Archive for the ‘Buchtipp’ Category

Der Weg des Künstlers

Friday, March 11th, 2011

Hat Kreativität in Ihrem Leben Platz? Oder gehören Sie auch zu den Menschen, die sagen, Kreativität das ist nur etwas für die anderen? Halten sich selbst nicht für begabt genug oder finden, dass Kreativität etwas für Spinner und Künstler ist?

Dann wird es Zeit umzudenken, denn Kreativität kann der Schlüssel zu einem mehr an Lebensglück sein. Kreativität bereichert Ihr Leben. Es wird bunter, erfüllter – selbst wenn Sie nicht wie ein Picasso malen oder wie eine Jane Austen schreiben. Darum geht es in dem Buch “Der Weg des Künstlers” auch nicht. Vielmehr geht es um die Lebensfreude, die durch kreative Beschäftigungen in uns geweckt wird.
Julia Cameron hat erkannt, dass wie wichtig das für uns ist und hat ein wunderbares Buch geschrieben, das jedem, der die Kreativität wieder in sein Leben lassen will, Mut macht, motiviert und ihn begleitet.

“Der Weg des Künstlers” ist ein Arbeitsbuch. Ein zwölf Wochen Programm, das Ihnen hilft, alles beiseite zu räumen, was Ihnen bisher den Zugang zu Ihrer Kreativität verstellt hat. Ängste, Schuldgefühle oder ein negatives Selbstbild. Die meisten von uns wurden nie ermutigt, ihre kreative Seite auszuleben. Kinderkram, sinnloser Zeitvertreib, brotlose Kunst – es gibt viele Erfahrungen, die unser kreatives Können ausgebremst haben.

Aber und das ist die gute Nachricht, Kreativität geht nicht verloren. Wir können sie wiederentdecken und für alle Bereiche unseres Lebens nutzen. Egal ob im Job, in der Familie oder Freizeit – kreative Gedankengänge und Handlungen bringen Farbe ins Leben.

Also – fassen Sie sich ein Herz. Besiegen Sie die Angst vor dem weißen Blatt Papier, vor der Leinwand oder dem Klavier. Gestatten Sie sich, noch einmal Anfänger zu sein und dann erfahren Sie, wie befreiend es sein kann, die Zeit in Farben zerfließen zu lassen.

Halt den Mund, hör auf zu heulen…

Tuesday, March 8th, 2011

und lebe endlich!

So der Titel von einem Buch, das in Amerika lange in den Bestsellerlisten der Beratungsliteratur stand. Autor Larry Winget ist erfolgreicher Coach und Speaker und nimmt absolut kein Blatt vor den Mund.

Für ihn steht fest, dass jeder genau das Leben hat, das er haben will. Und dass jedes Jammern und Klagen darüber nur verschwendete Energie ist.
Halt den Mund, hör auf zu heulen… ist kein Selbsthilfebuch im klassischen Sinne. Es wird Ihnen nicht die Seele streicheln und Sie in Ihrer Opfer-Rolle bestätigen. Vielmehr schreit der Autor Sie an, doch endlich mal den Hintern hoch zu kriegen und sich für Ihr Leben wirklich einzusetzen.

Das ist nicht immer angenehm, aber Larry Winget will auch nicht bequem und angenehm sein. Und er will auch nicht, dass Sie ihn mögen. Im Gegenteil. Was Sie von ihm halten, ist ihm so ziemlich egal.

Und vielleicht macht das den Charme dieses Buches aus. Da wird man von einem Menschen gemaßregelt, beschimpft und beleidigt und muss am Ende feststellen, dass Larry Winget natürlich Recht hat mit all dem, was er über Opfer-Rollen und Selbstbetrug sagt. Er bringt es ungeschminkt auf den Tisch und bietet sich sogar noch dafür an, dass man den Frust und Ärger, den man eigentlich auf sich selbst hat, kurzzeitig auf ihn projizieren darf.

Insofern ist es ein unterhaltsames Buch, das den ein oder anderen sicher dazu bringt, endlich den Hintern von der Couch zu erheben und Dinge anzupacken, die schon lange getan werden müssen.
All die anderen werden das Buch wahrscheinlich schon nach den ersten Seiten weglegen.

