Archive for the ‘Liebeskummer’ Category

Wie geht es weiter?

Tuesday, October 5th, 2010

Jeder von uns kennt das. Wir stehen an einem Punkt im Leben und haben plötzlich keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Im günstigsten Fall wissen wir, was wir nicht wollen – aber auch das muss nicht sein.

Nun ist guter Rat teuer. Jedenfalls in einzelnen Fällen. Zum Beispiel, wenn du ein Horoskop erstellen lässt, um Auswege aus deinem Dilemma zu finden. Oder wenn du eine Horoskop – Hotline oder eine Tarot – Hotline anrufst. Du kannst dir natürlich auch einen Coach suchen, der mit dir die nächsten Schritte plant und dir den Wald zeigt, den du vor lauter Bäumen nicht siehst.

Ja – oft ist es sehr hilfreich, jemanden zu haben, der ganz unvoreingenommen und ohne tiefere Details zu kennen, die Situation aus einer Fremdperspektive analysiert. Der ganz sachlich und frei von Emotionen, die uns selbst oft den Blick versperren, Wege erkennt und aufzeigt.

Wenn du gerade in so einer “ausweglosen” Situation feststeckst, keinen Job findest, dein Partner dich verlassen hat, du schon ewig einen Partner suchst, du Probleme mit deinen Kindern hast oder du einfach zurück auf deinen eigenen Weg finden willst, dann lass dir helfen! Wir können oft nicht selbst agieren, weil wir viel zu sehr um das Problem herumkreisen. Oft ist es auch so, dass die Lösung auf einer anderen Ebene als das Problem selbst liegt.

Krankheiten zum Beispiel haben ihre tieferen Ursachen meist auf der psychologischen Ebene. Das zu erkennen, gelingt uns selbst nicht, da unsere Bewusstseinsfilter diese Informationen nicht durchlassen.

Hier bei unserer spirituellen Lebensberatung findest du die Hilfe, die du brauchst. Kompetente Beratung von einem Profi. Als ausgebildeter Coach und Lebensberater begleite ich dich gern auf deinem Weg zu mehr Glück, Zufriedenheit und finde mit dir gemeinsam Wege aus den Tälern des Lebens. Vertrau mir. Ich freue mich auf deinen Anruf.

Sorgen

Sunday, July 25th, 2010

Wie sagte es Mark Twain so treffend?
“Die meisten meiner Sorgen sind nie eingetreten!”
Und so ist es auch, wenn wir uns Sorgen machen, dann überwiegend, indem wir negative Zukunftsgedanken produzieren und uns ausmalen, was alles Schlimmes passieren könnte. Die Folge davon: wir entwickeln Angst.
Angst vor der Verarmung oder Angst vor Verlust, um nur zwei zu nennen.
Wer meint, dass – sich zu sorgen – in der menschlichen Natur liegt, der irrt. Sich Sorgen machen ist anerzogen, damit also eine Angewohnheit.
Wichtig ist es grundsätzlich  zu unterscheiden, ob man nur mal besorgt ist, oder ob man sich Sorgen macht. Schon die Formulierung gibt Aufschluss über den Unterschied. Während besorgt sein eine nützliche Lenkung des Bewusstseins auf eine realistische Problemlage  ist, mache ich mir im anderen Fall selbst Sorgen über etwas, dass ich real gar nicht vorhersagen kann, weil mir der Blick in die Zukunft fehlt.
Im Falle des besorgt seins entsteht durch aktive Auseinandersetzung mit dem Problem meist die Vorsorge – also eine Lösung. Beim Sorgen machen bleibt es überwiegend bei einer Grübelei mit diffusen Ängsten – dann allerdings ohne Lösung.

Dass sich ständig Sorgen zu machen, krank macht, ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Man spricht zum Beispiel von einer generalisierten Angststörung, wenn das Grübeln länger als sechs Monate anhält und alle Lebensbereiche lähmt. Durch Angst schüttet der Körper vermehrt Stresshormone aus. Die Folge ist ein anhaltender Stresshormonspiegel, der zu einer Überforderung für das gesammte System führt.

