Archiv für die Kategorie ‘Lebenshilfe’

Streit in der Weihnachtszeit

Montag, 22. November 2010

Obwohl die Adventszeit und das Weihnachtsfest von der Sache her wohl eher besinnlich, still und entspannend sein sollen, ist in der Realität für viele Paare meist genau das Gegenteil der Fall.
Hektisch laufen wir durch die Läden, um mit einem unguten Gefühl viel Geld für Geschenke auszugeben. Schon Monate vorher wird beraten, welche Familie an welchem Tag besucht wird, oder wann wer kommen darf.

Bestimmen seine die Rituale seiner Familie das Fest oder werden die Traditionen ihrer Familie am Leben gehalten?

Viele Fragen, viel Stress, oft Streit. Am Ende können wir die besinnliche Zeit nicht genießen, sondern kriegen uns spätestens beim Schmücken des Weihnachtsbaumes in die Wolle, weil die Lichterkette nicht brennt und kein Geschäft mehr geöffnet hat, um Ersatz zu besorgen. Alle Jahre wieder…

Wie kann man dem Stress und dem Streit entgehen? Am besten, in dem Sie sih zunächst einmal für sich allein vorher überlegen, wie das Fest ablaufen soll. Was wünschen Sie sich? Ein Familienfest, oder wollen Sie die Tage lieber am Strand in der wärmenden Sonne weitab von jeglichem Weihnachtsgetue verbringen?

Seien Sie ehrlich zu sich selbst und zu ihrem Partner, wenn Sie sich dann gemeinsam hinsetzen und planen. Niemandem ist genützt, wenn Sie sich beim Familien-Fest volllaufen lassen, weil Sie die Sippe nicht ertragen. Andersherum sind Sie auch am Strand deplatziert, wenn Ihnen eigentlich der Sinn nach Weihnachtsgans und “Kling Glöckchen klingelingeling” steht.

Finden Sie einen Kompromiss. Achten und respektieren Sie den Wunsch des anderen und erfinden Sie Ihr ganz persönliches Weihnachtsfest. Auch wenn Sie Gefahr laufen, von der Restfamilie schräg beäugt zu werden, denken Sie immer daran, dass es Ihr Fest ist und Sie auch die Regeln “Fest-legen”. Schaffen Sie Ihre eigenen Rituale, damit reduzieren Sie das Streitpotential erheblich.

Chilenischer Kumpel beim New-York-Marathon

Montag, 08. November 2010

Der New-York-Marathon ist beendet und abgesehen von dem, der als erster die Ziellinie überquerte, gibt es wohl einen ganz klaren Sieger. Den chilenischen Kumpel, Edison Peña, der noch vor wenigen Wochen unter Tage eingeschlossen war und an dessen Rettung die ganze Welt Anteil nahm.

Er hatte sich die letzten Tage vor der Rettungsaktion mit Laufen fitgehalten. War durch die unterirdischen Gänge gerannt, oft in völliger Dunkelheit. Die Organisatoren des New-York-Marathons hörten davon und luden ihn nach New York ein. “Wir dachten, dass er das Zielband halten könnte oder in einem warmen Auto die Strecke abfahren kann”, so die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg. Doch es kam ganz anders. Peña wollte laufen und nicht nur das. Er wollte unter sechs Stunden laufen.

Das ist ihm gestern gelungen. Nach fünf Stunden und 40 Minuten erreichte er das Ziel – zwar mit Schmerzen, aber dafür überglücklich.

Anderen Mut machen – das war seine Vision und sie erinnert uns daran, dass es immer wieder Menschen gibt, die selbst nach tragischen persönlichen Schicksalen aufstehen und die Kraft haben, andere auf ihrem leidvollen Weg zu unterstützen. Es liegt wohl in der Persönlichkeit des Einzelnen begründet, wie ein Trauma verarbeitet wird. Und es liegt – soweit ist die Forschung vorgedrungen – an unserem Vertrauen, was wiederum in der Bindung an eine Vertrauensperson in frühester Kindheit gekoppelt ist. Das nuss übrigens nicht die Mutter oder der Vater gewesen sein.

Vertrauen in die eigene Kraft, Vertrauen ins Leben und in die Zukunft – selbst dann, wenn es mal alles andere als rosig aussieht – das ist das Geheimnis kraftvoller und motivierender Menschen. Lassen wir uns doch ein wenig von ihnen anstecken!

