Archiv für die Kategorie ‘Beruf’

Ausbildung in Psycho-Physiognomik

Freitag, 25. Februar 2011

Die Potsdamer Schule für Heilpraktik und Klassische Homöopathie – SCOLA ASCLEPIA – bietet seit etwa 1,5 Jahren eine “neue” Ausbildung in Psycho-Physiognomik an.

Diese faszinierende Lehre gibt uns die Möglichkeit zu “lesen”, was uns und unseren Mitmenschen “ins Gesicht geschrieben steht”.  Auf diese Weise lernen wir Potenziale, Talente und Anlagen zu erkennen, bzw. auch Schwachpunkte, die wir fördern können.

Psycho-Physiognomik ist angewandte Menschenkenntnis und erweitert enorm unsere Möglichkeiten in der beruflichen und privaten Kommunikation. Sie fördert mehr Verstehen des Gegenübers und damit unser positives Miteinander.

Im beruflichen Feld hilft Psycho-Physiognomik besonders UnternehmerInnen und Führungskräften bzw. allen, die viel mit Menschen arbeiten, Potenziale der MitarbeiterInnen zu erkennen, die Menschen an den “richtigen” (das heißt ihnen möglichen) Stellen zu fordern, sie andererseits zu fördern und zu motivieren.

Immer geht es darum, nicht vorschnell zu urteilen, sondern vielmehr um ein einfühlendes, respektvolles Beobachten und Erkennen nicht nur einzelner Aspekte, sondern der Gesamtheit des Menschen.

Das muss natürlich geübt werden!

In Deutschland hat Frau Wilma Castrian die Physiognomik in den letzten 50 Jahren stark geprägt.
Scola Asclepia ist stolz, drei ihrer SchülerInnen im Team zu haben! Damit ist eine kompetente Ausbildung auf allen Ebenen gesichert.

Scola Asclepia möchte Sie sehr herzlich zu folgenden Veranstaltungen einladen:

Nachmittag der offenen Tür am 27.02.2011,  ab 14.30 (ca. 17.30 mit Beitrag zur Physiognomik)

“Schnupper-Seminar” mit Arash Asadi am 19./20.03.2011, jeweils 10-17 Uhr (110 bzw. 125 Euro p.P.)

Tipps gegen Prüfungsstress

Samstag, 15. Januar 2011

Viele von uns kennen die Situation. Man steht vor einer Gruppe oder einer Kommission und soll etws präsentieren oder eine Prüfung ablegen. Und plötzlich passiert es. Die Hände werden nass, der Puls rast und im Kopf herrscht absolute Leere. Es scheint unmöglich, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen und manch einer musste schon die leidvolle Erfahrung machen, dass die Blockade anhält und man mit Pauken und Trompeten durchfällt.

Prüfungsangst und Prüfungsstress sind weit verbreitet und rings um dieses Phänomen ranken sich viele Angebote, die Hilfe versprechen. Ob nun Prüfungs-Coaching, Hypnose oder NLP – all das kann helfen, Prüfungsangst zu minimieren – ganz los werden wir sie nie, denn der Stress vor einer Prüfung hat auch die positive Funktion, dass wir in “Alarmbereitschaft” sind und im positiven Sinne wachsamer und aufmerksamer. Leider ist die Schwelle zum Dysstress schnell überschritten und der bewirkt genau das Gegenteil. Die rechte und linke Gehirnhälfte kooperieren nicht mehr, sodass der Denkprozess im wahrsten Sinne des Wortes unterbrochen ist.

Hilfe verspricht eine ganz simple Methode, wie amerikanische Wissenschaftler jetzt herausfanden. Bringt man vor der Prüfung seine Ängste und Sorgen aufs Papier, reduziert das den Stress deutlich und man kann entspannter in die Prüfung gehen.