Aber warum machen wir uns überhaupt Sorgen?

Sich Sorgen zu machen entsteht meist aus einem Gefühl der generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht. Uns fehlt vielleicht das Vertrauen in uns selbst und in unsere Fähigkeiten. Wir scheuen uns, Entscheidungen zu treffen, weil wir Angst haben, dass wir die falschen treffen und wir entweder dafür bestraft werden oder uns lächerlich machen. Fehlt das Grundvertrauen, dann wird die Welt schnell zu einem Ort, wo hinter jeder Ecke eine Gefahr lauert.

Spannend ist, dass wir glauben, indem wir uns Sorgen machen, üben wir Kontrolle aus. Leider ist das Gegenteil der Fall, denn gerade die Sorgen und Ängste sind es, die uns unvorbereitet lassen. Sich Sorgen zu machen ist eigentlich Verschwendung von Lebenszeit und Energie. Probieren Sie es doch stattdessen lieber mit Vorsorge und Handeln.
Oder kümmern Sie sich nur um die Dinge, die Sie auch wirklich beeinflussen können.
Stellen Sie sich die Sorgen-Gedanken in Ihrem Kopf wie einen Gast vor. Ist er freundlich? Möchten Sie ihn wirklich um und bei sich haben? Wenn nicht, dann raus damit! Schließlich sind Sie der Herr im Haus.

“Liebeskummer lohnt sich nicht…”

Thursday, July 22nd, 2010

“…my Darling. Schade um die Tränen in der Nacht!”, sang Conny Francies vor vielen Jahren. Wenn das doch nur so einfach wäre. Im wahren Leben lacht das Herz meist nicht am nächsten Tag, wie im Lied besungen, sondern schmerzt wochenlang, im schlimmsten Fall sogar monatelang.

Liebeskummer gleicht einer Sucht. Das hat die Wissenschaftlerin und Buchautorin Helen E. Fisher von der New Yorker Rutgers University bewiesen. Mithilfe von Hirnscans konnte sie nachweisen, dass Menschen, die gerade von ihrem Partner verlassen wurden, unter ganz ähnlichen Entzugserscheinungen litten wie Drogenabhängige, denen die Droge verwehrt wird.

Dazu Fisher im Interview: “Wir haben zehn Jahre an diesem Thema geforscht. Was bisher nur von Literaten und Musikern beschrieben wurde, haben wir erstmals in Studien nachweisen können. Gebrochene Herzen sind schlimm. Betroffene reagieren, wenn sie ein Foto des Ex-Partners zu Gesicht bekommen, äußerst heftig. Die Reaktionen reichen von heftigem Verlangen, emotionalen Ausbrüchen, Bedürfnis nach Nähe bis hin zu physischen Schmerzen und tiefer Verzweiflung.”

Um den Liebeskummer zu überwinden und wieder neuen Mut zu schöpfen, ist es darum sinnvoll, ähnlich wie bei einer Drogentherapie zunächst alles, was uns in Versuchung führen könnte, oder an den Ex-Partner erinnert,  zu meiden oder rigeros zu entfernen. Weg mit Fotos, Briefen, der gemeinsam gekauften Kaffeetasse oder anderen nostalgischen Erinnerungsstücken. Gehen Sie nirgendwo hin, wo auch der Ex-Partner auftauchen könnte. Umgehen Sie jede Begegnungsmöglichkeit.
Je konsequenter sie das verfolgen, desto schneller kommen Sie durch das Tal der Tränen und somit auch durch Ihre Sucht durch.
Hilfreich ist eine neue Bewusstseinseinstellung.
Auch wenn es abstrakt klingt: Wahre Liebe lässt frei! Der andere gehört Ihnen nicht. Er ist ein freies Weses, das ein Recht darauf hat, seinen eigenen Weg zu gehen. Seien Sie dankbar für die gemeinsame Zeit, ziehen Sie Ihre Lehren aus Ihrem Miteinander und begrüßen Sie den neu gewonnen Raum, der sich wieder anders füllen darf.
Wenn Sie das verinnerlicht haben, dann hat sich der Liebeskummer doch gelohnt!