Archive for the ‘Beziehung’ Category

Wie aus Liebe Freundschaft wird

Monday, February 14th, 2011

Wenn eine langjährige Beziehung in die Brüche geht, bleibt oft ein Scherbenhaufen übrig. Ein Berg auf dem sich unsortiert Unausgesprochenes, Wut, Trauer und Verletzungen türmen. Für viele Menschen ist darum die Vorstellung, zu dem Ex-Partner eine freundschaftliche Beziehung aufrechtzuerhalten, fast undenkbar. Obwohl es sich eigentlich fast jeder wünscht – manchmal allein schon wegen der Kinder.
Doch die wenigsten Paare schaffen es, Liebe in Freundschaft zu verwandeln. Woran das liegt, erklärt Mathias Voelchert, Familienberater und Autor des Buches „Trennung in Liebe“.

Was die meisten Therapeuten in solch einer Situation raten, ist,  dass beide Partner ausreichend Zeit zum Trauern haben, dass sie ihre Beziehung und die eigene Rolle erst aufgearbeitet müssen, bevor eine neue Ebene zwischen den Partnern von einst gefunden werden kann. Oftmals ist das gar nicht möglich und vor allem auch nicht sinnvoll – nämlich dann, wenn die Differenzen zu groß sind und auch die Freundschaft wieder in Streit enden würde.
Denn, wie Psychologen von der University of Connecticut herausgefunden haben, sind Freundschaften nach Trennungen ohnehin wesentlich konfliktreicher als andere.

War Freundschaft vorher ein Teil der Beziehung, muss sie nun ohne die anderen Aspekte der Partnerschaft auskommen, nämlich Sexualität und tiefe emotionale Bindung.

Nun fallen allerdings  Sexualität und Bindung weg und das verwirrt emotional und führt laut Aussage von Forschern zu einer Art Mangelgefühl. Von dem Wunsch, das von dem Expartner noch zu bekommen, muss man sich zunächst lösen – sonst hat die Freundschaft keine Chance. Und das kann eben sehr lange dauern.
Gelingt es allerdings, dann ist solch eine Freundschaft unglaublich bereichernd. Schließlich kennt man sich gut und weiß genau, woran man bei dem anderen ist.

Keine Überraschung!

Friday, February 11th, 2011

Dass kinderlose Paare sich weit weniger in die Wolle kriegen, als Paare mit Nachwuchs ist wohl jedem klar. Meint man doch, die Kinder bieten genug Reibungsfläche, um sich darüber zu zoffen.

Dabei ist das Kind meist nicht der Grund für die Auseinandersetzungen. Am häufigsten streiten Paare über Geld und über “ungerechte” Arbeitsaufteilung. Dass das sekundär natürlich am Ende doch wieder mit den Kindern zu tun hat, darüber sagt die Befragung nichts.

Aber unterm Strich sind genau das die Themen. Seit sich auch die Frauen wieder auf Karriere besinnen wollen oder aus rein wirtschaftlichen Gründen darauf besinnen müssen, gibt es natürlich auch vermehrt Streit über die Arbeitsaufteilung und Kinderbetreuung. Da leisten Frauen nach wie vor den Hauptanteil und das trotz beruflichem Engagement. Natürlich bleibt da so manches auf der Strecke – Zweisamkeit, Zeit für die eignen Bedürfnisse und Wünsche. Am Ende schlägt die Unzufriedenheit darüber und natürlich auch der Stress schneller in Aggressivität um, als den meisten lieb ist.

So kommt es häufiger zum Streit, als bei kinderlosen Paaren – bei denen die Selbstbestimmung und die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen schlichtweg mehr Raum haben.

Paaren mit Kindern sei deshalb geraten, sich gegenseitig um eine faire Teilung der Aufgaben zu bemühen oder, wenn das nicht machbar ist – eine Alternative zu finden, die für beide eine befriedigende Lösung darstellt. Engagieren Sie öfter mal einen Babysitter und dann gehen Sie gemeinsam oder auch mal getrennt aus. Nehmen Sie sich Raum und Zeit für sich selbst. Sie können in der Beziehung nur gut sein – wenn Sie auch zu sich selbst gut sind!

Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst und kommunizieren Sie diese auch gegenüber Ihrem Partner!
Wenn Sie Fragen rund um das Thema Beziehung haben, oder einen Rat benötigen, dann rufen Sie uns an! Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter!

So hält die Liebe – Teil 1

Monday, January 10th, 2011

Allgemein gültige Regeln für eine Beziehung aufzustellen, ist immer schwierig, weil die einzelnen Persönlichkeiten innerhalb einer Beziehung völlig unterschiedlich agieren. Trotzdem – ein paar Grundregeln gibt es dann aber doch, die helfen können, Stabilität in eine Partnerschaft zu bringen, oder sie zu erhalten.

