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Vergleichen hilft

Friday, March 4th, 2011

Eigentlich soll ja der Vergleich die Wurzel allen Übels sein. Meist verursacht er Neid, aber – und das ist das Ergebnis einer neuen Studie – manchmal tut Vergleichen richtig gut. Und zwar genau dann, wenn wir selbst eine falsche Entscheidung getroffen haben, im Anschluss natürlich mit uns hadern und Schwierigkeiten haben, uns damit zu arrangieren.
Suchen wir uns in solch einer Situation einen Menschen, dem es noch schlechter geht als uns, streichelt das die eignene Seele und lässt das Bedauern verschwinden.

Das Team um die Psychologin Isabelle Bauer von der Concordia-Universität im kanadischen Montreal stellte dieses Ergebnis aktuell im Fachmagazin „Personality and Social Psychology Bulletin“ vor.
Das genaue Ergebnis der Auswertung:
Hatten die Studienteilnehmer das Gefühl, anderen Menschen um sie herum gehe es schlechter als ihnen selbst, verloren die eigenen negativen Gefühle schneller an Bedeutung.
Scheint so, als sei ein unbewusster Vergleich mit anderen Menschen, denen es schlechter geht, als einem selbst, demnach eine gute Kompensationsstrategie für die eigenen Schwierigkeiten, so die Forscher.

„Spannenderweise verbessert dieser Vergleich mit schlechter Gestellten nicht nur das Wohlbefinden, sondern beugt auch gesundheitlichen Problemen vor“, sagt Carsten Wrosch, Psychologe an der Concordia-Universität und Mitautor der Studie.
Demnach waren Probanden, die mittels dieser Taktik ihre negativen Gefühle sich selbst gegenüber in den Griff bekamen, weit weniger anfällig für Erkältungskrankheiten. Das jedenfalls ergab der zweite Teil der Studie. „Der emotionale Stress durch Reuegefühle kann Hormonhaushalt und Immunsystem aus dem Takt bringen und Folgeerkrankungen begünstigen.“, so einer der Forscher.

Wink dem Glück!

Monday, February 7th, 2011

und es winkt dir zurück! So lautet das Geheimnis der japanischen Glückskatze Maneki Neko.
Der Münchner Autor Christopher Weidner ist tief in die Legenden rund um die Glückskatze eingetaucht und verrät in seinem Buch “Die Glückskatzen Philosophie”, wie wir selbst das Glück in unser Leben winken können.

Die Schlüssel-Botschaft des Buches lautet: “Du allein hast es in der Hand, eine Lösung zu finden oder dir deine Träume zu erfüllen. Und alles, was du dazu benötigst, steht dir zur Verfügung: dein Kopf, deine Hand und dein Herz.”
Und noch etwas – es gibt niemals nur eine Lösung, sondern stets eine Fülle an Möglichkeiten. Allerdings nur dann, wenn wir bereit sind, gewohnte Pfade zu verlassen und uns auch mal auf unbekanntes Territorium vorzuwagen.

In Weidners Buch nimmt uns die Glückskatze Mikeh mit auf diese Reise. Verpackt in eine kleine Geschichte zeigt sie uns, wie wir die Essenz erkennen und daraus neue Lösungsansätze kreieren. Sie öffnet uns damit die Tür zu einer traditionellen asiatischen Denkweise und Weisheit und zeigt, wie wir sie erfolgreich in unser Leben integrieren können.

Die “Glückskatzen Philosophie” ist mehr als ein herkömmliches Ratgeberbuch. Es lädt zum Umsetzen und Anwenden ein und gehört mit Sicherheit nicht zu der Lektüre, die – einmal gelesen – dann unbeachtet im Bücherregal einstaubt.

Also – statt auf das Glück zu hoffen oder zu warten, winken Sie es doch lieber zu sich! Mit der Glückskatzen Philosophie klopf es bestimmt bald auch an Ihre Tür!

Ihre Sterne 2011

Tuesday, December 28th, 2010

Bis zum neuen Jahr ist nun nicht mehr lange und so mancher von uns fragt sich schon, was das 2011 bringen wird. Mehr Gelassenheit? Mehr Liebe? Oder vielleicht ein aufregendes Abenteuer?

