Archive for the ‘Liebe’ Category

Wieviel Ehrlichkeit muss sein?

Thursday, November 25th, 2010

Sie stehen am Beginn ihrer Beziehung, der Himmel hängt voller Geigen, die rosarote Brille sitzt und plötzlich platzt es aus ihm heraus: “Schatz, ich hatte vor dir schon einmal Sex mit einem Mann.”

Wumm. Das sitzt. Plötzlich sieht die Welt nicht mehr so rosarot aus. Im Gegenteil. Plötzlich ranken sich allemöglichen Fragen um die Himmelsgeigen. Wird er das noch einmal tun? Ist er schwul? Bin ich richtig für ihn? Spielt er nur mit mir? Und und und. Schnell kommen die Selbstzweifel und ein Misstrauen schleicht sich ein.

Wäre es vielleicht am Ende besser gewesen, man hätte nichts davon gewusst?

Das mit der Ehrlichkeit in einer Beziehung ist eine Gratwanderung. Stellen Sie sich doch nur mal vor, Sie würden oben ehrlich offengelegte Wahrheit, erst einige Jahre später von einem Dritten erfahren. Wie würde sich das anfühlen?

Also besser, als sich in Selbstzweifeln oder Vorwürfen zu verlieren, wäre, den Stier bei den Hörnern zu packen, für die Offenheit zu danken und sich dann darüber auszutauschen, welche Erwartungen jeder von Ihnen an die Beziehung hat. Fragen Sie ihn ruhig, ob er bisexuell ist oder ob das damals nur geschah, um mal das Ufer zu wechseln und zu fühlen, wie das ist.
Wichtig ist, dass Sie die Entscheidungsgewalt bei sich behalten. Wägen Sie ab.

Kann ich und will ich mit dieser Wahrheit leben? Kann ich mir gegebenenfalls vorstellen, mit einem Mann zu leben, der sich auch von anderen Männern angezogen fühlt?

Das gleiche gilt natürlich auch andersherum, denn nicht nur Männer haben Geheimnisse beziehungsweise ein Vorleben. Wenn Sie Ihren Partner wirklich lieben und Ihre Beziehung auf feste Füße stellen wollen, dann ist Ehrlichkeit wichtig. Damit geben Sie dem anderen die Chance, auf seine Art zu entscheiden.

Partner fürs Leben

Tuesday, November 2nd, 2010

Obwohl unser allgemeiner Lebenswandel eigentlich dagegen etwas anderes zeigt – Studien und Umfragen belegen immer wieder, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen die eine große Liebe wünschen. Einen einen Traumpartner, mit dem man sein Leben lang Freud und Leid teilt.

Daher sind die  Erwartungen an eine Beziehung hoch und manchmal wirft man wegen Kleinigkeiten das Handtuch und versucht bei der oder dem nächsten sein Glück. Dabei gibt es eindeutige Zeichen, die darauf hindeuten, dass eine Beziehung das Potential für mehr als nur ein Wochenende hat.

Schau dir den Menschen an deiner Seite genau an. Wenn du dir vorstellen kannst, mit ihm auch in zehn oder zwanzig Jahren noch zusammen zu sein, dann ist das eine gute Basis. Manchmal können wir uns das eben nicht vorstellen und dann ist der Partner in der Regel auch nicht geeignet für eine lebenslange Bindung.

Schmiedet ihr gemeinsam Pläne? Und du hast ein gutes Gefühl dabei? Prima. Gemeinsam in dieselbe Richtung zu planen, deutet auf ein längeres Glück hin.
Bist du nur auf Friede-Freude-Eierkuchen-Zweisamkeit aus? Soll dich dein Partner glücklich machen? Dann Vorsicht. Damit überforderst du ihn glatt. Sorge selbst für dich, dann ist alles, was dein Partner dir gibt, ein Geschenk obendrauf.

Wenn deine Freunde und die Freunde deines Partners oder der Partnerin zusammenwachsen, dann ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass ihr gut zusammen passt.

Ebenso ein Zeichen sind die kleinen und großen Gesten. Wer liebt, der gibt gern. Kleine Aufmerksamkeiten, sei es eine kleine SMS Botschaft, ein Blumenstrauß oder etwas anderes, worüber der Partner sich freut. Hält dieses Gefühl, dem anderen etwas Gutes tun zu wollen an, dann kann man sicher sein, dass man liebt!

Ich will kein Single mehr sein

Monday, October 25th, 2010

Wir sind die Generation Single. Meist allerdings nicht freiwillig, denn viele wünschen sich von Herzen eine Partnerschaft. Ohne Erfolg. Woran liegt es, dass so mancher, der eigentlich für das Zusammenleben wie geschaffen ist, trotzdem allein bleibt?

