Archive for the ‘Psychologie’ Category

Wie geht es weiter?

Tuesday, October 5th, 2010

Jeder von uns kennt das. Wir stehen an einem Punkt im Leben und haben plötzlich keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Im günstigsten Fall wissen wir, was wir nicht wollen – aber auch das muss nicht sein.

Nun ist guter Rat teuer. Jedenfalls in einzelnen Fällen. Zum Beispiel, wenn du ein Horoskop erstellen lässt, um Auswege aus deinem Dilemma zu finden. Oder wenn du eine Horoskop – Hotline oder eine Tarot – Hotline anrufst. Du kannst dir natürlich auch einen Coach suchen, der mit dir die nächsten Schritte plant und dir den Wald zeigt, den du vor lauter Bäumen nicht siehst.

Ja – oft ist es sehr hilfreich, jemanden zu haben, der ganz unvoreingenommen und ohne tiefere Details zu kennen, die Situation aus einer Fremdperspektive analysiert. Der ganz sachlich und frei von Emotionen, die uns selbst oft den Blick versperren, Wege erkennt und aufzeigt.

Wenn du gerade in so einer “ausweglosen” Situation feststeckst, keinen Job findest, dein Partner dich verlassen hat, du schon ewig einen Partner suchst, du Probleme mit deinen Kindern hast oder du einfach zurück auf deinen eigenen Weg finden willst, dann lass dir helfen! Wir können oft nicht selbst agieren, weil wir viel zu sehr um das Problem herumkreisen. Oft ist es auch so, dass die Lösung auf einer anderen Ebene als das Problem selbst liegt.

Krankheiten zum Beispiel haben ihre tieferen Ursachen meist auf der psychologischen Ebene. Das zu erkennen, gelingt uns selbst nicht, da unsere Bewusstseinsfilter diese Informationen nicht durchlassen.

Hier bei unserer spirituellen Lebensberatung findest du die Hilfe, die du brauchst. Kompetente Beratung von einem Profi. Als ausgebildeter Coach und Lebensberater begleite ich dich gern auf deinem Weg zu mehr Glück, Zufriedenheit und finde mit dir gemeinsam Wege aus den Tälern des Lebens. Vertrau mir. Ich freue mich auf deinen Anruf.

Entscheiden

Monday, September 20th, 2010

Soll ich oder soll ich nicht? Wie entscheide ich mich richtig?
Kaum etwas fällt uns so schwer, wie eine Entscheidung zu treffen.

Soll ich dies oder das kaufen? Soll ich mich trennen oder doch lieber bleiben? Soll ich meinen Beruf wechseln oder die nächsten Jahre in der Firma bleiben?

Unser ganzes Leben und damit jeder einzelne Tag ist von vielen Entscheidungen geprägt. Oft finden wir unbewusst eine Antwort ohne das wir großartig darüber nachdenken. Schon morgens aufzustehen, ist die Entscheidung, nicht im Bett zu bleiben.

Wir kommen schlichtweg nicht drumherum, Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn ich hadere und mich nicht so richtig entscheiden kann?
Wer oder was bringt mir Entscheidungshilfen und erleichtert mir damit den Entscheidungsprozess?

Letztendlich müssen wir jede Entscheidung selbst treffen, aber es gibt ein paar Tipps, wie man schneller zu einem Ergebnis kommt.

Fragen Sie sich, welche Konsequenzen ihre Entscheidung hat. Geht es hier um Leben oder Tod? Können Sie anderen oder sich selbst schaden? Wenn nicht, dann nehmen Sie die Luft raus – denn eine Fehlentscheidung bedeutet nicht das Ende der Welt. Schon allein diese Einstellung befreit und macht den Weg zur Lösung frei.

Erstellen Sie ein Plus/Minus Liste für alle Alternativen. Möglichst schriftlich!

Besprechen Sie das Thema mit Freunden. Aber lassen Sie sich nicht von zu vielen Meinungen verwirren.

Setzen Sie sich eine deadline, bis wann die Entscheidung getroffen sein soll. Und vor allem: beenden Sie, nachdem Sie sich entschieden haben das Gedankenkarusell. Sagen Sie sich innerlich: “Stopp – das ist entschieden!”