Die Wissenschaftler rund um die Psychologin Sian Beilock nehmen an, dass das Aufschreiben der Ängste wertvolle Hirnkapazität freigibt. „Das Schreiben vor einer Prüfung ebnete das Feld, so dass jene Studenten, die während der Examen am ängstlichsten waren, ihre Ängste überwinden und ihr volles Potential erreichen konnten“, so Beilock.

Also bevor Sie in die nächste Prüfung gehen, schreiben Sie auf, welche Ängste Sie quälen und lassen Sie sie damit hinter sich!

Selbstüberschätzung als Erfolgsschlüssel

Donnerstag, 11. November 2010

Warum schaffen es so wenige Frauen in die Führungsetagen der Konzerne? Amerikanische Wissenschaftler glauben nun den Grund gefunden zu haben. Männer überschätzen die eigene Leistung und haben auch klein Problem damit, sich selbst ins rechte Licht zu rücken, auch wenn sie um wissen, dass sie eigentlich nur Mittelmaß sind.

Mit den Ergebnissen dieser US-Studie räumen die Forscher rund um Ernesto Reuben von der Columbia University mit einem alten Irrglauben auf. Es ist nicht so, dass die Frauen den Konkurrenzkampf scheuen oder die Männer gezielt Frauen diskrimminieren, um sich eine bessere Position zu verschaffen. Nein – sie sind einfach nur besser darin, ihre Leistungen so aufzubauschen, dass ihnen das einen Vorteil bringt.

Während die Frauen in einem Testschritt  ihre tatsächliche Leistung um rund 15 Prozent besser darstellten, mogelten die Männer ihre Fähigkeiten um 30 Prozent besser.
Für die Wirtschaft kann das nur bedeuten – wenn Unternehmen daran interessiert sind, mehr Frauen in den Führungsetagen zu haben, müssen objektiv, messbare Leistungskriterien bei den Auswahlverfahren eingesetzt werden. Damit würden die Aufstiegschancen für Frauen deutlich erhöht.

Denn dass Frauen sehr wohl hervorragende Führungspersönlichkeiten sind, beweisen die wenigen, die bis an die Spitze gelangt sind. Es gibt übrigens einen deutlichen Trend, der sich abzeichnet. Mehr und mehr jüngere Frauen rücken in Spitzenpositionen auf.

Und – weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleinen Unternehmen tätig. Mehr als ein Viertel der Führungspositionen in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten sind mit Frauen besetzt. Doch schon bei Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten ist es nur noch jeder siebte Chefsessel, auf dem eine Frau sitzt.

Spirituelle Lebensberatung

Mittwoch, 03. November 2010

Wenn du auf unserer Seite “Spirituelle Lebensberatung” gelandet bist, fragst du dich vielleicht, wie wir dir bei deinen aktuellen Problemen helfen können und welche Kosten auf dich zukommen.

Zunächst einmal ist es so, dass du, wenn du unsere Hotline anrufst, mit einem ausgebildeten Coach, mit langjähriger Berufserfahrung verbunden wirst. Du schilderst ihm oder ihr kurz dein Anliegen und erhälst direkt die Hilfe oder Beratung, die du brauchst. Da wir ohne Operator und Warteschleife wirklich ausschließlich die Verbindungsminuten abrechnen, zahlst du nicht mehr, als das, was du auch sonst bei jeder normalen Face to Face Beratung für Selbstzahler entrichten müsstest.

Natürlich ist uns bewusst, dass es bei einer spirituellen Lebensberatung vorrangig auch um das Vertrauen geht, das man in den Berater haben muss. Sei sicher, dass wir diesem Anspruch genügen und auch in akuten Problemsituationen zu helfen wissen.

Wir leben in einer schwierigen Zeit. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, sodass es manchmal schwer fällt, seine Probleme mit anderen Menschen zu besprechen, um neuen Mut zu fassen oder Lösungen zu finden. Und genau dort setzen wir an. Spirituelle Lebensberatung ist eine BeratungsHotline, die dir den Raum gibt, den du brauchst.