Oft scheitern junge Beziehungen schon, noch bevor sie überhaupt so richtig begonnen haben. das kann an den Ansprüchen liegen, die man an den jeweils anderen stellt. Gerade Menschen, die sehr lange allein waren, tun sich schwer damit, Kompromisse einzugehen. Kompromisbereitschaft gehört nun mal aber in eine Partnerschaft. Es gibt ihn nicht, den perfekten Partner und so muss ich sicher hier und da Abstriche machen.

“Wer sucht, der findet.” leider scheint diese Lebensweisheit bei der Partnersuche eher hinderlich zu sein. Denn gerade die, die verzweifelt suchen, finden eher nicht. Strahlt ein Mensch Bedürftigkeit aus, schreckt das andere, speziell aber potentielle Partner ab. Damit ist man in einer Zwickmühle. Wie suggeriere ich, dass es mir nicht wichtig ist, obwohl sich alles in mir nach einem neuen Partner sehnt?

Der Rat: Sorgen Sie gut für sich und projizieren Sie nicht alles auf den Menschen da draußen. Erfüllen Sie sich selbst Bedürfnisse – notfalls mit Freunden, oder eben auch allein. Kommen Sie weg von dem Gefühl, dass Sie ohne einen Partner nicht glücklich sein können. Lassen Sie das BRAUCHEN los und sehen Sie, dass Sie HABEN. Oft ist es so, dass genau dann, wenn man sich vom Gefühl des Brauchens verabschiedet, der Partner einfach kommt.

Sollten Sie in der: “Ich finde nie den oder die Richtige(n)” –  Falle stecken, dann überprüfen Sie mal ehrlich, ob nicht eigentlich Sie der oder diejenige sind, der oder die Angst vor einer Bindung hat und sich genau darum den falschen Menschen aussucht.

Muss ich mit ihm über alles reden?

Wednesday, October 13th, 2010

Nein – blos nicht.
Die Annahme, dass in einer Partnerschaft jede Gemütsregung und jedes Erlebnis auf den Tisch kommen und besprochen werden muss, ist schlichtweg falsch und kann sogar mächtig nach hinten los gehen.  Intimität braucht  keine schonungslose Offenheit.
Natürlich möchten wir gern alles teilen, was uns bewegt. Vor allem mit dem Menschen, den wir lieben. Doch da tappen wir mitunter in eine Falle, denn wer alles erzählt, macht sich vorhersehbar. Das nimmt einer Beziehung die Spannung, da bleibt kein Geheimnis mehr, kein Prickeln – mit gnadenloser Offenheit produziert man im schlimmsten Fall gähnende Beziehungslangeweile oder Frust.

Das passiert zum Beispiel häufig, wenn wir zuviel über unsere Ex-Beziehungen ausplaudern. Natürlich sind wir alle keine unbeschriebenen Blätter, aber dem neuen Freund aufs Brot zu schmieren, dass der Alte eine Granate im Bett war, ist wohl weniger charmant. Halten Sie sich also zurück mit blumigen Schilderungen aus Ihrer Vergangenheit.

Geheimnisse sind also nicht per se schlecht. Im Gegenteil. Mit kleinen Geheimnissen bewahren wir ein Stück Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Letztendlich müssen Sie immer abwägen. Betrifft mein Geheimnis das Leben des anderen? Greift es massiv in dessen Lebensplanung oder Lebensführung ein? Dann sollte es besser nicht länger ein Geheimnis bleiben, denn der andere muss das Recht haben, darauf reagieren zu können.

Für alle anderen Geheimnisse gilt: Sie machen uns einfach interessant. Sie können hilfreich sein, die Liebe frisch zu halten. Sie sorgen für ein erotisches Knistern und auch im Job ist es nicht notwendig, wie ein offenes Buch herum zu laufen. Machen Sie sich interessant, in dem Sie nicht alles erzählen.

Was tun, wenn er kein Kind will?

Monday, October 11th, 2010

Spätestens wenn sie nur noch verzückt nach jedem Baby schaut und er das Thema immer wieder umgeht, hängt bei vielen Paaren der Haussegen schief. Wenn sie Kinder will und er sich noch nicht reif fühlt, dann herrscht Klärungsbedarf.

