Archive for the ‘Körper’ Category

Entspannt durchs Leben gehen

Saturday, December 4th, 2010

Die Weihnachtsvorbereitungen sind in vollem Gange, in vielen Betrieben herrscht derzeit noch Hochbetrieb, das nasskalte Wetter und die frühe Dunkelheit drücken die auf die Stimmung und der Familienalltag schlaucht. All das ist Stress pur. Jedenfalls für viele Menschen. Dazwischen gibt es allerdings auch immer wieder solche, denen die Hektik und das mehr an Aufgaben nicht viel auszumachen scheint. Sie nehmens gelassen und strahlen sogar noch Freude und Zuversicht aus.

Woran das liegt hat nun der US Wissenschaftler Ron Palomares herausgefunden. In einer Studie klassifizierte er drei unterschiedliche Stresstypen. Gruppe eins waren die, die sofort mit körperlichen Reaktionen auf Stress reagieren. Die Probanden der zweiten Gruppe merkten zunächst nicht viel von dem Stress oder ignorierten ihn, wurden allerdings dann, als der Stresspegel wieder gesenkt wurde, plötzlich krank oder litten unter Traurigkeit und Erschöpfung und dann gab es noch die dritte Gruppe, deren Mitglieder trotz der hohen Stress-Belastung locker und entspannt blieben.

Palomares führt diese Gelassenheit auf eine grundsätzlich andere Denkweise zurück. “Diese Menschen haben sich Gedanken angeeignet, die ihr Gehirn auf Gelassenheit programmieren, eine Art zu denken, die jeder lernen kann.” Er schließt daraus, dass Gelassenheit der Schlüssel zu einer stablileren Gesundheit und grundsätzlich zu mehr Lebensfreude ist.

Ein paar Tipps von uns, wie Sie Gelassenheit trainieren können:

Lassen Sie es, sich mit anderen zu vergleichen. Sie sind einzigartig. Außerdem führt der neidvolle Blick auf das, was der andere hat, automatisch zu Stress, weil Sie sich unterlegen fühlen.

Verzeihen ist besser als Rache! Forscher haben herausgefunden, dass sich verzeihen positiv auf unseren Organismus auswirkt. Im Gegensatz dazu aktivieren Rachepläne das Stresszentrum!

Denken Sie das Beste von sich! Beobachten Sie mal, wie kritisch Sie sich selbst gegenüber sind. “Man bin ich doof!” ist ein oft gesagter Satz, der nicht gerade von Selbstliebe zeugt. Besser ist, sich Fehler zu verzeihen und sich so oft es geht, selbst für die eigene Leistung zu loben! Sie werden dadurch übrigens automatisch auch besser!

Lassen Sie den Perfektionsanspruch fallen. Perfekt ist nur der Tod!

Zwanghaftes Essverhalten

Monday, August 30th, 2010

Man mag es kaum glauben, aber Essstörungen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen.
Essen oder Nicht-Essen wird mehr und mehr zum Ersatz – Essstörungen ein Ausdruck schwerer seelischer Konflikte, die sich auf der Ebene Nahrungsaufnahme ihre Bühne suchen.

Betroffen sind längst nicht nur Frauen. Auch immer mehr Männer hungern sich die Pfunde in einem ungesunden Maß ab, um dem gängigen Schönheitsideal unserer Zeit zu entsprechen. Oft endet der Versuch jedoch im Jo-Jo – oder im Schlimmsten Fall in einer Störung der Körperwahrnehmung. Man erkennt die körpereigenen Signale nicht mehr, jedes Gramm ist zuviel, selbst wenn die Waage schon anzeigt, dass das Verhältnis von Gewicht und Größe nicht mehr stimmt.

Menschen mit Essstörungen sind dringend auf therapeutische Hilfe angewiesen, denn allein schaffen sie meist den Ausstieg aus dem Teufelskreis nicht.

Teste, ob du betroffen bist und eventuell Hilfe brauchst:

Frage dich, ob du:

  • viel an Essen oder Nichtessen denkst.
  • dein Essen sehr genau planst.
  • nervös wirst, wenn spontane Änderungen deinen Plan durcheinanderbringen.
  • ein schlechtes Gewissen hast, wenn du isst.
  • dich mit Essen beruhigst.
  • gern für andere kochst, aber selbst nichts isst.
  • nicht mehr erkennst, ob du hungrig oder satt bist.
  • dich ständig zu dick fühlst.
  • dich ständig wiegst.
  • meinst, dein Leben wäre besser, wenn du nur dünner wärst.
  • dich nicht gern anschaust, anfasst.

Wenn du mehrere Fragen mit einem eindeutigen Ja beantwortest, kann das schon ein Hinweis darauf sein, dass dein Essverhalten mal unter die Lupe genommen werden sollte.
Lass dich beraten. Es gibt mittlerweile genug Anlaufstellen, wo du dir Hilfe holen kannst.

Dein Körper wird dir dankbar sein.