Hier kannst du deine Sorgen und Nöte besprechen und gemeinsam mit deinem Coach neue Wegen zu mehr Lebensglück, Fülle und Wachstum finden. Hier sitzen professionelle Berater am Telefon, die auf Telefoncoaching spezialisiert sind und dich nicht mit unnötigem Gefasel in der Leitung halten.

Teste uns. Deine “Spirituelle Lebensberatung” führt dich durch Krisen, bietet dir die Schulter zum Anlehnen und steht dir mit Rat und Tat zur Seite, wenn du das Gefühl hast, in einem Loch zu stecken. Egal ob Beziehungsprobleme, Jobwechsel oder Selbstbewusstseinsmangel – ruf an und lass dich von unseren Experten unterstützen!

Wut tut gut

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Haben Sie auch schon gehört, dass es hilfreich und gesund ist, seinen Ärger rauszulassen, also Dampf abzulassen? Türenknallen, wutentbrannt mit allem schmeißen, was greifbar ist oder das Telefon durch die Gegend schmeißen?Vergessen Sie es. Seiner Wut Luft zu machen, macht es nur schlimmer und verstärkt sie. Lernen Sie stattdessen, sich “richtig” zu ärgern. Dann leben Sie länger, gesünder und kommen mit Sicherheit eher an Ihre Ziel.
Ziellose Wutanfälle potenzieren den Ärger eher, als dass sie ihn lindern.Sicher ist unterdrückter Ärger nicht das Mittel der Wahl. Im Gegenteil: fressen wir Wut in uns hinein, drohen Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck oder Magengeschwüre. Wutanfälle sind jedoch weitaus schädlicher für die Gesundheit, weil der Ärger und Frust innerlich weiter kocht. So schadet die Wut der Gesundheit: Der Körper wird in Dauer – Alarmbereitschaft versetzt, produziert ständig Adrenalin und ist angespannt.
Diese Symptome halten lange an und schwächen am Ende unser Immunsystem. Wer ständig Wut im Bauch hat, zeigt fehlende Selbstsicherheit. Wut zeigt Angst vor Kontrollverlust und eine gewisse Hilflosigkeit. Sie führt in ihrer aggressiven Form selten zum Ziel, sondern schreckt eher ab.

Darum, statt wütend ziellos um sich zu schlagen, sollten Sie lieber die Kraft, die in der Wut steckt, für Veränderungsprozesse nutzen.
Wenn Sie also das nächste Mal merken, dass Wut in Ihnen aufsteigt, versuchen Sie inne zu halten. Atmen Sie durch, zählen Sie bis zehn oder verlassen Sie kurz den Ort des Geschehens. Es ist enorm wichtig, dass Sie die andere Person nicht zum Prellbock Ihrer Emotionen machen. Analysieren Sie stattdessen, wo denn nun das eigentliche Problem liegt. Suchen Sie nach Lösungen,äußern Sie ruhig auch mal Ihren Unmut, aber bleiben Sie auf Augenhöhe.
Gut ist, sich eine Strategie zurechtzulegen, wie Sie zukünftig solche Situationen meiden können. Dass kann zum Beispiel sein, rechtzeitig und in angemessener Form die eigene Unzufriedenheit zu äußern und nicht bis zum großen Knall zu warten.

