Ihre Liebesspielchen gehen keinen Dritten etwas an!

Regel 3: Beziehungsdramen haben in der Büroetage nichts zu suchen. Vermeiden Sie es,  Privates und Berufliches zu vermischen.

Regel 4: Keine öffentliche Zurschaustellung Ihrer Leidenschaft füreinander. Liebesgetuschel, Gefummel und ständige SMS – Botschaften sind für alle anderen extrem nervig. Gehen Sie stattdessen einfach nett miteinander um, ab und an ein Küsschen wird niemanden stören.

Regel 5: Ja natürlich sind Sie als Frischverliebte das Powerteam schlechthin. Gemeinsame Ideen sprudeln, Sie schwimmen auf einer Welle und sind produktiv wie nie. Aber Achtung! Verliebte neigen dazu, andere auszuschließen. Das erzeugt schnell Missgunst und Neid. Also: suchen Sie das Gespräch und den Austausch mit den Kollegen.

Regel 6:  Schwierig wird die Situation, wenn ein Partner verheiratet ist. Sie sollten dann ernsthaft überlegen, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Übrigens auch, wenn Ihr neuer Geliebter auch gleichzeitig ihr Chef ist. So etwas geht selten gut und ist auch für das Betriebsklima eher ein Störfaktor.

Wieder Lust statt Frust

Monday, July 19th, 2010

Der Druck, der von Medien und Gesellschaft in der heutigen Zeit auf das Sexualleben von Männern und Frauen ausgeübt wird, ist immens. Alte Klischees werden immer wieder bedient, so zum Beispiel, das Männer immer wollen und die Frauen häufig keine Lust auf Sex haben.
Das stimmt so nicht, denn inzwischen klagen immer mehr Männer darüber, dass statt Lust Frust herrscht und an erfüllten Sex kaum noch zu denken ist. Woran das liegt, ist bis heute nicht ausreichend erforscht. Fakt ist nur, dass die Flaute im Schlafzimmer ziemlich frustrierend für alle Beteiligten sein kann und dass Viagra und Co. vielleicht kurzzeitig für Besserung sorgen, längerfristig aber nicht an die Ursache gehen.

Das Dilemma fängt ja schon mit der Frage an, wie oft man Sex haben sollte, um “normal” zu sein. Was bitteschön ist denn normal? Und wer legt das fest? Muss ich ein mal pro Woche oder doch lieber zwei mal? Und warum setzen alle voraus, dass man grundsätzlich Lust auf Liebe haben muss?
Sex ist zu einem Muss geworden, denn schließlich ist es doch die schönste Nebensache der Welt. Das wird uns von allen Seiten suggeriert und schon ist der Leistungsdruck ist groß.
Schlecht – denn je mehr wir uns stressen, desto schwieriger wird die Sache mit der  Sinnlichkeit.
Und Stress haben wir ja eigentlich schon genug. Das Motto höher, schneller, weiter, das unsere Zeit prägt, wird im Bett zur Falle. Unsere Tage sind vollgestopft mit Terminen, funktionieren um jeden Preis hat oberste Priorität. Dass ein Schäferstündchen da auf der Strecke bleibt, wen wundert’s?

Auswege lassen sich nur finden, wenn wir wieder bereit sind, uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Zeit für Müßiggang, für sinnliche Momente, die gleichzeitig die eigene Sinnlichkeit wachküssen. Wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist, hilft oft nur noch eine Therapie.
Um erotische Hochgefühle  in den Alltag zurückzuholen, hilft manchmal, den Reiz des Verboten wieder zu aktivieren. Der ist uns leider durch die Überpräsenz an Erotik um uns herum,  etwas abhanden gekommen.
Probieren Sie etwas neues aus. Telefonsex zum Beispiel. Dabei können Sie ohne Druck und ohne ein direktes Gegenüber die Lust neu entfachen.  Das kann auf jeden Fall eine völlig neue und sinnliche Erfahrung sein und die Lust ins eigene Schlafzimmer zurückbringen.

Gehen oder Bleiben?

Wednesday, July 14th, 2010

Das Feuer der Liebe ist längst erloschen. Der Alltag bestimmt das Handeln und immer mehr schleicht sich das dumpfe Gefühl durch die Hintertür, nicht mehr am richtigen Platz zu sein. Gemeinsame Gespräche gibt es kaum noch, Intimität vielleicht, vielleicht auch nicht. Jeder versucht seine eigenen Interessen durchzuboxen, am Ende streitet man sich erbittert um die Fliege an der Wand.
Die Feststellung, dass die  Liebesbeziehung von einst, heute lediglich ein Wirtschaftsunternehmen ist, trifft uns selten schlagartig.
Meist überspielen, verdrängen oder ignorieren wir die Hinweise so lange, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Manchmal folgt ein Seitensprung, manchmal sucht sich der Frust durch eine Krankheit den Weg nach draußen. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo sich nichts mehr weginterpretieren lässt und wir vor der Frage stehen: “Gehen oder Bleiben?”

Dann kommen sie noch einmal hoch – all die verdrängten Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte. Dann spüren wir oft, was uns im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist. Was wir aufgegeben haben.

Die Frage, ob und wann eine Beziehung zu Ende ist, setzt vor allem eins voraus. Eine grundlegend ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Stellen Sie sich folgende Fragen und schreiben Sie die Antworten auf:

Was erwarte ich von einer Beziehung und wie viel davon habe ich in der laufenden Beziehung realisiert?
Wie steht es um mein Selbstwertgefühl?
Können Sie sich vorstellen, wie diese Beziehung in fünf Jahren aussieht, wenn Sie weitermachen, wie bisher?
Welchen Anteil haben Sie daran, dass es nicht richtig funktioniert?
Sind Sie bereit, sich zu verändern?

Diese Fragen sind der Beginn einer spannenden Reise zu Ihrem eigenen Potential, denn machen wir uns nichts vor: es ist nicht nur der Partner, der “an allem Schuld” ist. Beziehungen sind Wachstumsräume und jede Krise bietet die Chance für Ihr eigenes Wachsen. In dem Moment, da Sie sich selbst erkennen und für sich Verantwortung übernehmen, kommt auch die Antwort auf die Frage “Gehen oder Bleiben?” Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben. Ich helfe Ihnen gern weiter.