Hadern Sie nicht mit einer Entscheidung, die sich im nachhinein vielleicht als nicht so passend herausstellt. Manchmal braucht es eine längere Zeitstrecke, um die wirklichen Auswirkungen zu erkennen und schon oft hat sich eine Entscheidung, die als “falsch” bezeichnet wurde, nach längerer Zeit als goldrichtig herausgestellt.

Sexsucht im Netz

Friday, September 10th, 2010

Laut einer Analyse des Softwareunternehmens Optenet sind zeigen 37 Prozent aller Seiten im Netz pornographische Inhalte. Und ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Sex sell’s – die Kasse klingelt vor allem im Netz.

Ob es nun daran liegt, dass die sexuelle Befriedigung nur einen Klick entfernt ist, oder ob die Anonymität im Netz dafür sorgt, dass immer mehr Menschen süchtig nach Netzpornographie sind, bleibt ungeklärt. Fakt ist, die Zahl derer, die selbst nicht mehr herauskommen aus dem Teufelskreis von Lust, Begierde und schneller Befriedigung steigt rasant.

So haben sich Kirche und die Union bereits Gedanken gemacht, wie man diesem Problem Herr werden kann. Sie fordern Netzsperren für Pornoseiten. Ein Vorschlag, der wenig bringt, da die Sperren meist relativ schnell umgangen werden und man damit dem eigentlich tiefer sitzenden Problem wahrhaftig nicht zu Leibe rücken kann.

Wie bei jeder anderen Sucht, lenkt die Stimulation mit Pornovideos oder der wilde Austausch in Chatrooms von den wahren Problemen ab.

Leere, Einsamkeit, Stress, verdrängte Gefühle, Beziehungsprobleme – das sind nur einige der Faktoren, die mit der schnellen Lust und dem Kick umgangen werden wollen.
Meist merken die Betroffenen schnell, dass etwas nicht im Lot ist – doch Hilfe gibt es nach wie vor zu wenig. Auf  Online Sexsucht spezialisierte Therapeuten sind rar gesät – allenfalls kirchliche Träger bieten Beratung an.

Neben dieser Entwicklung gibt es allerdings auch noch einen ganz erfreulichen Trend. Denn trotz niedriger Eintrittsschwellen ins Land der Pornos und Sexbildchen besinnt sich die Jugend wieder auf traditionelle Werte. Die Generation Porno ist züchtiger und keuscher, als vermutet. Aktuell erschienen dazu das Buch: “Generation Geil” von Katharina Weiß.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Thursday, September 9th, 2010

Sexuelle Belästigung ist immer wieder ein Thema und macht auch vor Prominenz nicht halt. Das zeigen aktuell die Fälle von Ex-HP Manager Hurd und Britney Spears.

Hurd erklärte nachdem ihm eine ehemalige PR Frau sexuelle Belästigung unterstellte hatte, sofort seinen Rücktritt. Sie verklagte ihn nicht, sondern willigte in einen Vergleich ein. Anders bei Britney Spears. Sie wird von ihrem Ex-Leibwächter beschuldigt, ihn sexuell belästigt zu haben. Nun hat er in Los Angeles Klage gegen die Sängerin und Popikone eingereicht und es wird zu einem Prozess kommen.

Spannend ist in dem Zusammenhang immer wieder die Frage, wo denn genau die Grenze zwischen einer netten Flunkerei oder einem Flirt und sexueller Belästigung verläuft? Ab wann sagt man: Ich wurde sexuell belästigt und vor allem, ab wann kann man sich gegen sexuelle Belästigung wehren?

Generell können Sie eindeutiges Hinterherpfeifen, auffälliges Anstarren, anzügliche Bemerkungen mit sexuellem Inhalts, direkte körperliche Berührungen, das Aufdrängen sexueller Handlungen, unerwünschte Einladungen mit eindeutigen Inhalten, das Zeigen pornografischer Darstellungen, Androhung beruflicher Nachteile bei sexueller Verweigerung oder das Versprechen von Vorteilen bei sexuellem Entgegenkommen und natürlich Vergewaltigung als Tatbestand der sexuellen Belästigung verstehen.