Da wäre zum Beispiel die Sache mit der Überzeugung. Natürlich ist es so, dass wir unterschiedliche Auffasungen oder Einstellungen zu Ereignissen oder Gegebenheiten haben. Das muss auch so sein, denn schließlich sind wir Individuen. Nun kann man natürlich innerhalb der Beziehung seinen Standpunkt darlegen und äußern. Was man aber vermeiden sollte, ist, den anderen überzeugen zu wollen.

Nach dem Motto: “Das siehst du doch auch so Schatz, oder?” setzen wir im schlimmsten Fall den anderen unter Druck oder zwingen ihn, seine eigene Haltung aufzugeben. Das ist für die Beziehung kein guter Weg, da der, der sich anpasst einen Teil seiner Persönlichkeit aufgibt.

Ein anderer wunder Punkt innerhalb einer Beziehung, sind die Fehler und Schwachstellen der Partner. In einer guten Beziehung unterstützt man sich gegenseitig. Da räumt der eine mal schnell die Wohnung auf, weil er weiß, dass der andere den Dreck einfach nicht sieht. Falsch wäre allerdings, es zu tun und sich aber gleichzeitig stets und ständig lauthals darüber zu beklagen, dass man es tun muss, weil der andere so eine Schlampe ist. Wenn das dann auch noch vor Dritten geschieht, ist Stress vorprogrammiert, den niemand hat es gern, vorgeführt zu werden.

Darum: klären Sie das innerhalb Ihrer Beziehung. Finden Sie einen Kompromiss. Sehen Sie auch die eigenen Schwachpunkte und suchen Sie Wege, wie Ihr Partner Sie unterstützen kann, damit das System von Geben und Nehmen ausgeglichen ist.

Treu oder nicht treu?

Monday, December 6th, 2010

In Deutschland geht jeder Zweite fremd. Männer liegen bei dieser Statistik nur leicht vorn – die Frauen haben aufgeholt. Und das obwohl 90 Prozent der Deutschen die Meinung vertreten, dass Treue gut und wichtig ist. Ja was denn nun?

Biologen gehen die Frage seit jeher ganz pragmatisch an und sehen im Fremdgehen schlichtweg eine Art Entlastung. Evolutionsgesteuert handeln wir – Männer, weil sie als Jäger und Sammler erobern müssen. Und Frauen tun es, weil sie begehrt sein wollen.
Und da das  in einer langjährigen Beziehung meist nicht mehr bedient wird, suchen sich Männer und Frauen halt eine andere Plattform um den Urzeit-Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Vernunft rückt in den Hintergrund und macht dem triebgesteuerten Wesen Platz.

Trotzdem – es gibt sie ja, die Treuen. Sind diese Menschen nicht evolutionär programmiert?
Der Berliner Psychotherapeut Wolfgang Krüger hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und ist zu dem Schluss gekommen, dass treue Menschen sich durch ein besonders starkes Persönlichkeitsprofil auszeichnen. Darüberhinaus stehen sie in einem guten Kontakt mit sich selbst und ihrem sozialen Umfeld.

Krüger bezeichnet solche Menschen als “besonders bindungsstark”, was bedeutet, dass sie in der Regel bereits in der Kindheit verlässliche Beziehungen zu Bezugspersonen aufbauen konnten und diese Erfahrung später auf ihr Erwachsenenleben übertragen können.  Dazu kommt eine gewisse innere Stabilität, das Wissen um den eigenen Wert und der gute Kontakt zur inneren Stimme. Treue Menschen ziehen aus ihrer Partnerschaft eine Lebensstabilität, die ihnen Kraft gibt, Lebensschwerpunkte und -ziele  zu setzen und letztendlich auch zu verwirklichen. Dazu kommt, dass sich diese Lebensziele mit denen des Partners decken, was zu einem ausgesprochen starken Wir-Band wird. Das bedeutet natürlich nicht immer eitel Sonnenschein – jedoch genug Beziehungsstabilität, auf die das Paar in Krisenzeiten bauen kann.