Gehaltspoker

Freitag, 15. Oktober 2010

Um mehr Gehalt zu bitten, ist für jeden Angestellten eine große Herausforderung. Obwohl man weiß, dass die eigene Leistung einen höheren Geld-Gegenwert verdient hat, zögern doch viele Menschen, den Schritt zu wagen und einen Gehaltszuschlag zu fordern.
Zum einen liegt es natürlich daran, dass wir grundsätzlich Angst vor Zurückweisung haben. Was könnte der Chef denken? Spiele ich mich mit meiner Forderung ins Abseits? Ist mein Wunsch anmaßend? – all das sind Fragen, mit denen wir uns bewusst oder unbewusst beschäftigen, wenn das Thema Gehaltserhöhung ansteht.
Damit aus diesen Zweifeln keine Stolpersteine werden, ist es notwendig, sich auf das Gehalts-Gespräch gut vorzubereiten.
Erfolgreich mehr Gehalt zu verhandeln, gelingt nur dann, wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie zwar “gefühlt” auf einer Bitt-Position stehen, eigentlich aber lediglich einen adäquaten Gegenwert für Ihre erbrachte Leistung einfordern. Das ist Ihr gutes Recht und wenn Sie diese Einstellung ausstrahlen, befinden Sie sich automatisch auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber.
Es lohnt sich allerdings, genau zu wissen, in welcher wirtschaftlichen Lage sich Ihr Unternehmen befindet. Hochzeiten sind für Gehaltsforderungen natürlich besser geeignet, als Zeiten, in denen das Unternehmen nicht so gute Zahlen schreibt.
Vergleichen Sie vorab Gehälter. Wo liegen Sie mit Ihrem derzeitigen Gehalt? Hilfe finden Sie unter anderem bei destatis.de der Seite des Statistischen Bundesamts. Auf Basis dieser Zahlen können Sie sich nun ein Ziel stecken. Gut ist, eine Untergrenze festzulegen. Bis wohin geht Ihr Verhandlungsspielraum. Bleiben Sie dann auch konsequent dabei.
Für das Gespräch selbst ist es wichtig, dass Sie a) immer sachlich bleiben und b) Ihre Argumentationskette nicht mit persönlichen Dingen wie: alles wird teuer, die Kinder benötigen so viel oder Ähnlichem aufbauen.
Halten Sie Augenkontakt, üben Sie sich in der Technik des Spiegelns und sollten Sie trotzdem nicht ans Ziel kommen, dann erklären Sie ruhig, dass Sie sich in einem halben Jahr wieder melden.gehältervergleich,

Entscheiden

Montag, 20. September 2010

Soll ich oder soll ich nicht? Wie entscheide ich mich richtig?
Kaum etwas fällt uns so schwer, wie eine Entscheidung zu treffen.

Soll ich dies oder das kaufen? Soll ich mich trennen oder doch lieber bleiben? Soll ich meinen Beruf wechseln oder die nächsten Jahre in der Firma bleiben?

Unser ganzes Leben und damit jeder einzelne Tag ist von vielen Entscheidungen geprägt. Oft finden wir unbewusst eine Antwort ohne das wir großartig darüber nachdenken. Schon morgens aufzustehen, ist die Entscheidung, nicht im Bett zu bleiben.

Wir kommen schlichtweg nicht drumherum, Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn ich hadere und mich nicht so richtig entscheiden kann?
Wer oder was bringt mir Entscheidungshilfen und erleichtert mir damit den Entscheidungsprozess?

Letztendlich müssen wir jede Entscheidung selbst treffen, aber es gibt ein paar Tipps, wie man schneller zu einem Ergebnis kommt.

Fragen Sie sich, welche Konsequenzen ihre Entscheidung hat. Geht es hier um Leben oder Tod? Können Sie anderen oder sich selbst schaden? Wenn nicht, dann nehmen Sie die Luft raus – denn eine Fehlentscheidung bedeutet nicht das Ende der Welt. Schon allein diese Einstellung befreit und macht den Weg zur Lösung frei.

Erstellen Sie ein Plus/Minus Liste für alle Alternativen. Möglichst schriftlich!

Besprechen Sie das Thema mit Freunden. Aber lassen Sie sich nicht von zu vielen Meinungen verwirren.

Setzen Sie sich eine deadline, bis wann die Entscheidung getroffen sein soll. Und vor allem: beenden Sie, nachdem Sie sich entschieden haben das Gedankenkarusell. Sagen Sie sich innerlich: “Stopp – das ist entschieden!”