Wie Sie eine Handlung einordnen, hängt natürlich davon ab, wo Ihre ganz persönliche Grenze liegt. Scheuen Sie sich nicht, sich an den Betriebsrat, den oder die Gleichstellungsbeauftragte oder an eine höhergestellte Person innerhalb des Betriebes zu wenden, wenn Sie sich belästigt fühlen. Sie haben immer das Recht, sich zu wehren, wenn Sie das Gefühl haben, dass ein anderer Mensch Ihnen zu nahe kommt oder Sie herabsetzt.

Äußern Sie auf jeden Fall klar und deutlich, dass Sie sich belästigt fühlen und drohen Sie auch mit Konsequenzen im Wiederholungsfall. Machen Sie sich Notizen mit Datum, falls es öfter vorkommt.
Und vor allem: keine falsche Scham. Nehmen Sie sich und das was Sie empfinden ernst!

Das liebe Geld

Tuesday, September 7th, 2010

Macht viel Geld glücklich? Leben Menschen, die Millionen auf ihren Konton haben, zufriedener als der kleine Angestellte, der am Ende des Monats rechnen muss?

Ja – Geld kann glücklich machen. Keine Frage. Finanzieller Druck bedeutet Stress und schadet letztendlich der Gesundheit. Nur ist es denn beim Thema Geld so, dass viel auch viel hilft?
Nein. Amerikanische Wissenschaftler haben versucht, herauszufinden, wo die Schwelle ist, die Obergrenze – also genau der Punkt, wo mehr auch nicht glücklicher und zufriedener macht.

Dazu werteten der Psychologe Daniel Kahneman und sein Kollege Angus Deaton von der Princeton University 450.000 Fragebögen des Gallup-Healthways Well-Being Index aus.
Gefragt wurde praktisch täglich nach dem gefühlten Glück. Auf einer Skala von null bis zehn machten die Teilnehmer ihre Kreuzchen und machten zudem noch Angaben zu ihrem allgemeinen Wohlbefinden – sprich Stress, Ärger, Traurigkeit oder den kleinen und großen Glücksmomenten. All diese Angaben setzen die Forscher ins Verhältnis zu dem Einkommen der Teilnehmer und so kam es zu dem ziemlich eindeutigen Ergebnis:

58.000 Euro im Jahr reichen für das Glücksgefühl – mehr Geld hat kaum Einfluss auf das individuelle Glücksempfinden.

Das sind umgerechnet rund 159,00 Euro pro Tag – Wochenenden und Feiertage mit eingerechnet. Ein Verdienst, von dem viele Menschen ihr Leben lang nur träumen werden.

Dabei gibt es durchaus Wege und Möglichkeiten, sein Einkommen zu verbessern. Es ist erstaunlich, dass es oft nicht an Chancen mangelt, sondern an der Einstellung zum Geld.
In diesem Zusammenhang spielen innere Muster oder Glaubenssätze eine prägende Rolle. Wenn ich der Meinung bin, dass “Geld stinkt” oder “Reiche arrogant und überheblich” sind, dann werde ich unbewusst meinen eigenen Reichtum boykottieren.

Geld hat auch viel mit dem eigenen Selbstwert zu tun. Der Satz: “Jemand verkauft sich unter Wert.” bringt das zum Ausdruck.

Zwanghaftes Essverhalten

Monday, August 30th, 2010

Man mag es kaum glauben, aber Essstörungen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen.
Essen oder Nicht-Essen wird mehr und mehr zum Ersatz – Essstörungen ein Ausdruck schwerer seelischer Konflikte, die sich auf der Ebene Nahrungsaufnahme ihre Bühne suchen.

Betroffen sind längst nicht nur Frauen. Auch immer mehr Männer hungern sich die Pfunde in einem ungesunden Maß ab, um dem gängigen Schönheitsideal unserer Zeit zu entsprechen. Oft endet der Versuch jedoch im Jo-Jo – oder im Schlimmsten Fall in einer Störung der Körperwahrnehmung. Man erkennt die körpereigenen Signale nicht mehr, jedes Gramm ist zuviel, selbst wenn die Waage schon anzeigt, dass das Verhältnis von Gewicht und Größe nicht mehr stimmt.

Menschen mit Essstörungen sind dringend auf therapeutische Hilfe angewiesen, denn allein schaffen sie meist den Ausstieg aus dem Teufelskreis nicht.