Düsseldorfer Tabelle

Wednesday, December 1st, 2010

Trennen sich Eltern – egal ob vorher verheiratet oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebend,muss dem Elternteil, bei dem das Kind wohnt, vom anderen Elternteil für das Kind Unterhalt gezahl werden. Dabei gelten folgende Sätze:

Monatliches Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen Alter des Kindes in Jahren
0–5 6–11 12–17 ab 18
bis 1.500 225 272 334 304
1.501–1.900 241 291 356 329
1.901–2.300 257 309 377 353
2.301–2.700 273 327 398 378
2.701–3.100 289 345 420 402
3.101–3.500 314 374 454 441
3.501–3.900 340 404 488 480
3.901–4.300 365 433 522 519
4.301–4.700 390 462 556 558
4.701–5.100 416 491 590 597
ab 5.101 nach den Umständen des Falles

* Alle Beträge in Euro, monatlicher Zahlbetrag nach Abzug des ­jeweiligen ­Kindergeldanteils (halbes ­Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld ab 18 Jahren). Für das 1. und 2. Kind beträgt das Kindergeld derzeit 184 Euro. Quelle: OLG Düsseldorf; Anhang zur Düsseldorfer Tabelle

Ab dem 1. Januar 2011 gibt es bei der Unterhaltszahlung einige Veränderungen:

Berufstätige, die Unterhalt an Kinder unter 21 Jahren zahlen müssen, dürfen künftig 950 (bisher 900) Euro des Einkommens als „notwendigen Eigenbedarf“ behalten.
Bei arbeitslos gemeldeten Zahlvätern oder -müttern oder Nichtberufstätigen, gilt die bisherige Grenze von 770 Euro weiter.
Bei volljährigen Kindern steigt der Eigenbehalt des zahlenden Elternteils von 1100 auf 1150 Euro.
Wer dem geschiedenen Partner bzw. der Mutter oder dem Vater eines nichtehelichen Kindes Unterhalt zahlen muss, darf 1050 (bisher 1000) Euro behalten.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, in der Trennungsphase eine Beratungsstelle aufzusuchen, um die Unterhaltsansprüche für das Kind oder gegebenenfalls auch gegenseitige Unterhaltsansprüche zu klären.
Das spart unnötige Streitereien.
Die Jugendämter zahlen auch einen sogenannten Unterhaltsvorschuss, sollte der ehemalige Lebenspartner die Zahlung verweigern oder sie aus anderen Gründen aussetzen.

Unabhängig von allen finanziellen Punkten, die geklärt werden müssen, bedeutet ist Trennung für alle Beteiligten eine große Belastung. Lassen Sie sich auf jeden Fall unterstützen! Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen, um Rat zu fragen oder sich auch einfach mal “nur auszuheulen”. Wir sind gern für Sie da!

Wieviel Ehrlichkeit muss sein?

Thursday, November 25th, 2010

Sie stehen am Beginn ihrer Beziehung, der Himmel hängt voller Geigen, die rosarote Brille sitzt und plötzlich platzt es aus ihm heraus: “Schatz, ich hatte vor dir schon einmal Sex mit einem Mann.”

Wumm. Das sitzt. Plötzlich sieht die Welt nicht mehr so rosarot aus. Im Gegenteil. Plötzlich ranken sich allemöglichen Fragen um die Himmelsgeigen. Wird er das noch einmal tun? Ist er schwul? Bin ich richtig für ihn? Spielt er nur mit mir? Und und und. Schnell kommen die Selbstzweifel und ein Misstrauen schleicht sich ein.

Wäre es vielleicht am Ende besser gewesen, man hätte nichts davon gewusst?

Das mit der Ehrlichkeit in einer Beziehung ist eine Gratwanderung. Stellen Sie sich doch nur mal vor, Sie würden oben ehrlich offengelegte Wahrheit, erst einige Jahre später von einem Dritten erfahren. Wie würde sich das anfühlen?

Also besser, als sich in Selbstzweifeln oder Vorwürfen zu verlieren, wäre, den Stier bei den Hörnern zu packen, für die Offenheit zu danken und sich dann darüber auszutauschen, welche Erwartungen jeder von Ihnen an die Beziehung hat. Fragen Sie ihn ruhig, ob er bisexuell ist oder ob das damals nur geschah, um mal das Ufer zu wechseln und zu fühlen, wie das ist.
Wichtig ist, dass Sie die Entscheidungsgewalt bei sich behalten. Wägen Sie ab.

Kann ich und will ich mit dieser Wahrheit leben? Kann ich mir gegebenenfalls vorstellen, mit einem Mann zu leben, der sich auch von anderen Männern angezogen fühlt?

Das gleiche gilt natürlich auch andersherum, denn nicht nur Männer haben Geheimnisse beziehungsweise ein Vorleben. Wenn Sie Ihren Partner wirklich lieben und Ihre Beziehung auf feste Füße stellen wollen, dann ist Ehrlichkeit wichtig. Damit geben Sie dem anderen die Chance, auf seine Art zu entscheiden.