Der Blick in die Sterne verrät, dass das neue Jahr für uns alle ein Jahr der frischen Impulse wird.
Vieles, das alt, überholt und verkrustet ist, wird in die Waagschale gelegt, überprüft und einiges muss über Bord geworfen werden, damit das Leben vorangehen kann.
Für den ein oder anderen kann dieser Prozess mitunter sehr schmerzhaft werden – nämlich genau dann, wenn die notwendigen Schritte nicht freiwillig gegangen werden.
Aber keine Angst. Veränderungen bedeuten auch immer deutlich mehr Lebendigkeit und wir sind ja schließlich nicht auf dieser Welt, um das Leben zu verschlafen. Veränderung tut gut und aus seiner Komfortzone herauszutreten ist nie verkehrt.

Egal ob Krebs, Stier, Fische, Schütze oder Zwilling – 2011 wird ein aufregendes Jahr. Uranus wird so einigen zu schaffen machen machen, denn er greift spontan und mit viel Energie in gewohnte und manchmal schon verkrustete Strukturen ein.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem Horoskop 2011 haben, wenn Sie wissen wollen, was Sie im Jahr 2011 erwartet und ob die Sterne günstig für Sie stehen, dann rufen Sie doch unsere Horoskop – Hotline an. Die Horoskop Experten warten auf Ihren Anruf und geben Ihnen Ihren Ausblick für das Jahr 2011.

Egal ob für den Beruf, für die Liebe oder Ihre Gesundheit. Wollen Sie wissen, ob Sie 2011 Ihren Traumpartner finden? Dann lassen Sie sich von uns in die Sterne schauen. Sagen Sie uns Ihr Geburtsdatum und wir verraten Ihnen, was im nächsten Jahr auf Sie zukommt.

Gute Vorsätze und wie man sie verwirklicht

Saturday, December 25th, 2010

Wir kennen das alle. Silvester stehen wir mit einem Glas Sekt in der Hand und wissen ziemlich genau, was wir im nächsten Jahr alles ändern wollen. Mehr Bewegung, das Rauchen aufgeben, endlich den ungeliebten Job kündigen und und und.

Das neue Jahr beginnt, die erste Woche verstreicht, manches haben wir begonnen, doch oft sind all die guten Vorsätze bereits in der zweiten Januarwoche Schall und Rauch. Was bleibt, ist ein gewisser Frust und wenn wir den nicht spüren wollen, reden wir uns die Dinge einfach schön. Ich rauche eben gern oder so schlecht ist der Job ja nun auch wieder nicht. Und zack – da hat die Macht der Gewohnheit uns wieder am Schlawittchen gepackt. Wir bleiben in unserer Komfortzone hocken und nichts passiert.

Leider geht – und das sollte jedem klar sein – mit eben dieser Bequemlichkeit, viel von unserer Lebensenergie verloren. Natürlich ist es manchmal wirklich anstrengend, unbequem und lästig, sich endlich aufzuraffen und etwas zu tun. Aber genau das brauchen wir auch manchmal für unsere Lebendigkeit.

Das Leben ist auf Wachstum ausgerichtet. Schauen Sie sich in der Natur um. Da bleibt nichts stehen. Alles ist in Bewegung. Werden und vergehen sind die Zyklen, die das Leben ausmachen. Bleiben Sie stehen und verändern nichts, wird die Veränderung irgendwann von außen kommen. Dann ist sie in der Regel aber schmerzhaft und anstrengender.

Also packen Sie es lieber selbst an. Nehmen Sie sich für das nächste Jahr maximal zwei große Veränderungen vor und planen Sie ganz genau – am besten schriftlich – wie Sie sie angehen wollen. Erstellen Sie einen Zeitplan und machen Sie in der ersten Januarwoche mindestens zwei Schritte in Richtung Ziel. Das können kleine Schritte sein – Hauptsache, Sie gehen Sie!

Entspannt durchs Leben gehen

Saturday, December 4th, 2010

Die Weihnachtsvorbereitungen sind in vollem Gange, in vielen Betrieben herrscht derzeit noch Hochbetrieb, das nasskalte Wetter und die frühe Dunkelheit drücken die auf die Stimmung und der Familienalltag schlaucht. All das ist Stress pur. Jedenfalls für viele Menschen. Dazwischen gibt es allerdings auch immer wieder solche, denen die Hektik und das mehr an Aufgaben nicht viel auszumachen scheint. Sie nehmens gelassen und strahlen sogar noch Freude und Zuversicht aus.