Teste, ob du betroffen bist und eventuell Hilfe brauchst:

Frage dich, ob du:

  • viel an Essen oder Nichtessen denkst.
  • dein Essen sehr genau planst.
  • nervös wirst, wenn spontane Änderungen deinen Plan durcheinanderbringen.
  • ein schlechtes Gewissen hast, wenn du isst.
  • dich mit Essen beruhigst.
  • gern für andere kochst, aber selbst nichts isst.
  • nicht mehr erkennst, ob du hungrig oder satt bist.
  • dich ständig zu dick fühlst.
  • dich ständig wiegst.
  • meinst, dein Leben wäre besser, wenn du nur dünner wärst.
  • dich nicht gern anschaust, anfasst.

Wenn du mehrere Fragen mit einem eindeutigen Ja beantwortest, kann das schon ein Hinweis darauf sein, dass dein Essverhalten mal unter die Lupe genommen werden sollte.
Lass dich beraten. Es gibt mittlerweile genug Anlaufstellen, wo du dir Hilfe holen kannst.

Dein Körper wird dir dankbar sein.

Statt warten – starten!

Friday, August 13th, 2010

Wie oft haben Sie schon ein wenig traurig bemerkt, dass die Zeit so manchen Traum verschlingt. Vieles scheint plötzlich nicht mehr möglich. Die Weltreise kann nicht mehr starten, weil das nötige Geld fehlt, der Traumjob ist in die Ferne gerückt, weil man eine Altersgrenze überschritten hat.
Die Schriftstellerin Friederike Frey hat den wunderschönen und treffenden Satz gesagt: “Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen, ich schulde ihnen noch mein Leben!”
Und damit hat sie recht, denn jeder aufgegebene Traum ist ein Stück von uns selbst.
Sicher, sind nicht alle Wunschvorstellungen aus Kindheitstagen realistisch.

Trotzdem lohnt sich ab und an der Blick auf das, was wir uns wünschen oder mal gewünscht haben, so unrealistisch es auch im Augenblick erscheinen mag.

Unser Leben ist grundsätzlich auf Wachstum und Entfaltung ausgerichtet. Leider ignorieren wir diese Tatsache und kuscheln uns viel zu oft in unserer Komfortzone ein.
“Nur nicht über den Tellerrand schauen, das könnte ja gefährlich sein!”, warnt uns unser inneres Sicherheitssystem. Leider stammt das aus alten Tagen, als der Säbelzahntiger noch vor der Höhle lauerte und wir wirklich mit jedem Schritt um unser Leben fürchten mussten. Das ist Gott sei Dank nicht die moderne Realität und so stehen eigentlich alle Ampeln auf Grün – nur gehen müssen wir eben selber.

Ein erster Schritt wäre, mal alles aufzuschreiben, was da so im Hinterkopf ein unbeachtetes Nischendasein fristet. Ruhig auch mit dem berühmten “Du solltest …” davor.
Steht dann alles schwarz auf weiß vor Ihnen, überprüfen Sie, welche Vorschläge, Wünsche und Träume von Ihnen kommen und welche Ihnen von anderer Seite unterbreitet wurden. Das können auch gesellschaftliche Ansprüche sein, wie zum Beispiel: “Du solltest deine Sprachkenntnisse erweitern, weil man das braucht:”

Hinterfragen Sie ganz genau, ob man das will oder Sie! Am Ende dieser kleinen Übung werden Sie feststellen, dass es gar nicht so viele Wünsche oder Träume sind und dass Sie vielleicht sogar Lust verspüren, mit dem ein oder anderen loszulegen.

Mehr Selbstbewusstsein- Teil I

Thursday, August 12th, 2010

Haben Sie schon einmal versucht, sich vor den Spiegel zu setzen, sich in die Augen zu schauen und zu sagen: “Du bist ein wundervoller Mensch und ich liebe dich genau so, wie du bist!”?
Nein? Dann sollten Sie es ab und an in Ihren Alltag einbauen. Vor allem dann, wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Selbstbewusstsein könnte eine Stärkung gut gebrauchen.

Beobachten Sie sich einmal selbst, wie oft am Tag  Sie an sich herumkriteln und mäkeln.