Hadern Sie nicht mit einer Entscheidung, die sich im nachhinein vielleicht als nicht so passend herausstellt. Manchmal braucht es eine längere Zeitstrecke, um die wirklichen Auswirkungen zu erkennen und schon oft hat sich eine Entscheidung, die als “falsch” bezeichnet wurde, nach längerer Zeit als goldrichtig herausgestellt.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Donnerstag, 09. September 2010

Sexuelle Belästigung ist immer wieder ein Thema und macht auch vor Prominenz nicht halt. Das zeigen aktuell die Fälle von Ex-HP Manager Hurd und Britney Spears.

Hurd erklärte nachdem ihm eine ehemalige PR Frau sexuelle Belästigung unterstellte hatte, sofort seinen Rücktritt. Sie verklagte ihn nicht, sondern willigte in einen Vergleich ein. Anders bei Britney Spears. Sie wird von ihrem Ex-Leibwächter beschuldigt, ihn sexuell belästigt zu haben. Nun hat er in Los Angeles Klage gegen die Sängerin und Popikone eingereicht und es wird zu einem Prozess kommen.

Spannend ist in dem Zusammenhang immer wieder die Frage, wo denn genau die Grenze zwischen einer netten Flunkerei oder einem Flirt und sexueller Belästigung verläuft? Ab wann sagt man: Ich wurde sexuell belästigt und vor allem, ab wann kann man sich gegen sexuelle Belästigung wehren?

Generell können Sie eindeutiges Hinterherpfeifen, auffälliges Anstarren, anzügliche Bemerkungen mit sexuellem Inhalts, direkte körperliche Berührungen, das Aufdrängen sexueller Handlungen, unerwünschte Einladungen mit eindeutigen Inhalten, das Zeigen pornografischer Darstellungen, Androhung beruflicher Nachteile bei sexueller Verweigerung oder das Versprechen von Vorteilen bei sexuellem Entgegenkommen und natürlich Vergewaltigung als Tatbestand der sexuellen Belästigung verstehen.

Wie Sie eine Handlung einordnen, hängt natürlich davon ab, wo Ihre ganz persönliche Grenze liegt. Scheuen Sie sich nicht, sich an den Betriebsrat, den oder die Gleichstellungsbeauftragte oder an eine höhergestellte Person innerhalb des Betriebes zu wenden, wenn Sie sich belästigt fühlen. Sie haben immer das Recht, sich zu wehren, wenn Sie das Gefühl haben, dass ein anderer Mensch Ihnen zu nahe kommt oder Sie herabsetzt.

Äußern Sie auf jeden Fall klar und deutlich, dass Sie sich belästigt fühlen und drohen Sie auch mit Konsequenzen im Wiederholungsfall. Machen Sie sich Notizen mit Datum, falls es öfter vorkommt.
Und vor allem: keine falsche Scham. Nehmen Sie sich und das was Sie empfinden ernst!

Das liebe Geld

Dienstag, 07. September 2010

Macht viel Geld glücklich? Leben Menschen, die Millionen auf ihren Konton haben, zufriedener als der kleine Angestellte, der am Ende des Monats rechnen muss?

Ja – Geld kann glücklich machen. Keine Frage. Finanzieller Druck bedeutet Stress und schadet letztendlich der Gesundheit. Nur ist es denn beim Thema Geld so, dass viel auch viel hilft?
Nein. Amerikanische Wissenschaftler haben versucht, herauszufinden, wo die Schwelle ist, die Obergrenze – also genau der Punkt, wo mehr auch nicht glücklicher und zufriedener macht.