Woran das liegt hat nun der US Wissenschaftler Ron Palomares herausgefunden. In einer Studie klassifizierte er drei unterschiedliche Stresstypen. Gruppe eins waren die, die sofort mit körperlichen Reaktionen auf Stress reagieren. Die Probanden der zweiten Gruppe merkten zunächst nicht viel von dem Stress oder ignorierten ihn, wurden allerdings dann, als der Stresspegel wieder gesenkt wurde, plötzlich krank oder litten unter Traurigkeit und Erschöpfung und dann gab es noch die dritte Gruppe, deren Mitglieder trotz der hohen Stress-Belastung locker und entspannt blieben.

Palomares führt diese Gelassenheit auf eine grundsätzlich andere Denkweise zurück. “Diese Menschen haben sich Gedanken angeeignet, die ihr Gehirn auf Gelassenheit programmieren, eine Art zu denken, die jeder lernen kann.” Er schließt daraus, dass Gelassenheit der Schlüssel zu einer stablileren Gesundheit und grundsätzlich zu mehr Lebensfreude ist.

Ein paar Tipps von uns, wie Sie Gelassenheit trainieren können:

Lassen Sie es, sich mit anderen zu vergleichen. Sie sind einzigartig. Außerdem führt der neidvolle Blick auf das, was der andere hat, automatisch zu Stress, weil Sie sich unterlegen fühlen.

Verzeihen ist besser als Rache! Forscher haben herausgefunden, dass sich verzeihen positiv auf unseren Organismus auswirkt. Im Gegensatz dazu aktivieren Rachepläne das Stresszentrum!

Denken Sie das Beste von sich! Beobachten Sie mal, wie kritisch Sie sich selbst gegenüber sind. “Man bin ich doof!” ist ein oft gesagter Satz, der nicht gerade von Selbstliebe zeugt. Besser ist, sich Fehler zu verzeihen und sich so oft es geht, selbst für die eigene Leistung zu loben! Sie werden dadurch übrigens automatisch auch besser!

Lassen Sie den Perfektionsanspruch fallen. Perfekt ist nur der Tod!

Düsseldorfer Tabelle

Wednesday, December 1st, 2010

Trennen sich Eltern – egal ob vorher verheiratet oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebend,muss dem Elternteil, bei dem das Kind wohnt, vom anderen Elternteil für das Kind Unterhalt gezahl werden. Dabei gelten folgende Sätze:

Monatliches Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen Alter des Kindes in Jahren
0–5 6–11 12–17 ab 18
bis 1.500 225 272 334 304
1.501–1.900 241 291 356 329
1.901–2.300 257 309 377 353
2.301–2.700 273 327 398 378
2.701–3.100 289 345 420 402
3.101–3.500 314 374 454 441
3.501–3.900 340 404 488 480
3.901–4.300 365 433 522 519
4.301–4.700 390 462 556 558
4.701–5.100 416 491 590 597
ab 5.101 nach den Umständen des Falles

* Alle Beträge in Euro, monatlicher Zahlbetrag nach Abzug des ­jeweiligen ­Kindergeldanteils (halbes ­Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld ab 18 Jahren). Für das 1. und 2. Kind beträgt das Kindergeld derzeit 184 Euro. Quelle: OLG Düsseldorf; Anhang zur Düsseldorfer Tabelle

Ab dem 1. Januar 2011 gibt es bei der Unterhaltszahlung einige Veränderungen:

Berufstätige, die Unterhalt an Kinder unter 21 Jahren zahlen müssen, dürfen künftig 950 (bisher 900) Euro des Einkommens als „notwendigen Eigenbedarf“ behalten.
Bei arbeitslos gemeldeten Zahlvätern oder -müttern oder Nichtberufstätigen, gilt die bisherige Grenze von 770 Euro weiter.
Bei volljährigen Kindern steigt der Eigenbehalt des zahlenden Elternteils von 1100 auf 1150 Euro.
Wer dem geschiedenen Partner bzw. der Mutter oder dem Vater eines nichtehelichen Kindes Unterhalt zahlen muss, darf 1050 (bisher 1000) Euro behalten.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, in der Trennungsphase eine Beratungsstelle aufzusuchen, um die Unterhaltsansprüche für das Kind oder gegebenenfalls auch gegenseitige Unterhaltsansprüche zu klären.
Das spart unnötige Streitereien.
Die Jugendämter zahlen auch einen sogenannten Unterhaltsvorschuss, sollte der ehemalige Lebenspartner die Zahlung verweigern oder sie aus anderen Gründen aussetzen.