“Man bist du blöd” oder “Na das hast du ja wieder großartig hinbekommen!” sind noch die harmlosen Sätze, mit denen wir oft genug die Missachtung gegenüber unserem eigenen Handeln ausdrücken. Dabei möchten wir eigentlich selbstbewusster sein. Wir schielen zu anderen und bewundern ihr forsches und offenes Auftreten.

Sein Selbstbewusstsein zu stärken, ist weniger eine Hau-Ruck-Aktion, als vielmehr ein Prozess. Sie kommen in seinem Verlauf nicht daran vorbei, sich die Frage zu stellen: ” In welcher Beziehung stehe ich eigentlich zu mir?” Und “Wie sehr bin ich mir meiner Selbst bewusst?”. Kennen Sie sich überhaupt? Wissen Sie genau, was Sie mögen, wollen, wünschen?

Die Arbeit an der Einstellung zu sich selbst, setzt eine tiefe Bereitschaft voraus, sich zu hinterfragen. Nicht kritisch im Sinne von: “Was habe ich denn da wieder gemacht?”, sondern ganz primär.

Fangen Sie mit folgenden Fragestellungen an:
Warum fühle ich mich nicht selbstbewusst?
Wer oder was hindert mich scheinbar daran?
Sind die Sätze, die ich mir sage meine eigenen, oder hat man so früher mit mir gesprochen?
Wie gingen andere in meiner Kindheit mit mir und meinem SO-SEIN um?

Schreiben Sie die Antworten am besten auf.  Das ist ein erster Pfad. Es kann sein, dass Emotionen auftauchen. Schmerzhafte Erinnerungen. Lassen Sie sich halten, wenn das passiert und seien Sie gut zu sich. Wenn Sie Hilfe benötigen, rufen Sie mich an – ich unterstütze Sie gern auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein.

Der Einsamkeit entkommen

Thursday, July 29th, 2010

Vereinsamung ist ein stetig wachsendes Problem westlicher Zivilisationen.  Das moderne Leben in den industrialisierten Länder hat nachhaltigen Einfluss auf die Beziehungsgeflechte der Menschen genommen und hat sie verändert. Das Resultat: es gibt immer mehr Einzelgänger.

Dass das nicht nur gesellschaftliche Konsequemzen hat, sondern auch unsere Gesundheit massiv beeinflussen kann, haben die Forscher Julianne Holt-Lunstad und Timothy Smith von der Brigham Young University im US-Bundesstaat Utah jetzt im Fachmagazin “PLoS Medicine” bestätigt.
Sie sind sich einig: Sozial aktive Menschen, die in ein Freundes- und Familiennetzwerk eingebunden sind, leben länger.

Für ihre Studie erfassten die Wissenschaftler Daten von über 300.000 Menschen und kamen zu dem Schluss, dass Einsamkeit den Körper genauso schädigt, wie Rauchen,  Fettsucht, Bewegungsmangel und Alkoholmissbrauch. Für ihre Studien beobachteten die Wissenschaftler die Teilnehmer über einen Zeitraum von 7,5 Jahren.

Spannend bei dieser Untersuchung ist, dass den größten Effekt auf die Sterblichkeit die allgemeine soziale Integration hatte und der Faktor, ob die Menschen alleine oder mit anderen zusammenlebten, den geringsten Einfluss auf das Ergebnis ausübte.Es spielt also keine Rolle, ob man einen Partner hat oder nicht, wichtig ist in dem Zusammenhang nur, dass man in ein gut strukturiertes soziales Netzwerk eingebunden ist.

Vielleicht liegt es daran, so die Forscher, “dass sich das soziale Umfeld mitunter deshalb auf die Gesundheit auswirkt, weil man als sozial aktiver Mensch ein höheres Verantwortungsbewusstsein hat. Wenn jemand mit einer Gruppe sozial vernetzt ist und sich auch für andere Menschen verantwortlich fühlt, überträgt sich dieses Gefühl auch auf einen selbst”, sagt Holt-Lunstad.
Heißt im Klartext – fühle ich mich für andere verantwortlich, achte ich auch besser auf mich. Gleichzeitig achten die anderen auch auf mich. Zudem stärken Kontakte nachweislich das Immunsystem.