Partner fürs Leben

Dienstag, 02. November 2010

Obwohl unser allgemeiner Lebenswandel eigentlich dagegen etwas anderes zeigt – Studien und Umfragen belegen immer wieder, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen die eine große Liebe wünschen. Einen einen Traumpartner, mit dem man sein Leben lang Freud und Leid teilt.

Daher sind die  Erwartungen an eine Beziehung hoch und manchmal wirft man wegen Kleinigkeiten das Handtuch und versucht bei der oder dem nächsten sein Glück. Dabei gibt es eindeutige Zeichen, die darauf hindeuten, dass eine Beziehung das Potential für mehr als nur ein Wochenende hat.

Schau dir den Menschen an deiner Seite genau an. Wenn du dir vorstellen kannst, mit ihm auch in zehn oder zwanzig Jahren noch zusammen zu sein, dann ist das eine gute Basis. Manchmal können wir uns das eben nicht vorstellen und dann ist der Partner in der Regel auch nicht geeignet für eine lebenslange Bindung.

Schmiedet ihr gemeinsam Pläne? Und du hast ein gutes Gefühl dabei? Prima. Gemeinsam in dieselbe Richtung zu planen, deutet auf ein längeres Glück hin.
Bist du nur auf Friede-Freude-Eierkuchen-Zweisamkeit aus? Soll dich dein Partner glücklich machen? Dann Vorsicht. Damit überforderst du ihn glatt. Sorge selbst für dich, dann ist alles, was dein Partner dir gibt, ein Geschenk obendrauf.

Wenn deine Freunde und die Freunde deines Partners oder der Partnerin zusammenwachsen, dann ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass ihr gut zusammen passt.

Ebenso ein Zeichen sind die kleinen und großen Gesten. Wer liebt, der gibt gern. Kleine Aufmerksamkeiten, sei es eine kleine SMS Botschaft, ein Blumenstrauß oder etwas anderes, worüber der Partner sich freut. Hält dieses Gefühl, dem anderen etwas Gutes tun zu wollen an, dann kann man sicher sein, dass man liebt!

Wut tut gut

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Haben Sie auch schon gehört, dass es hilfreich und gesund ist, seinen Ärger rauszulassen, also Dampf abzulassen? Türenknallen, wutentbrannt mit allem schmeißen, was greifbar ist oder das Telefon durch die Gegend schmeißen?Vergessen Sie es. Seiner Wut Luft zu machen, macht es nur schlimmer und verstärkt sie. Lernen Sie stattdessen, sich “richtig” zu ärgern. Dann leben Sie länger, gesünder und kommen mit Sicherheit eher an Ihre Ziel.
Ziellose Wutanfälle potenzieren den Ärger eher, als dass sie ihn lindern.Sicher ist unterdrückter Ärger nicht das Mittel der Wahl. Im Gegenteil: fressen wir Wut in uns hinein, drohen Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck oder Magengeschwüre. Wutanfälle sind jedoch weitaus schädlicher für die Gesundheit, weil der Ärger und Frust innerlich weiter kocht. So schadet die Wut der Gesundheit: Der Körper wird in Dauer – Alarmbereitschaft versetzt, produziert ständig Adrenalin und ist angespannt.
Diese Symptome halten lange an und schwächen am Ende unser Immunsystem. Wer ständig Wut im Bauch hat, zeigt fehlende Selbstsicherheit. Wut zeigt Angst vor Kontrollverlust und eine gewisse Hilflosigkeit. Sie führt in ihrer aggressiven Form selten zum Ziel, sondern schreckt eher ab.

Darum, statt wütend ziellos um sich zu schlagen, sollten Sie lieber die Kraft, die in der Wut steckt, für Veränderungsprozesse nutzen.
Wenn Sie also das nächste Mal merken, dass Wut in Ihnen aufsteigt, versuchen Sie inne zu halten. Atmen Sie durch, zählen Sie bis zehn oder verlassen Sie kurz den Ort des Geschehens. Es ist enorm wichtig, dass Sie die andere Person nicht zum Prellbock Ihrer Emotionen machen. Analysieren Sie stattdessen, wo denn nun das eigentliche Problem liegt. Suchen Sie nach Lösungen,äußern Sie ruhig auch mal Ihren Unmut, aber bleiben Sie auf Augenhöhe.
Gut ist, sich eine Strategie zurechtzulegen, wie Sie zukünftig solche Situationen meiden können. Dass kann zum Beispiel sein, rechtzeitig und in angemessener Form die eigene Unzufriedenheit zu äußern und nicht bis zum großen Knall zu warten.