Unabhängig von allen finanziellen Punkten, die geklärt werden müssen, bedeutet ist Trennung für alle Beteiligten eine große Belastung. Lassen Sie sich auf jeden Fall unterstützen! Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen, um Rat zu fragen oder sich auch einfach mal “nur auszuheulen”. Wir sind gern für Sie da!

Wieviel Ehrlichkeit muss sein?

Thursday, November 25th, 2010

Sie stehen am Beginn ihrer Beziehung, der Himmel hängt voller Geigen, die rosarote Brille sitzt und plötzlich platzt es aus ihm heraus: “Schatz, ich hatte vor dir schon einmal Sex mit einem Mann.”

Wumm. Das sitzt. Plötzlich sieht die Welt nicht mehr so rosarot aus. Im Gegenteil. Plötzlich ranken sich allemöglichen Fragen um die Himmelsgeigen. Wird er das noch einmal tun? Ist er schwul? Bin ich richtig für ihn? Spielt er nur mit mir? Und und und. Schnell kommen die Selbstzweifel und ein Misstrauen schleicht sich ein.

Wäre es vielleicht am Ende besser gewesen, man hätte nichts davon gewusst?

Das mit der Ehrlichkeit in einer Beziehung ist eine Gratwanderung. Stellen Sie sich doch nur mal vor, Sie würden oben ehrlich offengelegte Wahrheit, erst einige Jahre später von einem Dritten erfahren. Wie würde sich das anfühlen?

Also besser, als sich in Selbstzweifeln oder Vorwürfen zu verlieren, wäre, den Stier bei den Hörnern zu packen, für die Offenheit zu danken und sich dann darüber auszutauschen, welche Erwartungen jeder von Ihnen an die Beziehung hat. Fragen Sie ihn ruhig, ob er bisexuell ist oder ob das damals nur geschah, um mal das Ufer zu wechseln und zu fühlen, wie das ist.
Wichtig ist, dass Sie die Entscheidungsgewalt bei sich behalten. Wägen Sie ab.

Kann ich und will ich mit dieser Wahrheit leben? Kann ich mir gegebenenfalls vorstellen, mit einem Mann zu leben, der sich auch von anderen Männern angezogen fühlt?

Das gleiche gilt natürlich auch andersherum, denn nicht nur Männer haben Geheimnisse beziehungsweise ein Vorleben. Wenn Sie Ihren Partner wirklich lieben und Ihre Beziehung auf feste Füße stellen wollen, dann ist Ehrlichkeit wichtig. Damit geben Sie dem anderen die Chance, auf seine Art zu entscheiden.

Selbstüberschätzung als Erfolgsschlüssel

Thursday, November 11th, 2010

Warum schaffen es so wenige Frauen in die Führungsetagen der Konzerne? Amerikanische Wissenschaftler glauben nun den Grund gefunden zu haben. Männer überschätzen die eigene Leistung und haben auch klein Problem damit, sich selbst ins rechte Licht zu rücken, auch wenn sie um wissen, dass sie eigentlich nur Mittelmaß sind.

Mit den Ergebnissen dieser US-Studie räumen die Forscher rund um Ernesto Reuben von der Columbia University mit einem alten Irrglauben auf. Es ist nicht so, dass die Frauen den Konkurrenzkampf scheuen oder die Männer gezielt Frauen diskrimminieren, um sich eine bessere Position zu verschaffen. Nein – sie sind einfach nur besser darin, ihre Leistungen so aufzubauschen, dass ihnen das einen Vorteil bringt.

Während die Frauen in einem Testschritt  ihre tatsächliche Leistung um rund 15 Prozent besser darstellten, mogelten die Männer ihre Fähigkeiten um 30 Prozent besser.
Für die Wirtschaft kann das nur bedeuten – wenn Unternehmen daran interessiert sind, mehr Frauen in den Führungsetagen zu haben, müssen objektiv, messbare Leistungskriterien bei den Auswahlverfahren eingesetzt werden. Damit würden die Aufstiegschancen für Frauen deutlich erhöht.

Denn dass Frauen sehr wohl hervorragende Führungspersönlichkeiten sind, beweisen die wenigen, die bis an die Spitze gelangt sind. Es gibt übrigens einen deutlichen Trend, der sich abzeichnet. Mehr und mehr jüngere Frauen rücken in Spitzenpositionen auf.