Natürlich spielt das Alter eine Rolle.  Denn obwohl es nicht so offensichtlich und biologisch vorgegeben ist, wie bei den Frauen, gibt es natürlich auch bei Männern ein Zeitfenster in Sachen Kinderwunsch und Vaterschaft. Sagt ein Mann mit 25 Nein zum Kind, dann steckt da zu 90 Prozent der Gedanke  “Dafür bin ich noch nicht reif” dahinter. Klar – Mann will noch was erleben, sich finden, ausprobieren.
Bei Männern ab 35  Jahren sollten Sie zumindest eine gewisse Verhandlungsbereitschaft erkennen. Steht er grundsätzlich auf Familie? Dann argumentieren Sie offen und vor allem direkt.
Ist der Mann 40 oder älter, können Sie ihm sogar ein Ultimatum setzen. Denn dann weiß er mit Sicherheit, was er will und was nicht.

Wichtig ist, dass Sie als Frau für sich klären, was hinter Ihrem Kinderwunsch steckt. Manchmal verbirgt sich nämlich auch etwas Manipulatives dahinter. Der Wunsch, den Mann unbedingt zu binden. Ihn zu mehr gemeinsamer Zeit zu zwingen oder ihn im schlimmsten Fall zu halten, wenn die Zeichen schon auf Trennung stehen.
Oft ist leider ein Nein zum Kind auch ein Nein zur Beziehung generell.
Bei einem ganz klaren Nein seinerseits, sollten Sie wirklich abwägen, was Ihnen wichtiger ist. Der Mann oder Ihr Kinderwunsch. Sie werden es sich nur schwer selbst verzeihen, wenn Sie ihren Wunsch für ihn aufgeben. Andererseits wird die Beziehung kaum eine Zukunft haben, wenn Sie ihn einfach überrumpeln und vor vollendete Tatsachen stellen.

Wie geht es weiter?

Tuesday, October 5th, 2010

Jeder von uns kennt das. Wir stehen an einem Punkt im Leben und haben plötzlich keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Im günstigsten Fall wissen wir, was wir nicht wollen – aber auch das muss nicht sein.

Nun ist guter Rat teuer. Jedenfalls in einzelnen Fällen. Zum Beispiel, wenn du ein Horoskop erstellen lässt, um Auswege aus deinem Dilemma zu finden. Oder wenn du eine Horoskop – Hotline oder eine Tarot – Hotline anrufst. Du kannst dir natürlich auch einen Coach suchen, der mit dir die nächsten Schritte plant und dir den Wald zeigt, den du vor lauter Bäumen nicht siehst.

Ja – oft ist es sehr hilfreich, jemanden zu haben, der ganz unvoreingenommen und ohne tiefere Details zu kennen, die Situation aus einer Fremdperspektive analysiert. Der ganz sachlich und frei von Emotionen, die uns selbst oft den Blick versperren, Wege erkennt und aufzeigt.

Wenn du gerade in so einer “ausweglosen” Situation feststeckst, keinen Job findest, dein Partner dich verlassen hat, du schon ewig einen Partner suchst, du Probleme mit deinen Kindern hast oder du einfach zurück auf deinen eigenen Weg finden willst, dann lass dir helfen! Wir können oft nicht selbst agieren, weil wir viel zu sehr um das Problem herumkreisen. Oft ist es auch so, dass die Lösung auf einer anderen Ebene als das Problem selbst liegt.

Krankheiten zum Beispiel haben ihre tieferen Ursachen meist auf der psychologischen Ebene. Das zu erkennen, gelingt uns selbst nicht, da unsere Bewusstseinsfilter diese Informationen nicht durchlassen.

Hier bei unserer spirituellen Lebensberatung findest du die Hilfe, die du brauchst. Kompetente Beratung von einem Profi. Als ausgebildeter Coach und Lebensberater begleite ich dich gern auf deinem Weg zu mehr Glück, Zufriedenheit und finde mit dir gemeinsam Wege aus den Tälern des Lebens. Vertrau mir. Ich freue mich auf deinen Anruf.

Beziehung retten

Wednesday, July 28th, 2010

Leider muss gleich am Anfang gesagt werden, dass in dem Moment wo die Worte “Beziehung retten” im Spiel sind, für viele Paare das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Denn mal ehrlich – wie soll man eine Liebe retten, allenfalls kann man sie neu entdecken. Das ist jedoch nicht leicht und oft auch ohne professionelle Hilfe und Beratung nicht zu bewerkstelligen.

Am Anfang ist alles ganz frisch. Der Reiz des Neuen liegt in der Luft, man umgarnt sich, ist an dem anderen Menschen interessiert und erfüllt ihm gern Wünsche und Bedürfnisse. Die Liebe ist aufregend, der Sex prickelt und keiner der Beiden kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, aus diesem paradiesischen Zustand je wieder herauszufallen.