Ich will kein Single mehr sein

Montag, 25. Oktober 2010

Wir sind die Generation Single. Meist allerdings nicht freiwillig, denn viele wünschen sich von Herzen eine Partnerschaft. Ohne Erfolg. Woran liegt es, dass so mancher, der eigentlich für das Zusammenleben wie geschaffen ist, trotzdem allein bleibt?

Oft scheitern junge Beziehungen schon, noch bevor sie überhaupt so richtig begonnen haben. das kann an den Ansprüchen liegen, die man an den jeweils anderen stellt. Gerade Menschen, die sehr lange allein waren, tun sich schwer damit, Kompromisse einzugehen. Kompromisbereitschaft gehört nun mal aber in eine Partnerschaft. Es gibt ihn nicht, den perfekten Partner und so muss ich sicher hier und da Abstriche machen.

“Wer sucht, der findet.” leider scheint diese Lebensweisheit bei der Partnersuche eher hinderlich zu sein. Denn gerade die, die verzweifelt suchen, finden eher nicht. Strahlt ein Mensch Bedürftigkeit aus, schreckt das andere, speziell aber potentielle Partner ab. Damit ist man in einer Zwickmühle. Wie suggeriere ich, dass es mir nicht wichtig ist, obwohl sich alles in mir nach einem neuen Partner sehnt?

Der Rat: Sorgen Sie gut für sich und projizieren Sie nicht alles auf den Menschen da draußen. Erfüllen Sie sich selbst Bedürfnisse – notfalls mit Freunden, oder eben auch allein. Kommen Sie weg von dem Gefühl, dass Sie ohne einen Partner nicht glücklich sein können. Lassen Sie das BRAUCHEN los und sehen Sie, dass Sie HABEN. Oft ist es so, dass genau dann, wenn man sich vom Gefühl des Brauchens verabschiedet, der Partner einfach kommt.

Sollten Sie in der: “Ich finde nie den oder die Richtige(n)” -  Falle stecken, dann überprüfen Sie mal ehrlich, ob nicht eigentlich Sie der oder diejenige sind, der oder die Angst vor einer Bindung hat und sich genau darum den falschen Menschen aussucht.

Gehaltspoker

Freitag, 15. Oktober 2010

Um mehr Gehalt zu bitten, ist für jeden Angestellten eine große Herausforderung. Obwohl man weiß, dass die eigene Leistung einen höheren Geld-Gegenwert verdient hat, zögern doch viele Menschen, den Schritt zu wagen und einen Gehaltszuschlag zu fordern.
Zum einen liegt es natürlich daran, dass wir grundsätzlich Angst vor Zurückweisung haben. Was könnte der Chef denken? Spiele ich mich mit meiner Forderung ins Abseits? Ist mein Wunsch anmaßend? – all das sind Fragen, mit denen wir uns bewusst oder unbewusst beschäftigen, wenn das Thema Gehaltserhöhung ansteht.
Damit aus diesen Zweifeln keine Stolpersteine werden, ist es notwendig, sich auf das Gehalts-Gespräch gut vorzubereiten.
Erfolgreich mehr Gehalt zu verhandeln, gelingt nur dann, wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie zwar “gefühlt” auf einer Bitt-Position stehen, eigentlich aber lediglich einen adäquaten Gegenwert für Ihre erbrachte Leistung einfordern. Das ist Ihr gutes Recht und wenn Sie diese Einstellung ausstrahlen, befinden Sie sich automatisch auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber.
Es lohnt sich allerdings, genau zu wissen, in welcher wirtschaftlichen Lage sich Ihr Unternehmen befindet. Hochzeiten sind für Gehaltsforderungen natürlich besser geeignet, als Zeiten, in denen das Unternehmen nicht so gute Zahlen schreibt.
Vergleichen Sie vorab Gehälter. Wo liegen Sie mit Ihrem derzeitigen Gehalt? Hilfe finden Sie unter anderem bei destatis.de der Seite des Statistischen Bundesamts. Auf Basis dieser Zahlen können Sie sich nun ein Ziel stecken. Gut ist, eine Untergrenze festzulegen. Bis wohin geht Ihr Verhandlungsspielraum. Bleiben Sie dann auch konsequent dabei.
Für das Gespräch selbst ist es wichtig, dass Sie a) immer sachlich bleiben und b) Ihre Argumentationskette nicht mit persönlichen Dingen wie: alles wird teuer, die Kinder benötigen so viel oder Ähnlichem aufbauen.
Halten Sie Augenkontakt, üben Sie sich in der Technik des Spiegelns und sollten Sie trotzdem nicht ans Ziel kommen, dann erklären Sie ruhig, dass Sie sich in einem halben Jahr wieder melden.gehältervergleich,

Muss ich mit ihm über alles reden?