Und – weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleinen Unternehmen tätig. Mehr als ein Viertel der Führungspositionen in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten sind mit Frauen besetzt. Doch schon bei Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten ist es nur noch jeder siebte Chefsessel, auf dem eine Frau sitzt.

Chilenischer Kumpel beim New-York-Marathon

Monday, November 8th, 2010

Der New-York-Marathon ist beendet und abgesehen von dem, der als erster die Ziellinie überquerte, gibt es wohl einen ganz klaren Sieger. Den chilenischen Kumpel, Edison Peña, der noch vor wenigen Wochen unter Tage eingeschlossen war und an dessen Rettung die ganze Welt Anteil nahm.

Er hatte sich die letzten Tage vor der Rettungsaktion mit Laufen fitgehalten. War durch die unterirdischen Gänge gerannt, oft in völliger Dunkelheit. Die Organisatoren des New-York-Marathons hörten davon und luden ihn nach New York ein. “Wir dachten, dass er das Zielband halten könnte oder in einem warmen Auto die Strecke abfahren kann”, so die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg. Doch es kam ganz anders. Peña wollte laufen und nicht nur das. Er wollte unter sechs Stunden laufen.

Das ist ihm gestern gelungen. Nach fünf Stunden und 40 Minuten erreichte er das Ziel – zwar mit Schmerzen, aber dafür überglücklich.

Anderen Mut machen – das war seine Vision und sie erinnert uns daran, dass es immer wieder Menschen gibt, die selbst nach tragischen persönlichen Schicksalen aufstehen und die Kraft haben, andere auf ihrem leidvollen Weg zu unterstützen. Es liegt wohl in der Persönlichkeit des Einzelnen begründet, wie ein Trauma verarbeitet wird. Und es liegt – soweit ist die Forschung vorgedrungen – an unserem Vertrauen, was wiederum in der Bindung an eine Vertrauensperson in frühester Kindheit gekoppelt ist. Das nuss übrigens nicht die Mutter oder der Vater gewesen sein.

Vertrauen in die eigene Kraft, Vertrauen ins Leben und in die Zukunft – selbst dann, wenn es mal alles andere als rosig aussieht – das ist das Geheimnis kraftvoller und motivierender Menschen. Lassen wir uns doch ein wenig von ihnen anstecken!

Bärbel Mohr – ein Nachruf

Thursday, November 4th, 2010

Die Bestseller-Autorin Bärbel Mohr ist tot.
Sie erlag vor ein paar Tagen mit nur 46 Jahren einem Krebsleiden.
Bärbel Mohr war eine Lichtgestalt der deutschen Esoterikszene. Man kann sagen, sie hat sie salonfähig gemacht. Durch ihre frische, herzliche Art und ihre Leichtigkeit, mit der sie uns “Wünsche ans Universum” an Herz legte.
Natürlich war das, was sie veröffentlichte nichts revolutionär oder spektakulär Neues.
Die Idee, dass wir Kraft unserer Gedanken unsere Wirklichkeit formen und festlegen, gibt es schon seit langem. Nur hat sie niemand in der Form wie Bärbel Mohr unters Volk gebracht.

Sie war nie die abgehobene, weltfremde Spinnerin zu der sie von Kritikern gern erklärt wurde. Sie war bodenständig und realistisch. Ihr Geheimnis lag im Vertrauten an die eigene Schöpferkraft. Selbst erlebt, selbst erprobt hat sie uns in ihrer Sprache, etwas vermittelt, das wir im Grunde des Herzens alle wissen und doch allzu oft vergessen und verdrängen.

Schau auf das, was du denkst, wenn du die Wirklichkeit verändern willst. Forme dein Leben aktiv, statt passiv auf Umstände zu reagieren.

Danke liebe Bärbel Mohr. Danke für deine Bücher, deine Seminare, für dich.

Wir von der Spirituellen Lebensberatung wünschen der Familie von Bärbel Mohr viel Kraft, Licht und Liebe, um diese schwere Zeit durchzustehen.
Wir tragen die Gedanken und Ideen von Bärbel Mohr im Herzen und werden sie als das was sie für uns war in Erinnerung behalten. Eine Lichtgestalt in einer welt, die nach Wandel schreit. Eine Vorkämpferin, eine Pionierin und eine unglaublich taffe Frau.