Aber der Alltag belehrt uns stets eines besseren. Gewohnheiten schleichen sich ein. Kleine Machtspiele entstehen und weil wir glauben, den anderen in und auswenig zu kennen, lässt unser Interesse allmählich nach. Jeder konzentriert wieder mehr auf sich, oder im anderen Fall lebt einer mehr das Leben des anderen, als sein eigenes.

Und “plötzlich” wie aus heiterem Himmel stecken wir in der ersten großen Krise. Der Humor des Partners, der am Anfang noch komisch war, ist nun lächerlich. Die kleinste Marotte wird augenblicklich zum Dauerthema. Was ist passiert? Warum gleicht die einst heile Liebeswelt mit einem Mal mehr einem Wüstentrip?

Die Probleme sind natürlich nicht urplötzlich in unser Liebesnest geplatzt. Eher sind sie die Summe vieler kleiner Versäumnisse in Sachen gegenseitiger Aufmerksamkeit.
Merkmale sind:

Sie hören sich einander nur noch mit halbem Ohr zu, interessieren sich nicht wirklich für das, was der andere sagt.
Sie fallen sich (auch vor anderen) gegenseitig ins Wort.
Sie kritisieren sich öffentlich.
Sie lassen sich zu Hause hängen und legen auf Ihr Äußeres nur dann Wert, wenn Sie ausgehen.
Sie begrüßen und verabschieden sich beiläufig, ohne Umarmung oder gar Kuss.
Sie vergessen, Kleinigkeiten mitzubringen, um die der andere gebeten hat.
Es ist eine Weile her, dass Sie den anderen mit einem spontanen Geschenk überrascht haben.
Komplimente werden Mangelware

Wenn Sie also ihre Liebe wieder auffrischen wollen, dann gehen Sie den ersten Schritt auf Ihren Partner zu und knüpfen Sie da an, wo Sie irgendwann einmal nachgelassen haben.

Sommerzeit = Flirtzeit

Tuesday, July 20th, 2010

Zu kaum einer anderen Jahreszeit macht es soviel Freude mit dem Feuer der Liebe zu spielen wie im Sommer.
Wir sind gut gelaunt, die Sonne kitzelt unsere Sinne wach und wir strahlen mehr Lebenslust aus als im Winter. Wer aus einem Flirt mehr herausholen will als nur ein Augenzwinkern, der sollte ein paar Regeln beachten.

Die 45-jährige Psychologin Rachel Greenwald  hat sich des Themas angenommen und ganz speziell für die Damenwelt das Buch „Warum ruft er mich nicht an?“ geschrieben. Darin verarbeitet die Autorin die Aussagen von rund 1000 Männern zu der Frage: Was muss eine Frau tun, damit ein Mann sich nach einem heißen Flirt noch einmal mit ihr verabredet?Die Autorin ist fest überzeugt, dass Flirten zwar großartig ist, die richtige Liebe aber erst beginnt, wenn man jemanden allmählich kennenlernt. Deshalb sei es durchaus klug, gewisse Strategien zu entwickeln, um den richtigen Mann überhaupt erst einmal öfter zu treffen. Und zu wissen, was Männer wollen – und was nicht.

Der größte Fehler der Frauen sei nach wie vor, dass die meisten von ihnen die Fähigkeiten einsetzen, die ihnen im Beruf dienlich sind.  Sie wollen kompetent und taff wirken, nicht nachstehen und mitreden können. Im Job mag das funktionieren, nicht so  in der Liebe. Die interviewten Männer gaben zwar an, von der Lady beeindruckt zu sein – nur hingezogen fühlten sie sich nicht. Was zog war die weiche, romantische Seite der Frauen. Wenn sie dann nach einer Zeit noch die Redegewandtheit an den Tag legte, war es in der Regel um ihn geschehen.

Absolut verboten beim ersten Date sind die Fragen, welches Auto er fährt und wo er lebt.  Damit schießt sich Frau ins aus, denn beim Mann kommt an, dass Frau abcheckt, ob er eine gute Partie ist oder nicht.
Natürlich ist heute wesentlich schwerer, einen Partner zu finden. Darum legt Frau sich ins Zeug. Nur manchmal wäre eben ein bisschen weniger mehr, dann klappt es auch mit dem Nachbarn.