Dazu werteten der Psychologe Daniel Kahneman und sein Kollege Angus Deaton von der Princeton University 450.000 Fragebögen des Gallup-Healthways Well-Being Index aus.
Gefragt wurde praktisch täglich nach dem gefühlten Glück. Auf einer Skala von null bis zehn machten die Teilnehmer ihre Kreuzchen und machten zudem noch Angaben zu ihrem allgemeinen Wohlbefinden – sprich Stress, Ärger, Traurigkeit oder den kleinen und großen Glücksmomenten. All diese Angaben setzen die Forscher ins Verhältnis zu dem Einkommen der Teilnehmer und so kam es zu dem ziemlich eindeutigen Ergebnis:

58.000 Euro im Jahr reichen für das Glücksgefühl – mehr Geld hat kaum Einfluss auf das individuelle Glücksempfinden.

Das sind umgerechnet rund 159,00 Euro pro Tag – Wochenenden und Feiertage mit eingerechnet. Ein Verdienst, von dem viele Menschen ihr Leben lang nur träumen werden.

Dabei gibt es durchaus Wege und Möglichkeiten, sein Einkommen zu verbessern. Es ist erstaunlich, dass es oft nicht an Chancen mangelt, sondern an der Einstellung zum Geld.
In diesem Zusammenhang spielen innere Muster oder Glaubenssätze eine prägende Rolle. Wenn ich der Meinung bin, dass “Geld stinkt” oder “Reiche arrogant und überheblich” sind, dann werde ich unbewusst meinen eigenen Reichtum boykottieren.

Geld hat auch viel mit dem eigenen Selbstwert zu tun. Der Satz: “Jemand verkauft sich unter Wert.” bringt das zum Ausdruck.

Mehr Zeit für Familie

Dienstag, 31. August 2010

Betrachtet man die Ergebnisse jüngster Studien, zeigt sich ein deutlicher Trend ab. Privatleben und Familie nehmen einen höheren Stellenwert vor Karriere ein.
Heutzutage sind offensichtlich immer weniger Menschen sind bereit, ihr Familienleben gegen Arbeitsstunden zu tauschen.
Vor allem bei Vätern wächst der Wunsch, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Auf der anderen Seite allerdings möchten Frauen wieder mehr als nur in Teilzeit arbeiten. So jedenfalls stellt sich das Ergebnis des Monitors Familienleben 2010 dar, das vom Umfrageinstitut Allensbach für das Familienministerium erstellt wurde.
So sind Themen wie Familie und Beruf den Deutschen im Moment wichtiger als eine Steuersenkung oder die Gesundheitsreform.
Familienministerin Kristina Schröder formulierte es bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse in Berlin so: “Zeit ist die Leitwährung einer modernen Familienpolitik”.

In der Umfrage gaben 78 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Bereich Familie sehr wichtig ist. Und damit liegen Arbeit mit 41 Prozent und Freundeskreis mit 45 Prozent deutlich dahinter.

Leider hat die Politik noch immer nicht auf das wachsende Bedürfnis der Menschen reagiert. Für Frauen ist es nach wie vor ein Drahtseilakt, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Das gaben immerhin 63 Prozent aller Befragten, bei Müttern von kleinen Kindern oder Jugendlichen sogar 72 Prozent an.
Sie wünschen sich für Schulen und Kindergärten flexiblere Betreuungszeiten. Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen stehen ebenfalls hoch oben auf der Wunschliste.

Schröder verurteilte bei der Vorstellung der Studie die bisher in Unternehmen herrschende “familienfeindliche Präsenzkultur”. Ihr Anliegen: Arbeit soll künftig nach ihrer Qualität bewertet werden und nicht nach der Zahl der geleisteten Stunden.

Passend dazu startet im Herbst – initiiert vom Familienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag die Initiative “Flexible Arbeitszeiten”. Ziel sind insgesamt mehr Teilzeitstellen, die nur wenige Stunden unter Vollzeit sind. Damit wäre ein Schritt in die richtige Richtung getan, denn laut Umfrage zufolge wollen 60 Prozent der Männer gern ihre Arbeitszeit für die Familie reduzieren.