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Nein – blos nicht.
Die Annahme, dass in einer Partnerschaft jede Gemütsregung und jedes Erlebnis auf den Tisch kommen und besprochen werden muss, ist schlichtweg falsch und kann sogar mächtig nach hinten los gehen.  Intimität braucht  keine schonungslose Offenheit.
Natürlich möchten wir gern alles teilen, was uns bewegt. Vor allem mit dem Menschen, den wir lieben. Doch da tappen wir mitunter in eine Falle, denn wer alles erzählt, macht sich vorhersehbar. Das nimmt einer Beziehung die Spannung, da bleibt kein Geheimnis mehr, kein Prickeln – mit gnadenloser Offenheit produziert man im schlimmsten Fall gähnende Beziehungslangeweile oder Frust.

Das passiert zum Beispiel häufig, wenn wir zuviel über unsere Ex-Beziehungen ausplaudern. Natürlich sind wir alle keine unbeschriebenen Blätter, aber dem neuen Freund aufs Brot zu schmieren, dass der Alte eine Granate im Bett war, ist wohl weniger charmant. Halten Sie sich also zurück mit blumigen Schilderungen aus Ihrer Vergangenheit.

Geheimnisse sind also nicht per se schlecht. Im Gegenteil. Mit kleinen Geheimnissen bewahren wir ein Stück Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Letztendlich müssen Sie immer abwägen. Betrifft mein Geheimnis das Leben des anderen? Greift es massiv in dessen Lebensplanung oder Lebensführung ein? Dann sollte es besser nicht länger ein Geheimnis bleiben, denn der andere muss das Recht haben, darauf reagieren zu können.

Für alle anderen Geheimnisse gilt: Sie machen uns einfach interessant. Sie können hilfreich sein, die Liebe frisch zu halten. Sie sorgen für ein erotisches Knistern und auch im Job ist es nicht notwendig, wie ein offenes Buch herum zu laufen. Machen Sie sich interessant, in dem Sie nicht alles erzählen.

Wie geht es weiter?

Dienstag, 05. Oktober 2010

Jeder von uns kennt das. Wir stehen an einem Punkt im Leben und haben plötzlich keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Im günstigsten Fall wissen wir, was wir nicht wollen – aber auch das muss nicht sein.

Nun ist guter Rat teuer. Jedenfalls in einzelnen Fällen. Zum Beispiel, wenn du ein Horoskop erstellen lässt, um Auswege aus deinem Dilemma zu finden. Oder wenn du eine Horoskop – Hotline oder eine Tarot – Hotline anrufst. Du kannst dir natürlich auch einen Coach suchen, der mit dir die nächsten Schritte plant und dir den Wald zeigt, den du vor lauter Bäumen nicht siehst.

Ja – oft ist es sehr hilfreich, jemanden zu haben, der ganz unvoreingenommen und ohne tiefere Details zu kennen, die Situation aus einer Fremdperspektive analysiert. Der ganz sachlich und frei von Emotionen, die uns selbst oft den Blick versperren, Wege erkennt und aufzeigt.

Wenn du gerade in so einer “ausweglosen” Situation feststeckst, keinen Job findest, dein Partner dich verlassen hat, du schon ewig einen Partner suchst, du Probleme mit deinen Kindern hast oder du einfach zurück auf deinen eigenen Weg finden willst, dann lass dir helfen! Wir können oft nicht selbst agieren, weil wir viel zu sehr um das Problem herumkreisen. Oft ist es auch so, dass die Lösung auf einer anderen Ebene als das Problem selbst liegt.

Krankheiten zum Beispiel haben ihre tieferen Ursachen meist auf der psychologischen Ebene. Das zu erkennen, gelingt uns selbst nicht, da unsere Bewusstseinsfilter diese Informationen nicht durchlassen.

Hier bei unserer spirituellen Lebensberatung findest du die Hilfe, die du brauchst. Kompetente Beratung von einem Profi. Als ausgebildeter Coach und Lebensberater begleite ich dich gern auf deinem Weg zu mehr Glück, Zufriedenheit und finde mit dir gemeinsam Wege aus den Tälern des Lebens. Vertrau mir. Ich freue mich auf deinen Anruf.