Scanner und Taucher

Tuesday, March 1st, 2011

Haben Sie Schwierigkeiten, sich zu entscheiden?
Lassen Sie sich nie richtig auf etwas ein, aus Angst, Sie könnten etwas anderes verpassen?
Bringen Sie selten etwas zu Ende?

Falls die Antworten auf alle drei Fragen JA lauten, dann sind Sie nicht unfähig, faul oder unfähig. Nein – Sie gehören einfach zu einer Gruppe von Menschen, die Barbara Sher “Die Scanner” nennt. Menschen mit einem unglaublich großen Potential, tausend Ideen und ungezügelter Lebenslust. Scanner denken anders, Scanner handeln anders. Und gerade da liegt das Problem.

In einer Gesellschaft, die Gradlinigkeit fordert, die keine Schleifen duldet, ecken Scanner ständig an. Im günstigsten Fall bezeichnet man sie allenfalls als unstet. Doch manchmal reicht die Kritik ein Leben lang unter die Gürtellinie, was dazu führt, dass der Scanner sich und sein unerschöpfliches Potential sehr früh schon in Frage stellt.

Bin ich richtig so, wie ich bin? Müsste ich nicht in der Lage sein, mich für eine Sache zu entscheiden?

Schon die Frage nach dem geeigneten Beruf kann für Scanner zur Qual werden. Mal eben schnell etwas auszuprobieren, ist halt in unserer Arbeitswelt schwierig und der ewige Praktikant zu sein – das will niemand. Gleichzeitig ist man umgeben von Tauchern – Menschen, die schon in der fünften Klasse wussten, dass sie Polizist, Krankenschwester oder Verkäufer werden wollen und das auch durchziehen.

Viele Scanner stecken den Kopf in den Sand und lassen sich von ihren Zweifeln und Selbstvorwürfen einfangen.
Dass es allerdings auch anders geht, zeigt Barbara Sher in ihrem Buch : “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.” Ein Buch, geschrieben für alle Menschen, die die Tatsache, dass sie vielleicht anders ticken als der Rest der Welt als Herausforderung annehmen wollen. Denn eins ist klar. Ohne die Scanner mit ihren vielen Ideen, Träumen, Vorstellungen und ihrer unglaublichen Kreativität, wäre diese Welt ziemlich grau.

Wink dem Glück!

Monday, February 7th, 2011

und es winkt dir zurück! So lautet das Geheimnis der japanischen Glückskatze Maneki Neko.
Der Münchner Autor Christopher Weidner ist tief in die Legenden rund um die Glückskatze eingetaucht und verrät in seinem Buch “Die Glückskatzen Philosophie”, wie wir selbst das Glück in unser Leben winken können.

Die Schlüssel-Botschaft des Buches lautet: “Du allein hast es in der Hand, eine Lösung zu finden oder dir deine Träume zu erfüllen. Und alles, was du dazu benötigst, steht dir zur Verfügung: dein Kopf, deine Hand und dein Herz.”
Und noch etwas – es gibt niemals nur eine Lösung, sondern stets eine Fülle an Möglichkeiten. Allerdings nur dann, wenn wir bereit sind, gewohnte Pfade zu verlassen und uns auch mal auf unbekanntes Territorium vorzuwagen.

In Weidners Buch nimmt uns die Glückskatze Mikeh mit auf diese Reise. Verpackt in eine kleine Geschichte zeigt sie uns, wie wir die Essenz erkennen und daraus neue Lösungsansätze kreieren. Sie öffnet uns damit die Tür zu einer traditionellen asiatischen Denkweise und Weisheit und zeigt, wie wir sie erfolgreich in unser Leben integrieren können.

Die “Glückskatzen Philosophie” ist mehr als ein herkömmliches Ratgeberbuch. Es lädt zum Umsetzen und Anwenden ein und gehört mit Sicherheit nicht zu der Lektüre, die – einmal gelesen – dann unbeachtet im Bücherregal einstaubt.

Also – statt auf das Glück zu hoffen oder zu warten, winken Sie es doch lieber zu sich! Mit der Glückskatzen Philosophie klopf es bestimmt bald auch an Ihre Tür!