Streit in der Weihnachtszeit

Monday, November 22nd, 2010

Obwohl die Adventszeit und das Weihnachtsfest von der Sache her wohl eher besinnlich, still und entspannend sein sollen, ist in der Realität für viele Paare meist genau das Gegenteil der Fall.
Hektisch laufen wir durch die Läden, um mit einem unguten Gefühl viel Geld für Geschenke auszugeben. Schon Monate vorher wird beraten, welche Familie an welchem Tag besucht wird, oder wann wer kommen darf.

Bestimmen seine die Rituale seiner Familie das Fest oder werden die Traditionen ihrer Familie am Leben gehalten?

Viele Fragen, viel Stress, oft Streit. Am Ende können wir die besinnliche Zeit nicht genießen, sondern kriegen uns spätestens beim Schmücken des Weihnachtsbaumes in die Wolle, weil die Lichterkette nicht brennt und kein Geschäft mehr geöffnet hat, um Ersatz zu besorgen. Alle Jahre wieder…

Wie kann man dem Stress und dem Streit entgehen? Am besten, in dem Sie sih zunächst einmal für sich allein vorher überlegen, wie das Fest ablaufen soll. Was wünschen Sie sich? Ein Familienfest, oder wollen Sie die Tage lieber am Strand in der wärmenden Sonne weitab von jeglichem Weihnachtsgetue verbringen?

Seien Sie ehrlich zu sich selbst und zu ihrem Partner, wenn Sie sich dann gemeinsam hinsetzen und planen. Niemandem ist genützt, wenn Sie sich beim Familien-Fest volllaufen lassen, weil Sie die Sippe nicht ertragen. Andersherum sind Sie auch am Strand deplatziert, wenn Ihnen eigentlich der Sinn nach Weihnachtsgans und “Kling Glöckchen klingelingeling” steht.

Finden Sie einen Kompromiss. Achten und respektieren Sie den Wunsch des anderen und erfinden Sie Ihr ganz persönliches Weihnachtsfest. Auch wenn Sie Gefahr laufen, von der Restfamilie schräg beäugt zu werden, denken Sie immer daran, dass es Ihr Fest ist und Sie auch die Regeln “Fest-legen”. Schaffen Sie Ihre eigenen Rituale, damit reduzieren Sie das Streitpotential erheblich.

Spirituelle Lebensberatung

Wednesday, November 3rd, 2010

Wenn du auf unserer Seite “Spirituelle Lebensberatung” gelandet bist, fragst du dich vielleicht, wie wir dir bei deinen aktuellen Problemen helfen können und welche Kosten auf dich zukommen.

Zunächst einmal ist es so, dass du, wenn du unsere Hotline anrufst, mit einem ausgebildeten Coach, mit langjähriger Berufserfahrung verbunden wirst. Du schilderst ihm oder ihr kurz dein Anliegen und erhälst direkt die Hilfe oder Beratung, die du brauchst. Da wir ohne Operator und Warteschleife wirklich ausschließlich die Verbindungsminuten abrechnen, zahlst du nicht mehr, als das, was du auch sonst bei jeder normalen Face to Face Beratung für Selbstzahler entrichten müsstest.

Natürlich ist uns bewusst, dass es bei einer spirituellen Lebensberatung vorrangig auch um das Vertrauen geht, das man in den Berater haben muss. Sei sicher, dass wir diesem Anspruch genügen und auch in akuten Problemsituationen zu helfen wissen.

Wir leben in einer schwierigen Zeit. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, sodass es manchmal schwer fällt, seine Probleme mit anderen Menschen zu besprechen, um neuen Mut zu fassen oder Lösungen zu finden. Und genau dort setzen wir an. Spirituelle Lebensberatung ist eine BeratungsHotline, die dir den Raum gibt, den du brauchst.

Hier kannst du deine Sorgen und Nöte besprechen und gemeinsam mit deinem Coach neue Wegen zu mehr Lebensglück, Fülle und Wachstum finden. Hier sitzen professionelle Berater am Telefon, die auf Telefoncoaching spezialisiert sind und dich nicht mit unnötigem Gefasel in der Leitung halten.

Teste uns. Deine “Spirituelle Lebensberatung” führt dich durch Krisen, bietet dir die Schulter zum Anlehnen und steht dir mit Rat und Tat zur Seite, wenn du das Gefühl hast, in einem Loch zu stecken. Egal ob Beziehungsprobleme, Jobwechsel oder Selbstbewusstseinsmangel – ruf an und lass dich von unseren Experten unterstützen!