Auszeit im Kloster

Montag, 04. Oktober 2010

Wer wünscht sich das nicht – einfach mal aussteigen. Alles hinter sich lassen. Arbeit, Familie, all die alltäglichen Verpflichtungen. Zeit und Ruhe, um zu sich selbst zu finden und in der Abgeschiedenheit und Stille dem Leben vielleicht auch wieder eine neue Richtung geben. “I bin reif für die Insel…” sang schon Peter Cornelius und spricht damit wohl so manchem Stressgeplagten aus der Seele.

Manchmal hat man den Eindruck, dass die tagtäglichen Anforderungen einem über den Kopf wachsen. Jeder will etwas von uns, wir erwarten selbst viel vom Leben und irgendwie rauscht die Zeit wie im Fluge vorbei. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht danach, mal anzuhalten, rauszusteigen aus dem Hamsterrad und den Alltag hinter uns zu lassen. Eine Auszeit in einem Kloster scheint genau das Richtige zu sein.

Abkehr vom Stress. Keine E-Mails, kein Handy, keiner, der irgendetwas will.

Außer man selbst. Denn eins ist klar.
Eine Kloster-Auszeit ist mit Sicherheit kein Wellness-Urlaub.
Denn die Stille im Außen, gibt der Stimme im Inneren mehr Raum. Und wenn wir uns ersteinmal erlauben, die eigene innere Stimme zu hören, kann sie so manche unbequeme oder auch schmerzende Wahrheit ans Tageslicht befördern. Vieles, das wir im normalen Alltag verdrängen können – sei es der schlecht bezahlte Job, die unbefriedigte Beziehung, Partnerprobleme, Wünsche oder Sehnsüchte – drängt dann plötzlich nach oben und will gehört werden oder fordert direkt Konsequenzen.

Das ist nicht immer leicht auszuhalten. Doch damit sind die Mönche und Nonnen vertraut. Und auch der streng geregelte Tagesablauf in einem Kloster hilft bei der Bewältigung der inneren Arbeit.

Ungefähr 300 Klöster bieten in Deutschland entsprechende Angebote für Kurzzeit – Aussteiger an.

Entscheiden

Montag, 20. September 2010

Soll ich oder soll ich nicht? Wie entscheide ich mich richtig?
Kaum etwas fällt uns so schwer, wie eine Entscheidung zu treffen.

Soll ich dies oder das kaufen? Soll ich mich trennen oder doch lieber bleiben? Soll ich meinen Beruf wechseln oder die nächsten Jahre in der Firma bleiben?

Unser ganzes Leben und damit jeder einzelne Tag ist von vielen Entscheidungen geprägt. Oft finden wir unbewusst eine Antwort ohne das wir großartig darüber nachdenken. Schon morgens aufzustehen, ist die Entscheidung, nicht im Bett zu bleiben.

Wir kommen schlichtweg nicht drumherum, Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn ich hadere und mich nicht so richtig entscheiden kann?
Wer oder was bringt mir Entscheidungshilfen und erleichtert mir damit den Entscheidungsprozess?

Letztendlich müssen wir jede Entscheidung selbst treffen, aber es gibt ein paar Tipps, wie man schneller zu einem Ergebnis kommt.

Fragen Sie sich, welche Konsequenzen ihre Entscheidung hat. Geht es hier um Leben oder Tod? Können Sie anderen oder sich selbst schaden? Wenn nicht, dann nehmen Sie die Luft raus – denn eine Fehlentscheidung bedeutet nicht das Ende der Welt. Schon allein diese Einstellung befreit und macht den Weg zur Lösung frei.

Erstellen Sie ein Plus/Minus Liste für alle Alternativen. Möglichst schriftlich!

Besprechen Sie das Thema mit Freunden. Aber lassen Sie sich nicht von zu vielen Meinungen verwirren.

Setzen Sie sich eine deadline, bis wann die Entscheidung getroffen sein soll. Und vor allem: beenden Sie, nachdem Sie sich entschieden haben das Gedankenkarusell. Sagen Sie sich innerlich: “Stopp – das ist entschieden!”

Hadern Sie nicht mit einer Entscheidung, die sich im nachhinein vielleicht als nicht so passend herausstellt. Manchmal braucht es eine längere Zeitstrecke, um die wirklichen Auswirkungen zu erkennen und schon oft hat sich eine Entscheidung, die als “falsch” bezeichnet wurde, nach längerer Zeit als goldrichtig herausgestellt.