Älterwerden – ja bitte!

Die meisten Menschen fürchten sich davor, älter zu werden. Sie glauben, dass mit zunehmendem Alter die Lebensqualität und damit auch die Zufriedenheit abnimmt. Eine amerikanische Studie hat nun etwas gänzlich anderes ermittelt. Demnach steigt die Zufriedenheit im Alter sogar an und so mancher 80-Jährige ist glücklicher als er es mit 18 war.

Für die Studie wurden in den USA 340.000 Teilnehmern zwischen 18 und 85 ausgewählt und befragt. Fragenthemen waren: Sex, Finanzen, Gesundheit und vieles mehr. Darüberhinaus sollten die Befragten auf einer Skala von 1-10 ihre persönliche Gesamt-Zufriedenheit einschätzen.
Ausschlaggebend für das Ergebnis waren aber letztlich sechs ganz konkrete ja/nein-Fragen:
Haben Sie gestern über einen längeren Zeitraum Freude empfunden?
– Glück empfunden?
–  Stress empfunden?

–  Zorn empfunden?
–  Ärger empfunden?
–  Traurigkeit empfunden?
Nach Aussage der Forscher geben die Antworten auf diese Fragen unmittelbar und absolut unverfälscht Auskunft über das momentane Befinden. Die Antworten darauf sind unmittelbar – kommen also aus dem Bauch und sich nicht durch rationale Überlegungen verfälscht.

Dabei ist es noch sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich die einzelnen Emotionen im Laufe eines Lebens verteilen und bis ins hohe Alter zu- oder abnehmen.
So nimmt zum Beispiel der Stress etwa kontinuierlich vom 22. bis zum 85. Lebensjahr ab. Ärger dagegen  hält sich relativ konstant auf einem Niveau bis 50 und nimmt erst danach drastisch ab. Zorn legt sich kontinuierlich ab dem 18. Lebensjahr. Traurigkeit steigert sich bis 50, vergeht allerdings bis 73, um dann wieder zu kehren. Und ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem Glück und der Freude.

Wohl also dem, der ein hohes Alter erreicht und die Zufriedenheit, die sich dann einstellt, in vollen Zügen genießen kann.

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