Partner fürs Leben

Tuesday, November 2nd, 2010

Obwohl unser allgemeiner Lebenswandel eigentlich dagegen etwas anderes zeigt – Studien und Umfragen belegen immer wieder, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen die eine große Liebe wünschen. Einen einen Traumpartner, mit dem man sein Leben lang Freud und Leid teilt.

Daher sind die  Erwartungen an eine Beziehung hoch und manchmal wirft man wegen Kleinigkeiten das Handtuch und versucht bei der oder dem nächsten sein Glück. Dabei gibt es eindeutige Zeichen, die darauf hindeuten, dass eine Beziehung das Potential für mehr als nur ein Wochenende hat.

Schau dir den Menschen an deiner Seite genau an. Wenn du dir vorstellen kannst, mit ihm auch in zehn oder zwanzig Jahren noch zusammen zu sein, dann ist das eine gute Basis. Manchmal können wir uns das eben nicht vorstellen und dann ist der Partner in der Regel auch nicht geeignet für eine lebenslange Bindung.

Schmiedet ihr gemeinsam Pläne? Und du hast ein gutes Gefühl dabei? Prima. Gemeinsam in dieselbe Richtung zu planen, deutet auf ein längeres Glück hin.
Bist du nur auf Friede-Freude-Eierkuchen-Zweisamkeit aus? Soll dich dein Partner glücklich machen? Dann Vorsicht. Damit überforderst du ihn glatt. Sorge selbst für dich, dann ist alles, was dein Partner dir gibt, ein Geschenk obendrauf.

Wenn deine Freunde und die Freunde deines Partners oder der Partnerin zusammenwachsen, dann ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass ihr gut zusammen passt.

Ebenso ein Zeichen sind die kleinen und großen Gesten. Wer liebt, der gibt gern. Kleine Aufmerksamkeiten, sei es eine kleine SMS Botschaft, ein Blumenstrauß oder etwas anderes, worüber der Partner sich freut. Hält dieses Gefühl, dem anderen etwas Gutes tun zu wollen an, dann kann man sicher sein, dass man liebt!

Wut tut gut

Wednesday, October 27th, 2010

Haben Sie auch schon gehört, dass es hilfreich und gesund ist, seinen Ärger rauszulassen, also Dampf abzulassen? Türenknallen, wutentbrannt mit allem schmeißen, was greifbar ist oder das Telefon durch die Gegend schmeißen?Vergessen Sie es. Seiner Wut Luft zu machen, macht es nur schlimmer und verstärkt sie. Lernen Sie stattdessen, sich “richtig” zu ärgern. Dann leben Sie länger, gesünder und kommen mit Sicherheit eher an Ihre Ziel.
Ziellose Wutanfälle potenzieren den Ärger eher, als dass sie ihn lindern.Sicher ist unterdrückter Ärger nicht das Mittel der Wahl. Im Gegenteil: fressen wir Wut in uns hinein, drohen Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck oder Magengeschwüre. Wutanfälle sind jedoch weitaus schädlicher für die Gesundheit, weil der Ärger und Frust innerlich weiter kocht. So schadet die Wut der Gesundheit: Der Körper wird in Dauer – Alarmbereitschaft versetzt, produziert ständig Adrenalin und ist angespannt.
Diese Symptome halten lange an und schwächen am Ende unser Immunsystem. Wer ständig Wut im Bauch hat, zeigt fehlende Selbstsicherheit. Wut zeigt Angst vor Kontrollverlust und eine gewisse Hilflosigkeit. Sie führt in ihrer aggressiven Form selten zum Ziel, sondern schreckt eher ab.

Darum, statt wütend ziellos um sich zu schlagen, sollten Sie lieber die Kraft, die in der Wut steckt, für Veränderungsprozesse nutzen.
Wenn Sie also das nächste Mal merken, dass Wut in Ihnen aufsteigt, versuchen Sie inne zu halten. Atmen Sie durch, zählen Sie bis zehn oder verlassen Sie kurz den Ort des Geschehens. Es ist enorm wichtig, dass Sie die andere Person nicht zum Prellbock Ihrer Emotionen machen. Analysieren Sie stattdessen, wo denn nun das eigentliche Problem liegt. Suchen Sie nach Lösungen,äußern Sie ruhig auch mal Ihren Unmut, aber bleiben Sie auf Augenhöhe.
Gut ist, sich eine Strategie zurechtzulegen, wie Sie zukünftig solche Situationen meiden können. Dass kann zum Beispiel sein, rechtzeitig und in angemessener Form die eigene Unzufriedenheit zu äußern und nicht bis zum großen Knall zu warten.