Wieder Lust statt Frust

Monday, July 19th, 2010

Der Druck, der von Medien und Gesellschaft in der heutigen Zeit auf das Sexualleben von Männern und Frauen ausgeübt wird, ist immens. Alte Klischees werden immer wieder bedient, so zum Beispiel, das Männer immer wollen und die Frauen häufig keine Lust auf Sex haben.
Das stimmt so nicht, denn inzwischen klagen immer mehr Männer darüber, dass statt Lust Frust herrscht und an erfüllten Sex kaum noch zu denken ist. Woran das liegt, ist bis heute nicht ausreichend erforscht. Fakt ist nur, dass die Flaute im Schlafzimmer ziemlich frustrierend für alle Beteiligten sein kann und dass Viagra und Co. vielleicht kurzzeitig für Besserung sorgen, längerfristig aber nicht an die Ursache gehen.

Das Dilemma fängt ja schon mit der Frage an, wie oft man Sex haben sollte, um “normal” zu sein. Was bitteschön ist denn normal? Und wer legt das fest? Muss ich ein mal pro Woche oder doch lieber zwei mal? Und warum setzen alle voraus, dass man grundsätzlich Lust auf Liebe haben muss?
Sex ist zu einem Muss geworden, denn schließlich ist es doch die schönste Nebensache der Welt. Das wird uns von allen Seiten suggeriert und schon ist der Leistungsdruck ist groß.
Schlecht – denn je mehr wir uns stressen, desto schwieriger wird die Sache mit der  Sinnlichkeit.
Und Stress haben wir ja eigentlich schon genug. Das Motto höher, schneller, weiter, das unsere Zeit prägt, wird im Bett zur Falle. Unsere Tage sind vollgestopft mit Terminen, funktionieren um jeden Preis hat oberste Priorität. Dass ein Schäferstündchen da auf der Strecke bleibt, wen wundert’s?

Auswege lassen sich nur finden, wenn wir wieder bereit sind, uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Zeit für Müßiggang, für sinnliche Momente, die gleichzeitig die eigene Sinnlichkeit wachküssen. Wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist, hilft oft nur noch eine Therapie.
Um erotische Hochgefühle  in den Alltag zurückzuholen, hilft manchmal, den Reiz des Verboten wieder zu aktivieren. Der ist uns leider durch die Überpräsenz an Erotik um uns herum,  etwas abhanden gekommen.
Probieren Sie etwas neues aus. Telefonsex zum Beispiel. Dabei können Sie ohne Druck und ohne ein direktes Gegenüber die Lust neu entfachen.  Das kann auf jeden Fall eine völlig neue und sinnliche Erfahrung sein und die Lust ins eigene Schlafzimmer zurückbringen.

Gehen oder Bleiben?

Wednesday, July 14th, 2010

Das Feuer der Liebe ist längst erloschen. Der Alltag bestimmt das Handeln und immer mehr schleicht sich das dumpfe Gefühl durch die Hintertür, nicht mehr am richtigen Platz zu sein. Gemeinsame Gespräche gibt es kaum noch, Intimität vielleicht, vielleicht auch nicht. Jeder versucht seine eigenen Interessen durchzuboxen, am Ende streitet man sich erbittert um die Fliege an der Wand.
Die Feststellung, dass die  Liebesbeziehung von einst, heute lediglich ein Wirtschaftsunternehmen ist, trifft uns selten schlagartig.
Meist überspielen, verdrängen oder ignorieren wir die Hinweise so lange, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Manchmal folgt ein Seitensprung, manchmal sucht sich der Frust durch eine Krankheit den Weg nach draußen. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo sich nichts mehr weginterpretieren lässt und wir vor der Frage stehen: “Gehen oder Bleiben?”

Dann kommen sie noch einmal hoch – all die verdrängten Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte. Dann spüren wir oft, was uns im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist. Was wir aufgegeben haben.

Die Frage, ob und wann eine Beziehung zu Ende ist, setzt vor allem eins voraus. Eine grundlegend ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Stellen Sie sich folgende Fragen und schreiben Sie die Antworten auf:

Was erwarte ich von einer Beziehung und wie viel davon habe ich in der laufenden Beziehung realisiert?
Wie steht es um mein Selbstwertgefühl?
Können Sie sich vorstellen, wie diese Beziehung in fünf Jahren aussieht, wenn Sie weitermachen, wie bisher?
Welchen Anteil haben Sie daran, dass es nicht richtig funktioniert?
Sind Sie bereit, sich zu verändern?

Diese Fragen sind der Beginn einer spannenden Reise zu Ihrem eigenen Potential, denn machen wir uns nichts vor: es ist nicht nur der Partner, der “an allem Schuld” ist. Beziehungen sind Wachstumsräume und jede Krise bietet die Chance für Ihr eigenes Wachsen. In dem Moment, da Sie sich selbst erkennen und für sich Verantwortung übernehmen, kommt auch die Antwort auf die Frage “Gehen oder Bleiben?” Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben. Ich helfe Ihnen gern weiter.